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Glacière (Métro Paris)

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Datei:Paris transit icons - Métro.svg Glacière
Datei:Station-métroGlacière1.JPG
Tarifzone 1
Linie(n) Vorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/coreVorlage:ÖPNV Paris/core
Ort Paris XIII
Eröffnung 24. April 1906
Datei:M6Glacières.jpg
Von Nation kommender Zug der Baureihe MP 73
Datei:Paris-bvd-auguste-blanqui.jpg
Hochbahnviadukt, im Hintergrund der Zugang zur Station Glacière

Der U-Bahnhof Glacière [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ɡlasjɛʁ] ist ein Hochbahnhof der Linie 6 der Pariser Métro.

Lage

Die Station befindet sich an der Grenze des Quartier de Croulebarbe mit dem Quartier de la Maison-Blanche im 13. Arrondissement von Paris. Sie liegt über dem Mittelstreifen des Boulevard Auguste-Blanqui westlich dessen Kreuzung mit der Rue de la Glacière.

Name

Namengebend ist die Rue de la Glacière, die als Chemin de la Glacière bereits im 17. Jahrhundert auf Landkarten verzeichnet ist. Dieser Weg führte von Paris zum Dorf La Glacière,<ref group="Anm.">„Glacière“ bezeichnet einen künstlich angelegten Keller zur Konservierung von Eis</ref> wo das Eis der zahlreichen, im Winter zugefrorenen Weiher, in gemauerten Schächten und aufgelassenen Stollen für den Sommer gelagert wurde.<ref>Gérard Roland: Stations de métro d’Abbesses à Wagram. Christine Bonneton, Clermont-Ferrand 2011, ISBN 978-2-86253-382-7, S. 113.</ref>

Geschichte

Am 24. April 1906 wurde die Station mit der Eröffnung der Verlängerung der Linie 2 Sud<ref group="Anm.">Da die Linie 2 ursprünglich als Ringbahn geplant war, aber nicht so ausgeführt wurde, existierte deren Liniennummer zunächst doppelt als Linien 2 Nord (heutige Linie 2) und 2 Sud</ref> von Passy bis Place d’Italie in Betrieb genommen. Die Linie 2 Sud wurde am 14. Oktober 1907 als solche aufgegeben und ihre Strecke zum südwestlichen Endabschnitt der Linie 5 (ÉtoileGare du Nord).<ref>Jean Tricoire: Un siècle de métro en 14 lignes. De Bienvenüe à Météor. 2. Auflage. La Vie du Rail, Paris 2000, ISBN 2-902808-87-9, S. 210.</ref>

Um im Zuge der Pariser Kolonialausstellung von 1931 die Besucherströme besser verteilen zu können, verkehrte in jenem Jahr erstmals die Linie 6 auf dem Abschnitt Étoile – Place d’Italie,<ref group="Anm.">Die Linie 5 endete vorübergehend von Norden kommend bereits an der Station Place d’Italie</ref> da sie an der Station Daumesnil einen günstig gelegenen Umsteigebahnhof zur Linie 8 aufweist.<ref group="Anm.">Der östliche Endpunkt Porte de Charenton der Linie 8 lag am Haupteingang der Kolonialausstellung</ref> Nach dem Ende der Ausstellung wurden die alten Linienverläufe wiederhergestellt. Erst am 6. Oktober 1942 wurden sie erneut dahingehend verändert, dass seitdem die Linie 6 endgültig an der Station Glacière verkehrt.<ref>Jean Tricoire: op.cit. S. 210 f.</ref> Im Juli 1974 wurde diese Linie für den Verkehr mit luftbereiften Zügen umgerüstet.

Beschreibung

In ihrem Aufbau entspricht die Station den meisten anderen Bahnhöfen in Hochlage der Linie 6. Sie ist 75 m lang<ref>Brian Hardy: Paris Metro Handbook. 3. Auflage. Capital Transport Publishing, Harrow Weald 1999, ISBN 1-85414-212-7, S. 36.</ref> und hat 4,10 m breite Seitenbahnsteige an den beiden parallelen Streckengleisen.<ref>Jean Tricoire: op.cit. S. 51.</ref> Zwei Längsträger, die jeweils auf einer Reihe von eisernen Säulen aufliegen, tragen das Gleisbett und die Innenkanten der Bahnsteige. Deren Außenkanten und die Seitenwände ruhen auf zwei weiteren Längsträgern, die von gemauerten Pfeilern gestützt werden. An den vier Ecken der Station ragt je ein Pfeiler aus Gestaltungsgründen über das Dach hinaus. Die Station ist mit einem – in Firstnähe gläsernen – Satteldach versehen, das auch die Gleise überspannt. Die gemauerten Seitenwände zeigen nach außen hin geometrische Ornamente.<ref>Jean Tricoire: op.cit. S. 53.</ref><ref group="Anm.">Bei den ähnlich aufgebauten Hochbahnstationen der Linie 2 sind die Seitenwände verglast und nur die Bahnsteige, nicht aber die Gleise überdacht</ref>

Der Zugang erfolgt durch ein gemauertes Zugangsgebäude über eine sich auf halber Höhe teilende Freitreppe am Westkopf der Station.

Fahrzeuge

Zunächst verkehrten auf der Strecke Züge mit Holzaufbauten, die aus zwei ca. 8 m langen, zweiachsigen Triebwagen und sechs ebensolchen Beiwagen bestanden.<ref>Gérard Roland: op.cit. S. 114 f.</ref><ref>Jean Tricoire: op.cit. S. 84 f.</ref> Ab ca. 1907 liefen vier-, später fünfteilige Züge der auf Drehgestellen ruhenden Bauart Sprague-Thomson. Im Juli 1974 wurde die Linie 6 auf gummibereifte Fahrzeuge umgestellt, seitdem fahren dort aus drei Trieb- und zwei Beiwagen<ref group="Anm.">An jedem Zugende läuft ein Triebwagen mit einseitigem Führerstand, dazwischen sind ein führerstandsloser Trieb- und zwei unmotorisierte Beiwagen eingereiht</ref> zusammengesetzte Züge der Baureihe MP 73. Seit Januar 2023 wird auch die Baureihe MP 89 CC auf der Linie 6 eingesetzt.<ref>RATP: Du nouveau sur la ligne 6, qui dit adieu à ses vieilles rames bei cnews.fr, abgerufen am 2. Oktober 2024</ref>

Anmerkungen

<references group="Anm." />

Weblinks

Commons: Glacière (Paris Metro) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur

  • Gérard Roland: Stations de métro. D’Abbesses à Wagram. 2003, ISBN 2-86253-307-6.

Einzelnachweise

<references />

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Saint-Jacques
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Datei:Paris m 6 jms.svg Corvisart
Nation →

Koordinaten: 48° 49′ 52,2″ N, 2° 20′ 36,2″ O

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