Gewerkschaft Öffentlicher Dienst
| Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) | |
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Logo goed.svg | |
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| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Wien |
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| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Gewerkschaft |
| Vorsitz | Eckehard Quin |
| Geschäftsführung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | 267.804 (Stand 1. Januar 2026)<ref name="goed">Mitgliederrekord 2026. (Video) Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, abgerufen am 2. April 2025.</ref> |
| Website | goed.at |
Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) ist mit 267.804 Mitgliedern (Stand 2026) nach der Gewerkschaft GPA die zweitstärkste Gewerkschaft des Österreichischen Gewerkschaftsbundes.<ref>Gewerkschaften. Abgerufen am 16. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Organisation und Aufbau
Die GÖD ist hierarchisch organisiert in Betriebsausschüssen, Landesvertretungen, Landesvorständen, Bundesvertretungen, Vorstand und dem Präsidium. Das durch die konservative Tradition der öffentlich Bediensteten in Österreich, die nie im größeren Umfang in der Arbeiterbewegung involviert waren, veränderte Kräfteverhältnis im Vergleich zu den anderen Teilgewerkschaften spiegelt sich auch in den politischen Vertretungen in der GÖD wider, die seit Bestehen der Gewerkschaft von der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) bestimmt wird.
Übergreifende Gewerkschaftsgremien
Mit Zustimmung der Bundeskonferenz können zur Behandlung gemeinsamer beruflicher Angelegenheiten für Gruppen von Mitgliedern, die mehreren Vertretungen angehören, Gremien gebildet werden.
- ARGE der Allgemeinen Verwaltung
- ARGE der Landesbediensteten
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.ARGE der Lehrer
- Exekutivgewerkschaft (bestehend aus Polizei- und Justizwachegewerkschaft)
Geschichte und Personelles
Schon im 15. Jahrhundert bildeten sich Bruderschaften, die ersten selbständigen Gesellenvereinigungen. Sie waren die Vorläufer der Gewerkschaft.
Erst am 7. April 1870 wurde das Koalitionsgesetz erkämpft. Durch eine Absprache von Arbeitnehmern zu gemeinschaftlicher Einstellung der Arbeit wurden ein höherer Lohn oder günstigere Arbeitsbedingungen erzwungen.
1893 schufen vielen kleine Vereinigungen erfolgreich eine Dachorganisation. Sie wurde vom starken Zusammengehörigkeitsgefühl und der Solidarität der Mitglieder getragen. Der Wirkungsbereich erstreckte sich damals auf das weite Gebiet der Monarchie mit über 50 Millionen Einwohnern. Zur Republik Österreich schrumpfte dieses große Gebilde durch den Zusammenbruch im Jahr 1918.
Ein neuer Rückschlag kam 1934: Die Freien Gewerkschaften wurden aufgelöst und auch die Christlichen Gewerkschaften zur Selbstauflösung gezwungen. Jede Gewerkschaft war von 1939 bis 1945 verboten. Gewerkschafter wurden verfolgt, inhaftiert, gefoltert oder hingerichtet.
Nach der Befreiung Wiens vom Hitlerjoch im April 1945 fanden sich etliche ehemalige Funktionäre zusammen und bauten eine moderne österreichische Gewerkschaftsbewegung auf.
Am 15. April 1945 erfolgte die offizielle Gründung des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB) unter dem Vorsitz von Johann Böhm und als Teilorganisation wurde die „Gewerkschaft der öffentlich Angestellten“ - der Vorläufer der GÖD - gegründet und am 8. Mai 1945 wurden ihre Grundsätze formuliert. Am 1. Juni 1945 wurden die ersten Mitglieder aufgenommen und am 16. Juli 1945 fand die erste Vorstandssitzung statt. Der erste Vorsitzende, Franz Rubant, erinnerte 1946 an die Verfolgung der Kolleginnen und Kollegen.<ref name=":0">GÖD-Jubiläum. Abgerufen am 21. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Gültig wurde die Gründung durch die Zustimmung der russischen Militärkommandantur am 30. April 1945. Das ermöglichte die Österreichische Delegation, bestehend aus Böhm, Fiala, Weiberger, Krisch und Smeykal, beim russischen Kommandanten General Alexej Blagodatow.<ref>Geschichte der GÖD. Abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Wichtige Statuten des überparteilichen ÖGB:
- Wahrung der verfassungsmäßigen Rechtsstaatlichkeit,
- Bekämpfung des Faschismus
- Verteidigung der Menschenrechte
- Mitwirkung an einem sozialen Europa. Die Einheitlichkeit der Gewerkschaft war ein bewusster Bruch mit der Vergangenheit<ref name=":0" />
1946 wurde das das Mitbestimmungsrecht im Rahmen einer Personalvertretung gefordert und 20 Jahre später mit gesetzlicher Absicherung erreicht.
Zwischen 1952 und 1979 hieß sie Gewerkschaft der öffentlichen Bediensteten.
Am 27. April 1979 kam der neue Name Gewerkschaft öffentlicher Dienst.<ref>GÖD. Abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Nachdem sich Norbert Schnedl nach knapp sieben Jahren im Amt zurückgezogen hatte, folgte beim Bundestag am 12. September 2023 der einstige Chef der Lehrergewerkschaft, Eckehard Quin, mit 91 Prozent zum neuen Vorsitzenden der GÖD. Auch als Beamtengewerkschaftsvorsitzender setze er sich bei den Lehrerinnen und Lehrern „für gute Arbeitsbedingungen“ ein, antwortete er, als er auf Maßnahmen gegen die knappe Personalsituation an Österreichs Schulen angesprochen wurde. Das sei im öffentlichen Dienst umso wichtiger, als es aufgrund der im Vergleich zur Privatwirtschaft „höheren Qualifikationsanforderungen schwieriger ist, Leute zu rekrutieren“. Zu viele Kolleginnen und Kollegen würden den öffentlichen Dienst „nach zehn bis 15 Jahren wieder verlassen“, wenn dort die Bedingungen nicht stimmten.<ref>Chef der Beamtengewerkschaft Quin setzt auf Frauen und KI von Irene Brickner in: Der Standard vom 14. September 2023; abgerufen am 15. September 2023.</ref>
2024 wollte die Regierung erstmals nicht mit der Gewerkschaft über eine Gehaltserhöhung für das Jahr 2025 verhandeln. Nach einer Dienstellenversammlung kam es Minuten vor der dann sehr kurzfristig abgesagten Demonstration zu einem Gehaltsabschluss für zwei Jahre.<ref>Gehaltsverhandlungen für 2025, auf goed.at</ref> Im September 2025 bat die Regierung um ein Aufschnüren des Gehaltsabschlusses für 2026 aufgrund der budgetären Situation. Am 7. Oktober 2025 wurde eine Einigung auf eine Abänderung verkündet.<ref>Durchschnittlich 1,5 Prozent auf drei Jahre: Beamte und Regierung... 7. Oktober 2025, abgerufen am 11. Januar 2026.</ref>
Der Österreichische Gewerkschaftsbund stellt die größte österreichische Arbeitnehmerbewegung dar. Die Berufsvereinigung umfasst alle unselbständigen Erwerbstätigen.
Am 1. Jänner 2026 erreichte die GÖD einen Mitgliederrekord: 267.804 Mitglieder unterstützten die GÖD.
Vorsitzende
- 1945–1948: Franz Rubant (SPÖ)<ref>Franz Rubant auf der Website des österreichischen Parlaments</ref><ref name="liste-vorsitzende" />
- 1948–1968: Fritz Koubek (SPÖ)<ref>Fritz Koubek auf der Website des österreichischen Parlaments</ref><ref name="liste-vorsitzende" />
- 1968–1977: Alfred Gasperschitz (ÖVP)<ref name="liste-vorsitzende" />
- 1977–1989: Rudolf Sommer (ÖVP)<ref name="liste-vorsitzende">Norbert Schnedl wird der siebente Vorsitzende der GÖD. Artikel vom 5. Oktober 2016, abgerufen am 4. März 2020.</ref>
- 1989–1997: Siegfried Dohr (ÖVP)
- 1997–2016: Fritz Neugebauer (ÖVP)<ref>Neugebauer als GÖD-Chef zurückgetreten. ORF, 10. Oktober 2016, abgerufen am 10. Oktober 2016.</ref>
- 2016–2023: Norbert Schnedl<ref>Schnedl mit 96,6 Prozent zum GÖD-Vorsitzenden gewählt. In: Die Presse. 12. Oktober 2016, abgerufen am 2. April 2025.</ref>
- seit 2023: Eckehard Quin<ref>Öffentlicher Dienst: Seltsam geheime Wahl des Favoriten. In: Kleine Zeitung. 13. September 2023, abgerufen am 14. September 2023.</ref>
Ziele
- faire Besoldung
- Leistungsgerechtigkeit
- modernes Personalwesen
- Gemeinwohl
- Stärkung der Demokratie<ref name=":0" />
Literatur
- Österreichischer Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der öffentlich Angestellten: Erster Gewerkschaftstag der Gewerkschaft der öffentlich Angestellten. 31. März bis 3. April 1948 im Mozartsaal des Konzerthauses, Wien III. Selbstverlag der Gewerkschaft der öffentlich Angestellten, Wien 1948, OBV.
- Österreichischer Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft der Öffentlich Bediensteten, Wien (Hrsg.): Jahrbuch der Gewerkschaft der Öffentlich Bediensteten. Österreichischer Gewerkschaftsbund, Wien 1959–1979, OBV.
- Erwin Kofler: Organisation und Serviceleistungen. Geschichtliche Entwicklung. Statuten des ÖGB. Organe der GÖD. Werbung.Serviceleistungen. Vorbereitung von Veranstaltungen. GÖD, Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Wien 1994, OBV.
- Schriftenreihe der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst. GÖD-Forum. Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Wien 1998–2003, OBV.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />