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Gezeitengeprägtes Delta

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Ganges Delta ESA22274217.jpeg
Das Gangesdelta aus dem Orbit

Bei einem gezeitengeprägten Delta wirken Sedimentation aus dem Wasser des einmündenden Flusses und vom Meer ausgehende Erosion durch die Gezeitenströme zusammen.

Merkmale:

  • Starke Zergliederung durch Gezeitenströmung
  • Mündungssandbänke werden seitwärts verlagert und es bilden sich langgestreckte Barren
  • Sedimente werden meistens küstenparallel verlagert
  • Aufweitung wenigstens einiger Mündungsarme zu Ästuaren

Beispiele

Tidenhub in Ponta do Céu: 0,4 – 4,6 m (max.)<ref>[1] auf Portugiesisch, im Kalender Tag für Tag anzuklicken</ref>
Tidenhub in Kalkutta: 1,34 – 3,46 m, max. 5,91 m<ref>Tide Forecast: Calcutta</ref>
Tidenhübe:
Tidenhub benachbarter Häfen:

Siehe auch

Quellenverweise

  • Frank Ahnert, Einführung in die Geomorphologie, 4. Auflage, 2009, ISBN 978-3-8001-2907-2 (Ulmer), ISBN 978-3-8252--8103-8 (UTB), 17.2.7 Ästuardelta

<references/>