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Glück in kleinen Dosen

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Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2005
Länge 109 Minuten
Altersfreigabe

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Stab
Regie Arie Posin
Drehbuch
Produktion
Musik James Horner
Kamera Lawrence Sher
Schnitt
Besetzung

Glück in kleinen Dosen (Langtitel: The Chumscrubber – Glück in kleinen Dosen, Alternativtitel: Abgefugged – Die trügerische Idylle von Hillside) ist ein US-amerikanischer Spielfilm von Regisseur Arie Posin. Es handelt sich um eine Satire auf den American Way of Life in den gleichförmigen Vorstädten der USA, wo Erwachsene und Jugendliche gezielt aneinander vorbeileben. Der Film erschien 2005 und entwickelte sich bei Kritik und Publikum zum Misserfolg.

Handlung

Dean Stiffle lebt in der südkalifornische Vorstadt Hillside und hat sein Leben in der wohlhabenden US-amerikanischen Vorstadt-Idylle satt. In seiner Schule wird der Außenseiter verspottet und sein Vater benutzt den Sohn als Grundlage für psychologische Analysen. Als sein bester Freund Troy Johnson – Drogenlieferant für seine Mitschüler – Selbstmord begeht und Dean ihn findet, gerät sein Leben völlig aus den Fugen. Unter dem Vorwand, zunächst ein Gespräch „von Mann zu Mann“ mit seinem Sohn führen zu wollen, verordnet ihm sein Vater ein Beruhigungsmittel, das ihm helfen soll, die „nötige Balance“ zu bewahren.

Als Dean anschließend in die Schule geht, spielt ihm sein Mitschüler Billy einen bösen Streich: er lässt ein Skelett von einem Balken baumeln. Dean, der solche Bösartigkeiten gewöhnt ist, ignoriert Billy jedoch wie üblich und will sich auch nicht auf ein Gespräch mit Crystal einlassen, die jedoch behauptet, Troys Freundin gewesen zu sein. Doch gerade, als Dean ein wenig Vertrauen zu ihr gefasst hat, taucht der Rest ihrer Clique auf: Rädelsführer Billy und Lee. Es stellt sich heraus, dass die drei es nur auf Troys Pillenvorräte abgesehen haben und Dean überreden wollen, ihnen Troys restliche Vorräte zu verschaffen. Doch Dean lässt sich nicht auf ein Gespräch ein.

Billy und Lee brauchen einen neuen Plan, also beschließen sie kurzerhand, Deans kleinen Bruder Charlie zu entführen. Nachdem sie ihn telefonisch darüber informiert haben und sich wundern, dass Dean sich überhaupt nicht beeindrucken lässt, stellt sich heraus, dass die beiden Teenager den falschen Charlie erwischt haben – nämlich den Sohn des Polizisten Lou und der Innenarchitektin Terry, die eigentlich zwei Tage später den Bürgermeister von Hillside, Michael Ebbs, heiraten will. Doch für Billy ist eine Geisel so gut wie die andere, und schließlich gibt Dean nach und verspricht Crystal, ihr und ihren Freunden die Pillen zu besorgen.

Dean bricht in das Gartenhaus seines Freundes ein und wird dabei beinahe von Troys Mutter Carrie erwischt, die jedoch im letzten Moment durch die Türklingel abgelenkt wird. Er findet eine Tasche mit Troys Vorräten und nimmt sie mit. Dean und Crystals Clique verabreden sich am Einkaufszentrum, doch als Dean schließlich dort ankommt, enthält die Tasche nur die Vitaminpillen, die seine Mutter am Telefon verkauft. Es kommt zu einer Schlägerei zwischen Billy und Dean, bei der Dean verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen wird. Der zuständige Beamte ist ausgerechnet Charlies Vater Lou, der Dean von der ganzen Geschichte jedoch kein Wort glaubt und auch nicht mitbekommen hat, dass sein Sohn entführt wurde. Denn Charlie lebt eigentlich bei seiner Mutter, die jedoch aufgrund ihrer Hochzeit keine Aufmerksamkeit für ihren Sohn übrig hat.

Während Mr. Stiffle versucht, seinen Sohn aus dem Gefängnis zu holen, bereitet seine Frau Allie den Auflauf für Troys Trauerfeier vor, die (wie auch die Hochzeit von Michael und Terry) am nächsten Tag stattfinden soll. Deans Bruder Charlie, der vorher die Tabletten aus der Tasche genommen hat, versetzt den Auflauf mit einer bunten Mischung aus verschiedenen zerkleinerten Tabletten. Am nächsten Morgen entbrennt ein Streit in der Familie darüber, wer zu welcher Veranstaltung geht: Während Mr. Stiffle unbedingt zur Hochzeit möchte, will Allie stattdessen die Trauerfeier besuchen. Schließlich geht das Paar getrennte Wege.

Dean, der sich noch nicht entschieden hat, bekommt Besuch von Crystal, denn langsam drehen Billy und Lee durch und wollen ihre Geisel Charlie umbringen. Dean und Crystal gehen in letzter Minute dazwischen, nachdem Charlie schon die ersten Stichwunden abbekommen hat. Im anschließenden Gerangel wird Billy im Gesicht verletzt, woraufhin er in Panik auf die Straße rennt und ausgerechnet von Officer Bratley überfahren wird.

Nachdem sich das Chaos ein wenig gelegt hat und die Hochzeit geplatzt ist, sucht Dean die Mutter von Troy auf und benimmt sich als einziger normal, da er nichts vom Auflauf seiner Mutter gegessen hat. Durch das Gespräch mit Dean bekommt Carrie ein anderes Bild von ihrem Sohn und kann sich schließlich ihrer Trauer stellen. Billy, der den Unfall wider Erwarten überlebt hat, landet im Gefängnis, und Dean und Crystal gelingt es, aus Hillside zu „flüchten“.

Veröffentlichung

Der Film startete am 7. November 2005 in den US-Kinos und am 5. Oktober 2006 in Deutschland. Er konnte die kommerzieller Erwartungen nicht erfüllen und gilt als Flop. Gegenüber einem geschätzten Budget von 6,8 Mio. US-Dollar<ref>The Chumscrubber (2005). In: the-numbers.com. Abgerufen am 6. März 2025.</ref> erzielte er weltweit ein Einspielergebnis von 351.401 US-Dollar. In den nordamerikanischen Kinos nahm er 52.597 US-Dollar ein, davon 28.548 US-Dollar am Startwochenende.<ref>The Chumscrubber (2005). In: Box Office Mojo. Abgerufen am 6. März 2025.</ref> In der Europäischen Union wurden insgesamt 23.368 Kinotickets verkauft, darunter 15.237 in Deutschland und 698 in Österreich.<ref>The Chumscrubber (2005), Bersucherzahlen in den europäischen Ländern. In: LUMIERE. Abgerufen am 6. März 2025.</ref>

Kritiken

Quelle Bewertung
Rotten Tomatoes (Tomatometer) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Glück in kleinen Dosen. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref>
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AllMovie SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="allmovie" />
Empire SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="empire" />
Rolling Stone SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref name="rollingstone" />

Glück in kleinen Dosen erhielt ein eher schlechtes Presseecho, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer Aggregatoren widerspiegelt. So erfasst Rotten Tomatoes überwiegend kritische Besprechungen und ordnet den Film damit als „Gammelig“ ein. Zusammenfassend heißt es dort: „Die Abrechnung mit der Vorstadt scheitert daran, eine vernichtende Anklage gegen die Entfremdung der oberen Mittelschicht zu liefern.“Vorlage:": Ungültiger Wert: ref= Laut Metacritic fallen die Bewertungen im Mittel „Gemischt oder Durchschnittlich“ aus.<ref name="metacritic" />

Peter Travers vom Rolling Stone bezeichnete den Film als „eine erschreckend plumpe und dumme Darstellung von Drogen, Entführung und Selbstmord in der Vorstadt“.<ref name="rollingstone">Peter Travers: The Chumscrubber. In: Rolling Stone. 5. August 2005, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Anthony Oliver Scott äußerte sich in der New York Times ähnlich, nannte den Film „schrecklich“ und kritisierte seine Unoriginalität.<ref>Anthony Oliver Scott: Nonfiction Has Its Day at Sundance. In: The New York Times. 31. Januar 2005, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Mehrfach fielen negative Vergleiche zu American Beauty und Donnie Darko.<ref name="allmovie">Vorlage:AllMovie</ref><ref name="cinema"/> Olly Richards von Empire beschrieb den Film als „eine tragische Verschwendung von schauspielerischem Talent, die nichts Neues zu sagen hat“.<ref name="empire">Olly Richards: The Chumscrubber. In: Empire. 24. Mai 2007, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Keith Phipps von The A. V. Club lobte Posins Regiearbeit und die schauspielerischen Darbietungen, empfand den Film aber dennoch als Reinfall.<ref>Keith Phipps: Nonfiction Has Its Day at Sundance. In: avclub.com. 16. August 2005, abgerufen am 6. März 2025.</ref> Die Redaktion der deutschsprachigen Filmzeitschrift Cinema bewertete den Film wohlwollender und hob die Besetzung hervor, besonders Hauptdarsteller Jamie Bell. Der deutschen Filmtitel sei jedoch „unglücklich“.<ref name="cinema">Glück in kleinen Dosen. In: Cinema. 16. August 2005, abgerufen am 6. März 2025.</ref>

„Allein aufgrund der darstellerischen Leistung aller Beteiligten ist Glück in kleinen Dosen sehenswert. Wer den Alptraum Suburbia beschwören will, findet in diesem Film genau das richtige Mittel.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Deike Stagge: Filmstarts<ref>Deike Stagge: Glück in kleinen Dosen. In: Filmstarts. Abgerufen am 6. März 2025.</ref>

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Filmdaten