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Glycerinformal

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Strukturformel
Isomerie von Glycerinformal
Isomerie von Glycerinformal
Allgemeines
Name Glycerinformal
Andere Namen

4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan

Summenformel C4H8O3
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer (Listennummer) 619-443-1
ECHA-InfoCard 100.119.525
PubChem 251541
ChemSpider 220366
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 104,10 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig<ref name="Sigma" />

Dichte

1,203 g·cm−3 (25 )<ref name="Sigma" />

Siedepunkt

192–193 °C<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Glycerinformal ist eine chemische Verbindung, die bei Raumtemperatur flüssig ist. Sie besteht aus einer 60:40-Mischung aus 5-Hydroxy-1,3-dioxan und 4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan.<ref name="Sigma"/> Es wird als Synthesebaustein oder als Lösungsmittel auf biogener Basis genutzt.

Herstellung

Glycerinformal wird synthetisch aus Glycerin und Formaldehyd gewonnen.<ref name="Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter, Andrea Wanninger">Karl-Heinz Lautenschläger, Werner Schröter, Andrea Wanninger: Taschenbuch der Chemie. Harri Deutsch Verlag, 2005, ISBN 978-3-8171-1760-4, S. 506 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Datei:Glycerinformal synthesis.svg

Chemische Eigenschaften

Glycerinformal besteht aus einer Mischung aus 5-Hydroxy-1,3-dioxan und 4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan, welche zueinander in einem Gleichgewicht stehen.<ref name="Sigma"/> Die Gleichgewichtseinstellung zwischen den Isomeren findet über die offenkettige Form des Halbacetals statt und ist vergleichbar mit der Mutarotation der Kohlenhydrate.

Datei:Glycerinformal equilibrium.svg

Das Isomer 4-Hydroxymethyl-1,3-dioxolan besitzt ein Chiralitätszentrum und tritt daher als Enantiomerenpaar auf.

Verwendung

Es wird als Synthesebaustein in der chemischen und pharmazeutischen Industrie verwendet.<ref name="Srikanth Pilla">Srikanth Pilla: Handbook of Bioplastics and Biocomposites Engineering Applications. Wiley.com, 2011, ISBN 978-3-8171-1760-4, S. 517 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Des Weiteren gilt es als ein biogenes Lösungsmittel in der sogenannten Grünen Chemie.<ref>Laborpraxis: Lösungsmittel auf biogener Basis</ref>

Einzelnachweise

<references />