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Germantown (Schiff, 1986)

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Germantown
Datei:US Navy 110214-N-8607R-417 The forward-deployed amphibious dock landing ship USS Germantown (LSD 42) and the Royal Thai navy medium landing ship HT.jpg
Die Germantown im Februar 2011
Die Germantown im Februar 2011
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Flagge Vereinigte StaatenDatei:Flag of the United States.svg Vereinigte Staaten
Schiffstyp Docklandungsschiff
Klasse Whidbey-Island-Klasse
Heimathafen San Diego
Bauwerft Lockheed Shipbuilding, Seattle
Bestellung 26. März 1982
Kiellegung 5. August 1982
Stapellauf 29. Juni 1984
Übernahme 1. Februar 1986
Indienststellung 8. Februar 1986
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 185,6 m (Lüa)
Breite 25,6 m
Tiefgang (max.) 6,4 m
Verdrängung 15.939 tn.l.
 
Besatzung 413 Mann + 500 Marineinfanteristen
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 4 × Dieselmotoren
Maschinen­leistung 33.000 PS (24.271 kW)
Höchst­geschwindigkeit 20 kn (37 km/h)
Propeller 2
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Sensoren

Die Germantown, auch USS Germantown (Kennung: LSD-42), ist ein Docklandungsschiff der Whidbey-Island-Klasse der United States Navy, das seit 1986 in Dienst steht. Sie wurde nach der Schlacht von Germantown im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg benannt.

Geschichte

LSD-42 wurde 1982 als zweite Einheit ihrer Klasse in Auftrag gegeben. Noch im selben Jahr wurde bei der Lockheed Shipbuilding and Construction Company in Seattle der Kiel des Schiffs gelegt, der Stapellauf fand 1984 statt. 1986 wurde die Germantown in die Flotte der US Navy übernommen.

Während des Zweiten Golfkrieges befand sich die Germantown im Persischen Golf. Am 1. Dezember 1990 verließ sie ihren Heimathafen San Diego. In den neun Monaten des Einsatzes war die Germantown an den simulierten amphibischen Landungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten beteiligt. Im Anschluss wurde die Germantown als vorgeschobene Einheit in Japan stationiert, wo sie bis 2002 verblieb, um dann von der Harpers Ferry abgelöst zu werden. Germantown kehrte nach an Diego zurück, wo sie für 25 Mio. US-Dollar überholt wurde.

2003/2004 verlegte die Germantown von dort aus wiederum in den Persischen Golf, um an Operation Iraqi Freedom teilzunehmen. Die Kampfgruppe der Germantown um die Peleliu brachte die 13th Marine Expeditionary Unit ins Kriegsgebiet. 2006 folgte eine Verlegung im Rahmen der Operation Enduring Freedom mit der 11th Marine Expeditionary Unit, wiederum in den Persischen Golf. Auch ab Ende 2007 befuhr die Germantown den Golf, diesmal als Teil der Kampfgruppe um Tarawa. Im März 2011 wurde das Schiff vor die Küste Japans geschickt, um nach dem Tōhoku-Erdbeben für Nothilfe bereitzustehen. Anfang 2012 nahm die Germantown an der Übung Cobra Gold vor der Küste Thailands teil.

Literatur

  • Wilhelm M. Donko: Landungsschiffe der U.S. Navy seit 1939. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2020, ISBN 978-3-613-04334-3, S. 114–116.

Weblinks

Commons: USS Germantown (LSD-42) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Whidbey Island | Germantown | Fort McHenry | Gunston Hall | Comstock | Tortuga | Rushmore | Ashland

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