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Gesellschaftsordnung

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Gesellschaftsordnung bezeichnet allgemein die grundlegenden Merkmale einer Gesellschaft nach ihrer wirtschaftlichen Form (beispielsweise Kapitalismus, Sozialismus, Feudalismus), ihrer Sozialstruktur (beispielsweise soziale Schichtung, Klassengesellschaft, Ständeordnung) sowie ihrer religiösen oder ideologischen Ausrichtung (beispielsweise Bürgerliche Gesellschaft, Faschismus, Anarchismus).

Allgemeines

Das Kompositum „Gesellschaftsordnung“ setzt sich aus „Gesellschaft“ und „Ordnung“ zusammen. Unter Gesellschaft versteht man eine Gesamtheit von Menschen, die durch ein Geflecht von Beziehungen miteinander in Kontakt stehen und deren Zusammenleben insbesondere durch die eigentümlichen sozialen Handlungen erklärbar ist.<ref>Rainer Fischbach/Klaus Wollenberg, Volkswirtschaftslehre, 2007, S. 63.</ref> Den Ordnungs- und Organisationsrahmen, den sich eine derartige Gesellschaft gibt, nennt man Sozialordnung. Daraus ergibt sich, dass mit dem Begriff Gesellschaftsordnung sämtliche Arten von Beziehungen innerhalb einer Gesellschaft gemeint sind, also ihre rechtlichen, wirtschaftlichen, religiösen oder ethischen Beziehungen.

Deutschland

Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) enthält keine Regelungen für eine bestimmte Gesellschaftsordnung, sondern beschränkt sich auf die normative Ausgestaltung der Staatsverfassung. Ein verfassungsmäßiges Bekenntnis zu einem bestimmten gesellschaftspolitischen Ordnungsmodell fehlt, das Verhältnis der Gesellschaft zum Staat bleibt offen.<ref>Kurt Scheller, Demokratisierung der Verbände?, 1976, S. 39.</ref> Das Grundgesetz ist damit gesellschaftspolitisch neutral. {{#switch: juris

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Siehe auch

Einzelnachweise

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Weblinks

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