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Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link

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Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link
Rechtsform GmbH
Gründung 1851
Sitz Giengen an der Brenz, Deutschland
Branche Musikinstrumentenbau
Website www.orgelbau-link.de
Datei:Grimmelfingen, Jakobuskirche (27).jpg
Firmenschild in Ulm-Grimmelfingen (1964)
Datei:Painten, St. Georg, Orgel (3).jpg
Firmenschild in Painten (2000)

Die Giengener Orgelmanufaktur Gebr. Link ist eine Orgelbauwerkstatt in Giengen an der Brenz. Seit der Gründung 1851 wurden mehr als 1000 Instrumente vor allem für den Süden Deutschlands gebaut.

Geschichte

Datei:Gebrueder-link.jpg
Paul und Johann Link

Die Zwillingsbrüder Johann und Paul Link wurden 1821 in Aldingen geboren. Ihre Ausbildung zum Orgelbauer erhielten sie beim Orgelbauer Anton Braun in Spaichingen. Ab 1841 waren beide bei der Orgelbaufirma Eberhard Friedrich Walcker in Ludwigsburg beschäftigt und konnten sich somit Einblick in den damals modernsten Orgelbau verschaffen. Nach 10 Jahren fassten sie den Plan, sich selbstständig zu machen.<ref>Hermann Fischer, Theodor Wohnhaas: Lexikon süddeutscher Orgelbauer. Florian Noetzel Verlag, Wilhelmshaven 1994, S. 236.</ref>

Zunächst war eine Firmengründung in Schwäbisch Hall geplant. Der Reutlinger Musikdirektor Adam Seitz<ref>Adam Seitz auf der Seite www.schwaebische-orgelromantik.de</ref> konnte die beiden Brüder Link dazu überzeugen, in den Orgelbau der neuen großen Orgel für die Stadtkirche Giengen einzusteigen, der durch die Firma Gruol in Bissingen ausgeführt werden sollte. Diese war jedoch überfordert, so konnte die Firma unter der Leitung der Brüder Link den Auftrag ausführen. 1851 baute die Firma Link dann als opus 1 eine Orgel mit 37 Registern, darunter Prinzipal 16‘ im Manual und 32‘ im Pedal.<ref>Giengen (Brenz), Stadtkirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 4. Mai 2025.</ref><ref name=":0">Die Linkorgel der Stadtkirche. Abgerufen am 4. Mai 2025.</ref> Diese Orgel wurde weithin gelobt und die Möglichkeit, dieses Instrument heranreisenden Interessenten vorzuführen, veranlasste die beiden, ihr Geschäft 1851 in Giengen zu gründen.<ref>Christoph Naacke: 150 Jahre Orgelbau Link. Verlag Freiburger Musikforum, 2001, S. 24.</ref>

Der gute Ruf verschaffte der Firma schon in den ersten Jahren eine rasante Entwicklung.<ref>Helmut Völkl: Orgeln in Württemberg. Hänssler-Verlag. Stuttgart 1986. S. 27.</ref> Aufträge gingen aus Deutschland der Schweiz und Österreich ein. Die Werkstatträume im Hirschkeller reichten schon bald nicht mehr aus, sodass das Firmengelände am Memmingertorplatz gekauft wurde. Im ersten Jahrzehnt seit der Geschäftsgründungen waren bereits 25 Orgelneubauten verwirklicht worden, im zweiten Jahrzehnt über 30 Neubauten. 1871 verstarb Johann Link, sodass Paul Link die Geschäfte allein weiterführte. Ab 1885 wurden Orgeln auch nach Übersee, z. B. Japan und Indien geliefert.

1886 wurde der Betrieb von Paul Links ältestem Sohn, Wilhelm Eugen Link (1855–1940) und seinem Cousin Christian Heinrich Link (1854–1926, Sohn von Johann Link) übernommen und erfolgreich weitergeführt. Sogar in Frankreich, trotz des Kriegs 1870–1871, wurde der Linkorgelbau gewählt. 1891 verstarb Paul Link. Im Oktober 1891 wurde die neue Linkorgel in Mirepoix (im Departement Ariège, Südwest-Frankreich) inauguriert. Mit einer mechanischen Traktur zählt das Instrument circa 40 Register und hat keine Modifizierung erfahren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />(französisch; PDF; 495 kB) (Memento vom 4. Oktober 2013 im Internet Archive)</ref>

Von 1897 bis 1912 gab es in Jambes (Belgien) eine Zweigniederlassung, die von dem Link-Schüler Franz Xaver Wetzel geleitet wurde und alle Orgelteile aus Giengen bezog.

Ab 1902 gab es Pläne, die Link-Orgel in der Stadtkirche Giengen von 1851 im Rahmen einer Kirchenrenovierung zu versetzen und umzubauen, doch gravierende Holzwurmschäden und der Wunsch nach einer zeitgemäßen Orgel führten zum vollständigen Neubau. Die Firma Link nutzte diese Gelegenheit, um ihr bis dahin größtes und technisch innovativstes Instrument zu schaffen. Mit 51 Registern, einem reich verzierten Prospektgehäuse im Stil des Rokoko und modernster pneumatischer Traktur im Abstromprinzip wurde die Orgel nicht nur zum musikalischen Zentrum der Stadtkirche, sondern auch zum firmeneigenen Vorzeige- und Demonstrationsinstrument. So verweisen z. B. die 51 Register und 51 Prospektpfeifen auf das Gründungsjahr (18)51 der Firma Link. Der Spieltisch verfügt über freie und feste Kombinationen, automatische Pedalumschaltung und eine Crescendowalze – für die damalige Zeit herausragende technische Merkmale. Außerordentlich viele Farbregister der 8’- und 4’- Lage ermöglichen eine große Klangvielfalt und ein nahezu bruchloses Crescendo.<ref name=":0" />

Während der beiden Weltkriege kam der Betrieb nahezu vollständig zum Erliegen, da die Belegschaft zum Kriegsdienst einberufen wurde.<ref name=":1">Orgelbauwerkstätte Gebrüder LINK. Abgerufen am 4. Mai 2025.</ref>

Nach 1945 führte die Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Orgelsachverständigen Helmut Bornefeld zu einer zweiten Blütezeit des Unternehmens. In dieser Phase entstanden zahlreiche neue Orgeln, die der damals aktuellen Orgelbewegung verpflichtet waren und neue Maßstäbe in Klangkonzeption und Gestaltung setzten.<ref>Link-Orgel 1907: Kirche-Langenau. Abgerufen am 11. Mai 2025.</ref>

Seit den 1980er Jahren widmet sich die Firma auch verstärkt der Restaurierung historischer Orgeln des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts und verbindet diese Tätigkeit mit dem weiterhin gepflegten klassischen Orgelneubau. Im Jahr 2003 erfolgte die Umfirmierung in „Giengener Orgelmanufaktur Gebrüder Link GmbH“.<ref name=":1" />

Die Orgeln der Firma Link sind auf fast allen Kontinenten vertreten, mit Ausnahme Australiens. Besonders stark ist die Präsenz in Süddeutschland sowie in Frankreich, daneben auch in Ländern wie China, Japan, Korea, Chile, Argentinien, Brasilien und Indien.<ref>Grundlagenforschung bei Orgelmanufaktur Link in Giengen an der Brenz. Abgerufen am 4. Mai 2025.</ref>

Werke (Auswahl)

Jahr Opus Ort Kirche Bild Manuale Register Bemerkungen
1851 1 Giengen an der Brenz Evangelische Stadtkirche II/P 37 1906 durch Neubau der Firma Link ersetzt (op. 450)
1853 7 Gerstetten Michaelskirche
Datei:Gerstetten, Michaelskirche (01) (cropped).jpg
II/P 13 umgebaut 1937, restauriert 1994, überholt 2021
Orgel
1853/54 13 Scharenstetten, Gemeinde Dornstadt Laurentiuskirche Datei:Dornstadt Scharenstetten Laurentiuskirche Orgel 2020 05 16.jpg I/P 9 Unter Verwendung von fünf Registern der Vorgängerorgel, ist in der originalen Werkliste unter dem Jahr 1858 gelistet; wurde 1979 generalüberholt.<ref>ev. Laurentiuskirche 89160 Dornstadt-Scharenstetten. In: Ulmer Orgeln. Abgerufen am 17. Mai 2020.</ref><ref>Christoph Naacke (Hrsg.): 150 Jahre Orgelbau Link. Freiburger Musik Forum, 2001, S. 244.</ref>
Orgel
1856 10 Beimerstetten Petruskirche Datei:Beimerstetten-prsp-klein.jpg II/P 15 Ursprünglich 12 Register. 1980 von Link um drei Register erweitert.<ref>Disposition und Klangbeispiel bei www.ulmer-orgeln.de</ref>
1859 Urspring, Gemeinde Lonsee Johanneskirche
Datei:Lonsee Urspring Johanneskirche Orgel 2020 04 05.jpg
I/P 9 <ref>Hans Andreas Klaiber und Reinhard Wortmann: Oberamt Ulm (= Die Kunstdenkmäler in Baden-Württemberg). Deutscher Kunstverlag, 1978, ISBN 3-422-00553-6, S. 731.</ref> → Orgel
1860 23 Westerstetten St. Martin II/P 11 1934 wurde eine neue Orgel durch Orgelbau Späth errichtet, in die das komplette Pfeifenwerk der Link-Orgel von 1860 übernommen wurde.<ref>Westerstetten, St. Martin – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 21. November 2025.</ref>
1864 29 Schmalegg St. Nikolaus Datei:Schmalegg Link-Orgel Prospekt.jpg II/P 10 Orgel
1865 41 Söhnstetten Martinskirche
Datei:Söhnstetten, Martinskirche, Orgel.jpg
II/P 14 leicht verändert erhalten
Orgel
1866 43 Wallhausen-Schainbach St. Jakobus
Datei:Wallhausen-Schainbach, Jakobskirche (3).jpg
I/P 7 Orgel
1868 Feldkirch Johanniterkirche II/P 15 in den letzten Jahrzehnten sehr vernachlässigt, aber nahezu original erhalten, 2017/18 restauriert und in die Neue Pfarrkirche Tisis umgesetzt<ref>https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/pfarren/feldkirch-tisis/links-dateien/pfarrbrief-mai-bis-sept-2018</ref>
1871 57 Stetten ob Lontal, Gemeinde Niederstotzingen Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt II/P 8 2008 von Orgelbau Dirk Banzhaf (Bergenweiler) restauriert -> Orgel
1880 84 Haßloch Lutherkirche I/P 8 1934 Umbau durch Weigle, 2005 Restaurierung und Erweiterung durch Link<ref>Haßloch, Lutherkirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 20. Januar 2025.</ref>
1881 Alfdorf Stephanuskirche
Datei:Alfdorf evang orgel800x1056 guntherseibold.jpg
II/P 15 von Link ursprünglich für die Württembergische Landes-Gewerbe-Ausstellung in Stuttgart 1881 gebaut, danach von der Kirchengemeinde Alfdorf aufgekauft. 1966 durch neues Instrument von Kurt Oesterle ersetzt. Prospekt erhalten.
1882 91 Sinabronn, Gemeinde Lonsee Jakobuskirche
Datei:Lonsee Sinabronn Jakobuskirche Orgel 2020 07 25.jpg
I/P 5 1962 Umdisponierung<ref>Hans Andreas Klaiber und Reinhard Wortmann: Oberamt Ulm (= Die Kunstdenkmäler in Baden-Württemberg). Deutscher Kunstverlag, 1978, ISBN 3-422-00553-6, S. 598.</ref> → Orgel
1883 Mähringen Maria-, Peter- und Paul-Kirche I/P 8 1964 durch Link auf die hintere Empore umgesetzt, das neogotische Gehäuse wurde dabei entfernt und die Orgel unter Ergänzung eines Pedalregisters klanglich aufgehellt. 2006 durch Link wieder in den romantischen Zustand restauriert

Orgel

1883 89 Dietingen, Gemeinde Blaustein St. Martin Datei:OrgelDietingen.jpg I/P 8 1991 durch Link restauriert<ref>Christoph Naacke: 150 Jahre Orgelbau Link, Verlag Freiburger Musikforum, 2001</ref><ref>Disposition und Klangbeispiel bei www.ulmer-orgeln.de</ref>
1885 118 Ballendorf St. Martin I/P 7 restauriert 1982 → Orgel
1886 123 Aalen / Krakau-Rzaska Stadtkirche / St. Antonius von Padua II/P, später III/P 30, später 38 1947 und 1959 durch Link umgebaut nach Plänen von Helmut Bornefeld.

2009 durch neues Instrument von Orgelbau Rieger ersetzt, das alte Instrument wurde 2008 an die katholische Kirchengemeinde Antonius von Padua in Krakau-Rzaska verkauft und von Andrzej Buła in Zusammenarbeit mit Jan Jamrog umgesetzt, überholt und mit einem neuen Prospekt wieder aufgebaut. Dabei wurden einige Register ausgetauscht, Chöre von Aliquoten stillgelegt oder hochliegende Aliquoten umgestimmt.<ref>Aalen, Stadtkirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 7. Januar 2026.</ref> → Orgel

1888 135 Königsbronn Evangelische Kirche (Klosterkirche) Datei:Königsbronn Klosterkirche Orgel3.jpg II/P 12 Orgel
1889 152 Bad Waldsee Evangelische Kirche
Datei:Bad Waldsee Ev Kirche Orgel.jpg
II/P 8 1956 umgebaut und erweitert, heute 13 Register
1891 171 Mirepoix (Ariège) Cathédrale Saint-Maurice
Datei:Cathédrale Mirepoix-Orgue.jpg
III/P 40 Die größte Orgel von Link in Frankreich
1893 198 Bopfingen Stadtkirche St. Blasius II/P 19 1974 durch einen Neubau des Orgelbauers Konrad Koch ersetzt
1893 213 Öllingen Ulrichskirche
Datei:Öllingen, Ulrichskirche (05).jpg
I/P 10 im Gehäuse von G. F. Schmahl; überholt 1976
Orgel
1894 219 Paris Evangelisch-Lutherische Gemeinde Datei:Orgue LINK 219 de 1894 - Paroisse protestante luthérienne (Paris, France).jpg
1897 234 Charleroi Église Saint-Joseph (Broucheterre) Datei:Charleroi - église Saint-Joseph - orgues - 12.jpg II/P 7 Bilder
1897 279 Setzingen Bartholomäuskirche Datei:Link-Orgel Bartholomäuskirche (Setzingen).jpg II/P 9 erhalten; 1977 um zwei Register erweitert
1897 Plüderhausen Margaretenkirche
Datei:Margaretenkirche Plüderhausen Orgel 2.jpg
1959 umgebaut und erweitert durch Link, 2012 ersetzt durch neue Orgel von Richard Rensch. Historisches Gehäuse erhalten.
1899 308 Mesvin (Belgien) Kirche Saint-Vincent II/P 24
1899 319 Ulm Christuskirche Link op. 319 II/P 18 1977 durch Link op. 956 ersetzt. Gehäuse teilweise erhalten.<ref>Disposition und Einzeldarstellung bei www.ulmer-orgeln.de</ref>
1902 363 Langenau-Albeck Jakobuskirche
Datei:Langenau-Albeck, Jakobuskirche (4).jpg
I/P 10 Orgel
1905 308 Verviers (Belgien) Kirche Saint-Antoine II/P 30
1906 450 Giengen an der Brenz Evangelische Stadtkirche Datei:Giengen-an-der-Brenz--Orgel-der-Stadtkirche.jpg III/P 51 Eine der wenigen großen romantischen Orgeln in Württemberg
Orgel
1907 463 Rudersberg Johanneskirche
Datei:Rudersberg, Orgel Johanneskirche (3).jpg
II/P 16 2009 Restaurierung auf den Originalzustand durch Mühleisen Orgelbau (Leonberg)
Orgel
1907 Langenau Martinskirche
Datei:Langenau Kirche 3 (cropped).jpg
II/P 32 Neues Instrument hinter historischem Orgelprospekt von Georg Friedrich Schmahl

1964-66 von Helmut Bornefeld im Sinne der Orgelbewegung umgebaut und verändert<ref>Bornefeld-Orgel 1966: Kirche-Langenau. Abgerufen am 11. Mai 2025.</ref> 2013 durch Neubau von Lenter ersetzt, einzelne Register wurden in die neue Orgel übernommen Orgel

1908 492 Schlangenbad Christuskirche Datei:Schlangenbad, Christuskirche, Längsschnitt mit Orgelprospekt, Blatt 7 (cropped).jpg II/P 1969 ersetzt durch ein Werk von Förster & Nicolaus
1909 515 Hörbach (Althegnenberg) St. Andreas Datei:St. Andreas (Hörbach) 4.jpg II/P 8
1910 535 Ulm Pauluskirche Datei:Pauluskirche Ulm Link-Orgel op. 535 Zoom.jpg III/P 55 1970 von Link zu op. 900 umgebaut; 1997 von Mühleisen teilrestauriert; 2014 durch Gaida neu intoniert und erweitert.<ref>Pauluskirche Ulm Link-Gaida-Orgel 1910/2014. In: ulmer-orgeln.de. Abgerufen am 19. September 2017.</ref>
1912 Schwabenheim an der Selz Evangelische Kirche II/P 12 Orgelneubau auf der Westempore. Pneumatische Kegelladen, freistehender Spieltisch. Hauptwerk und Nebenwerk mit je fünf Registern sowie zwei Pedalregistern. Die Orgel ist erhalten.
1912/13 Stadecken-Elsheim, OT Elsheim Paulskirche II/P 7 Neubau hinter vorhandener Gehäusefront der Vorgängerorgel. 1992 abgebrochen, nicht erhalten.
1912/13 589 Radelstetten, Gemeinde Lonsee Martinskirche
Datei:Lonsee Radelstetten Martinskirche Westempore und Orgel 2020 04 09.jpg
II/P 7 <ref>Eberhard Leibing: Evangelische Martinskirche Radelstetten. April 2013.</ref> → Orgel
1913 582 Massenbach Evangelische Georgskirche Datei:Link Orgel Georgskirche Massenbach.jpg II/11
1914 593 Andernach Evangelische Christuskirche Datei:Christuskirche (Andernach) 05.jpg III/P 34 (36) 1938 wurde die Traktur elektrifiziert und die Disposition aufgehellt. 1998 wurde die Orgel von der Firma Willi Peter aus Köln restauriert und die Disposition in den Ursprungszustand zurückversetzt
1916 613 Edigheim Evangelische Kirche Datei:Edigheim - evangelische Kirche - Orgel - Prospekt.jpg II/P 15 Orgel
1928 707 Elmstein Protestantische Kirche Datei:Elmstein prot Kirche Orgel (1).jpg II/P 21 1958 durch Gebr. Oberlinger Orgelbau umgebaut<ref>Elmstein, Protestantische Kirche – Organ index, die freie Orgeldatenbank. Abgerufen am 20. Januar 2025.</ref>
1931 734 Laufenselden Evangelische Kirche Datei:Orgel Laufenselden.jpg II/P 15 2002/2003 erweitert<ref>Laufenselden (Link 1931) 15/II – Taunussteiner Kirchenmusik. Abgerufen am 4. April 2021.</ref>
1950 797 Wippingen (Blaustein) Evangelische Pfarrkirche
Zu Unserer Lieben Frau
Datei:Link-Orgel Evangelische Pfarrkirche Wippingen 01.jpg
I/P 7 Prospektentwurf von Walter Supper; Schleifladen, mechanische Spiel- und Registertraktur → Orgel
1954 807 Neresheim Evangelische Kirche I/P 7 Orgel
1956–59 819 Ulm (Kuhberg) Paul-Gerhardt-Kirche, entwidmet und abgebrochen 2007/2008 II/P 13 2007 abgetragen durch Firma Orgelbau Lenter,
neu aufgebaut in der katholischen Kirche St. Augustinus in Stuttgart, nicht erhalten<ref>nicht erhalten</ref>
1957 827 Trossingen Johannes-Brenz-Gemeindehaus II/P 19
1958 Bergenweiler (Sontheim an der Brenz) Ev. Kirche
Datei:Bergenweiler, Ev. Kirche (05).jpg
I/P 9 Orgel
1959 830 Haubersbronn Wendelinskirche
Datei:Wendelinskirche Haubersbronn Orgel.jpg
II/P 18 unter Verwendung von sieben Registern und des Gehäuses der vorherigen Orgel (Johann Andreas Goll, 1788)

Orgel

1961 Niederlinxweiler Kath. Kirche St. Martin
Datei:Niederlinxweiler, St. Martin (Link-Orgel).JPG
II/P 17 Ursprünglich für Ev. Kirche Meßstetten erbaut; dort durch Peter Vier 1992 abgebaut und 1997 an neuem Standort in Niederlinxweiler aufgebaut. → Orgel
1962 846 Schrozberg Evangelische Kirche
Datei:Schrozberg, Ev. Kirche (01).jpg
II/P 20 Entwurf von Helmut Bornefeld, Prospekt historisch (Johann Anton Ehrlich 1779).
2011 Sanierung und Generalüberholung sowie Wiederherstellung des originalen Bornefeld-Klangbildes durch Link. → Orgel
1962 Bergfelden Remigiuskirche I/P 9 im historischen Gehäuse von 1734 von Johann Martin Jetter

Orgel

1962 851 Offenbach am Main Markuskirche
Datei:Offenbach, Markuskirche (02).jpg
III/P 38 überholt 2010 → Orgel
1963 Herbrechtingen Ev. Kirche
Datei:Blick Richtung W (cropped).jpg
III/P 32 unter Verwendung von Material der Vorgängerorgel
Orgel
1964 Heldenfingen (Gemeinde Gerstetten) Heilig-Kreuz-Kirche
Datei:Heldenfingen, Heilig-Kreuz-Kirche, Orgel (5) (cropped).jpg
II/P 12 Umbau/Erweiterung der Link-Vorgängerorgel (op. 527, 1910) → Orgel
1964 863 Ulm-Grimmelfingen Jakobuskirche
Datei:Grimmelfingen, Jakobuskirche (54).jpg
II/P 13 2010 überholt/verändert/neuintoniert → Orgel
1964 870 Ulm-Wiblingen Versöhnungskirche
Datei:Ulm-Wiblingen, Versöhnungskirche (02).jpg
II/P 21 später umdisponiert/erweitert → Orgel
1965 Schornbach Maria-Barbara-Katharina-Kirche
Datei:Schorndorf Schornbach Kirche 03 23 10 2011 (cropped).jpg
II/P 14 Entwurf von Helmut Bornefeld, 1974 erweitert, 2012 überholt

Orgel

1967 Winterbach Michaelskirche
Datei:Michaelskirche Winterbach Orgel (1).jpg
II/P 20 Orgel
1967 Suppingen St. Brigitta II/P 13
1967 Frankenhardt-Honhardt St.-Peter-und-Pauls-Kirche
Datei:Honhardt, St.-Peter-und-Pauls-Kirche (09).jpg
II/P 14 konzipiert von Helmut BornefeldOrgel
1967 889 Blaubeuren Stadtkirche Peter und Paul
Datei:Stadtkirche Blaubeuren 20220908 1 (retouched) (cropped).jpg
II/P 30 Orgel
1967 Heuchlingen Stephanskirche
Datei:Heuchlingen, Stephanskirche, Orgel (1).jpg
II/P 14 Orgel
1967 Ochsenberg (Königsbronn) Johanneskirche
Datei:Ochsenberg, Johanneskirche, Orgel.jpg
I/P 6 Orgel
1968 Gerabronn Peter und Paul
Datei:Gerabronn, Peter-und-Paul-Kirche (3).jpg
II/P 15 Orgel
1968 887 Leidringen Peterskirche II/P 15 1993 Umbau, 2015 Renovierung → Orgel
1968 901 Steinheim am Albuch Peterskirche II/P 20 überholt 1982 u. 2005 → Orgel
1969 Heidenheim an der Brenz Michaelskirche
Datei:Heidenheim, Michaelskirche (01).jpg
III/P 37 konzipiert von Helmut Bornefeld an seiner Wirkungsstätte. Generalüberholung 2006; das Instrument steht unter Denkmalschutz.
Orgel
1969 914 Schelklingen-Urspring St. Ulrich
Datei:Orgelprospekt von St. Ulrich (Urspring) (cropped).jpg
1969 918 Blaubeuren-Asch Zu Unserer Lieben Frau
Datei:Blaubeuren-Asch, Ev. Pfarrkirche, Orgel (8).jpg
II/P 14 Orgel
1971 925 Gerstetten Nikolauskirche
Datei:Gerstetten, Nikolauskirche (06) (cropped).jpg
II/P 15 überholt 2005 → Orgel
1973 Willsbach St.-Georgs-Kirche
Datei:Willsbach, St.-Georgs-Kirche (02).jpg
II/P 22 konzipiert von Helmut BornefeldOrgel
1974 942 Oberkochen Versöhnungskirche Datei:Oberkochen, Versöhnungskirche, Orgel (2).jpg II/P 20 Orgel
1975 Bartholomä Evangelische Kirche
Datei:Bartholomä (Ostalbkreis), Ev. Kirche (01).jpg
II/P 14 Orgel
1975 945 Dettingen (Albuch) Peterskirche
Datei:Dettingen (Albuch), Peterskirche , Orgel (10).jpg
II/P 19 Orgel
1976 949 Schwaig b. Nürnberg Thomaskirche
Datei:Schwaig b. Nürnberg, Thomaskirche (01).jpg
II/P 17 Orgel
1976 Schorndorf Ev. Stadtkirche, Chororgel
Datei:Schorndorf, Stadtkirche, Chororgel (01).jpg
II/P 23 konzipiert von Helmut Bornefeld; überholt 2015
Orgel
1977 Amstetten-Bahnhof Friedenskirche
Datei:Amstetten (Württemberg), Friedenskirche (02).jpg
II/P 10 Orgel
1978 960 Zotzenbach Evangelische Kirche Datei:Link-Orgel Zotzenbach.jpg II/P 15 Gebrüder-Link-Orgel mit 15 Registern II/P, 2 Leerschleifen, mech. Schleiflade erbaut im denkmalgeschützten Gehäuse der Vorgängerin, einer Georg-Rothermel-Orgel von 1878.
1978 961 Neresheim St. Mariä Himmelfahrt II/P 19 Orgel
1982 Giengen an der Brenz Heilig Geist
Datei:Giengen (Brenz), Hl. Geist (04).jpg
III/P 39 umgebaut/erweitert 2023 → Orgel
1993 1030 Mannheim-Wohlgelegen St. Bonifatius Datei:Mannheim-St-Bonifatius-Kirche-Orgel.jpg III/P 49 Orgel
1996 1045 Bad Nauheim St. Bonifatius Datei:Bad Nauheim St. Bonifatius Orgel (cropped).jpg II/P 34 Orgel
1997 1050 Neuburg an der Donau Heilig-Geist-Spitalkirche Datei:Neuburg Spitalkirche Orgel.jpg III/P 47 Orgel
1998 1057 Altenstadt St. Michael Datei:Altenstadt St Michael Orgel.jpg II/P 29 Generalüberholung 2017
Orgel
1998 Linz Versöhnungskirche
Datei:Versöhnungskirche Linz Orgel 01.jpg
I/P 9
Orgel
1998 Augsburg-Hochzoll St. Matthäus
Orgel St. Matthäus Hochzoll
II/P 21 Orgel
1999 Besseringen Herz Jesu
Datei:Besseringen Herz Jesu Innen 05.JPG
II/P 32 Orgel
1999 1066 Painten St. Georg
Datei:Painten, St. Georg (02) (cropped).jpg
II/P 18 Orgel
2000 Perl (Mosel) St. Gervasius und St. Protasius
Datei:Perl, St. Gervasius und Protasius (5).JPG
II/P 23 Orgel
2001 1080 Fraulautern Heilige Dreifaltigkeit Datei:Fraulautern Heilige Dreifaltigkeit Innen Orgelprospekt.JPG III/P 33 Orgel
2001 1081 Frankenthal (Pfalz) Zwölf-Apostel-Kirche (Frankenthal)
Datei:Organ of the Zwölf-Apostel Kirche in Frankenthal (Germany).jpg
III/P 41
2004 Bad Wurzach St. Verena Datei:Wurzach Pfarrkirche Orgel.jpg III/P 36 Neubau in einem Gehäuse von Joseph Höß von 1784
2006 1093 Ulm St. Michael zu den Wengen
Datei:Ulm, Wengenkirche (05).jpg
II/P 11 Orgel
2010 Aalen Waldfriedhof, Kapelle
Datei:Orgel Waldfriedhof Aalen (cropped).jpg
II/P 10 alle Manualregister auf Wechselschleifen
Orgel

Weblinks

Commons: Orgelbau Link – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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