Glashütte (Wald)
Glashütte Gemeinde Wald
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(82)&title=Glash%C3%BCtte 47° 58′ N, 9° 13′ O
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| Höhe: | 645 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,79 km² | |||||
| Einwohner: | 82 (1. Jan. 2023)[Ohne Beleg] | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1975 | |||||
| Postleitzahl: | 88639 | |||||
| Vorwahl: | 07578 | |||||
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Glashütte ist ein Teilort der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg, Deutschland.
Geographie
Geographische Lage
Das Dorf Glashütte liegt rund fünf Kilometer nordöstlich von Wald und etwa sechs Kilometer nordwestlich von Pfullendorf.
Ausdehnung des Gebiets
Die Gesamtfläche der Gemarkung Glashütte beträgt 178,66 Hektar (Stand: 31. Dezember 2014).<ref name="Kommunaldaten"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Glashütte ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Internetseite der Gemeinde Wald</ref>
Geschichte
Funde von Steinbeilen und Gefäßen bei Glashütte lassen vermuten, dass bereits gegen Ende des dritten Jahrtausends v. Chr. und in der Spätjungsteinzeit in dieser Gegend Menschen gelebt haben.
Glashütte wurde 1701 auf Besitz des Klosters Wald gegründet. Besitzer und Förderer der Glashütte waren die Herren von Schmidsfeld. In jenem Jahr erlaubte die Äbtissin Maria Jacobina Freifrau von Bodmann dem Glasmeister Abraham Schmid aus Liptingen den Aufbau einer Glashütte bei den günstigen Quarzsandvorkommen in der Moränenlandschaft auf Otterswanger Gemarkung. Mit Zustimmung des Jagdherren Meinrad II. Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen durfte Schmid das Holz der Waldgebiete nutzen. Die Hütte war der einzige vorindustrielle Betrieb im gesamten Oberamt Wald. Der Betrieb dauerte, mit Unterbrechungen, bis 1881.
Im Umfeld der Glashütte entwickelte sich die gleichnamige Siedlung. Im Jahr 1785 zählte das Dorf zwölf Häuser.<ref>Weitergesagt! Wussten Sie eigentlich, dass…. In: Südkurier vom 23. November 2011</ref> Zur Gemeinde im rechtlichen Sinne wurde das Dorf erst 1830 erhoben. Sie gehört zu dieser Zeit zum Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen, welches das Walder Territorium 1806 im Zuge der Säkularisation annektiert hatte. 1850 kam Glashütte mit Hohenzollern-Sigmaringen als Hohenzollernsche Lande an Preußen. Glashütte gehörte also ab 1806 zum zunächst fürstlichen und 1850 bis 1862 zum preußischen Oberamt Wald, seitdem zum Oberamt bzw. seit 1925 Kreis Sigmaringen.
Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde nach Wald eingemeindet.<ref></ref> Letzter Bürgermeister war Liberat Schlachter.
Einwohnerentwicklung
| Stand | Einwohner |
|---|---|
| 31. Dez. 2010 | 97<ref>Angaben nach Werner Müller, Bürgermeister der Gemeinde Wald, vom 11. Januar 2011.</ref> |
| 31. Dez. 2014 | 107<ref name="Kommunaldaten" /> |
Politik
Ortsvorsteher
- bis 2004: Willi Halmer<ref name="Ortsvorsteher">Anthia Schmitt: Eugen Krall wird Willi Halmer als Ortsvorsteher nachfolgen. In: Schwäbische Zeitung vom 4. September 2004</ref>
- 2004–2014: Eugen Krall<ref name="Ortsvorsteher" />
- seit 2014: Thomas Loch<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ortsvorsteher Thomas Loch ( des Vorlage:IconExternal vom 24. Juni 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf der Internetseite der Gemeinde Wald</ref>
Wappen
Blasonierung: In gespaltenem Schild vorne in Schwarz ein doppelreihig rot-silbern geschachter Schrägbalken, hinten in Gold ein kelchförmiges rotes Glas.
Der Zisterzienserbalken bringt die einstige Zugehörigkeit zum Kloster Wald zum Ausdruck. Das Glas macht das Wappen „redend“.
Einzelnachweise
<references />
Literatur
- Wolfgang Wiese: Glashütte – Von der Fabriksiedlung zum Bauerndorf. Hrsg.: Gemeinde Wald. 2001, ISBN 3-9807918-0-7.
- Gemeinde Wald (Hrsg.): 800 Jahre Wald. Meßkirch 2008, ISBN 978-3-00-023978-6.
- Walther Genzmer (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler Hohenzollerns. Band 2: Kreis Sigmaringen. W. Speemann, Stuttgart 1948.
Weblinks
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-05
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ort im Landkreis Sigmaringen
- Ortsteil von Wald (Hohenzollern)
- Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sigmaringen)
- Ersterwähnung 1701
- Gemeindeauflösung 1975