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Goldbergsee (Ostheim)

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Goldbergsee
Ostheimer See
Datei:Flug -Nordholz-Hammelburg 2015 by-RaBoe 0925- Goldbergsee .jpg
Goldbergsee von Westen, links oben Ostheim, rechts Sipperhausen
Geographische Lage Ostheim, Schwalm-Eder-Kreis, Nordhessen (Deutschland)
Zuflüsse unterirdische Quellen
Abfluss Überlauf zum benachbarten Naturbadesee mit Anschluss an die Rhünda über den Hohlgraben
Inseln Schwimmende Insel
Ufernaher Ort Ostheim, Sipperhausen
Daten
Koordinaten 51° 4′ 14″ N, 9° 28′ 24″ OKoordinaten: 51° 4′ 14″ N, 9° 28′ 24″ O
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Fläche 16,5 ha<ref name="SeeListeG">Info laut Liste von Seen in Deutschland/G, abgerufen am 3. Juni 2012</ref>
Länge 600 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Breite 380 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Volumen 1,8 Mio. m³<ref name="HessForst">Infos zum <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., auf hessen-forst.de</ref>
Umfang 1,5 km<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>
Maximale Tiefe 20 m<ref name="HessForst" />

Besonderheiten

See in Naturschutzgebiet in ehem. Braunkohle-Tagebau

Der Goldbergsee, auch Ostheimer See genannt, ist ein 0,165 km²<ref name="SeeListeG" /> großer See in einem ehemaligen Braunkohle-Tagebau und heutigen Naturschutzgebiet bei Ostheim im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis (Deutschland).

Geographische Lage

Der Goldbergsee liegt in den Nordausläufern des Knüllgebirges, dem „Homberger Hochland“, zwischen den Malsfelder Ortsteilen Mosheim im Nordnordwesten, Ostheim im Nordnordosten und Sipperhausen im Südsüdosten sowie dem Homberger Ortsteil Hombergshausen im Westen und dessen Weiler Lengemannsau im Südwesten. Er liegt etwa 1 km nordöstlich der Kuppe des Goldbergs (ca. Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NN<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>). Durch das Tal östlich der Anhöhe, auf dem der Goldbergsee liegt, fließt die Rhünda und westlich verläuft deren Zufluss Hohlgraben.

Der See ist 0,165 km²<ref name="SeeListeG" /> groß und bei etwa 1,8 Millionen Kubikmeter<ref name="HessForst" /> Inhalt maximal rund 20 m<ref name="HessForst" /> tief. Er ist rund 600 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> lang und etwa 380 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> breit. Sein Umfang beträgt zirka 1,5 km.<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Nur wenige Meter nordwestlich des Goldbergsees liegt direkt außerhalb des Naturschutzgebiets (s. u.) der etwa 4.000 m²<ref name="HessForst" /> große „Naturbadesee Ostheim“. Er ist Teil eines rund 2 ha<ref name="HessForst" /> großen Freizeitgeländes.

Am Südwestufer des Goldbergsees befindet sich die Wüstung Goningshausen.

Beschreibung

Zwischen Ostheim und Sipperhausen wurde schon von 1840 bis 1880<ref name="MalsfNews" /> Bergbau betrieben, der aber wegen Absatzmangel eingestellt wurde. Von 1972 bis 1989<ref name="HessForst" /> wurden in der Gegend des heutigen Goldbergsees im Tagebau Ostheim<ref name="HessForst" /> der PreussenElektra auf insgesamt etwa 46 ha<ref name="HessForst" /> Fläche rund 7,3 Mio. m³<ref name="HessForst" /> Erdabraum bewegt, aus dem für das Kraftwerk Borken knapp 2,4 Mio. m³<ref name="HessForst" /> Braunkohle gefördert wurden. Danach entstand der See im aufgelassenen und renaturierten Tagebau. Im Rahmen der Umgestaltungsmaßnahmen wurden auch Flächen zur landwirtschaftlichen Nutzung eingerichtet.

Datei:Badesee Goldbergsee.JPG
Naturbadesee Ostheim

Der See ist Teil des Naturschutzgebiets (NSG) Goldbergsee (NSG-Nr. 163274)<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>, das im Jahr 1991<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> von der Oberen Naturschutzbehörde des Regierungspräsidiums Kassel ausgewiesen wurde und etwa 36 ha<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> (anderen Angaben zufolge 37 ha<ref name="MalsfEu">Infos zum Goldbergsee, Naturschutzgebiet Goldbergsee und Naturbadesee Ostheim, auf malsfeld.eu</ref>) groß ist. Die Renaturierungsarbeiten endeten 1994.<ref name="HessForst" /> Die Natur bleibt sich selbst überlassen, und es besteht ein natürlicher Pflanzenwuchs (Sukzession<ref name="HessForst" />) mit zahlreichen heimischen Pflanzengesellschaften. Viele Wasser- und Zugvögel sowie andere heimische Tierarten nutzen den See und seine Umgebung als Brut- und Rastplatz sowie Ort der Nahrungssuche. Im See gibt es drei Schwimminseln.<ref name="HessForst" /> Um ihn herum verläuft etwa am NSG-Rand ein zirka 2,7 km<ref name="MalsfNews">Infos zu <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Goldbergsee, Naturschutzgebiet Goldbergsee und Naturbadesee Ostheim (Memento vom 17. Mai 2022 im Internet Archive), auf malsfeld-news.de</ref> langer Rundweg, von dem Beobachtungen von Natur- und Gewässerflächen möglich sind. An diesem Weg gibt es am NSG-Südrand in der Gemarkung Sipperhausen seit dem Jahr 2000<ref name="HessForst" /> eine zwischen Büschen und Bäumen stehende Beobachtungshütte mit Informationstafeln.

Der Goldbergsee wird von unterirdischen Quellen und Hangquellen des Goldbergs gespeist und versorgt den benachbarten Badesee durch einen Überlauf ständig mit Wasser, und auch der Badesee hat einen Überlauf, so dass zwischen beiden Seen ein ständiger Wasseraustausch stattfindet.<ref name="MalsfEu" /> Vom Badesee besteht zudem ein Überlauf zum Hohlgraben, der in die Rhünda entwässert. Dieser Austausch, und weil nur eine geringe über das Grundwasser hereingetragene Belastung aus Sedimenten, Nährstoffen und Abwässern vorliegt, sorgt für eine gute Wasserqualität. Die Hessische Landesanstalt für Umwelt stufte die Wasserqualität in die Gewässergüteklasse 1 (anthropogen unbelastet) ein.<ref name="HessForst" />

Verkehrsanbindung

Etwas östlich vorbei am Goldbergsee verläuft die Landesstraße 3428 (SipperhausenOstheim), die durch Ostheim führt und dann auf die etwas westlich verlaufende L 3224 (Lengemannsau–Ostheim) stößt. Letztere trifft nordöstlich des Dorfs an der nahen Anschlussstelle Malsfeld auf die Bundesautobahn 7. Ein von der L 3224 zu erreichender Parkplatz befindet sich am Naturbadesee Ostheim.

Weblinks

Commons: Goldbergsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise und Quellen

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Schwalm-Eder-Kreis