Georg Schöbel
Carl Louis Albert Georg Schöbel (* 10. Oktober 1858 in Berlin<ref name=":0">Heiratsurkunde Nr. 740 vom 7. November 1918, Standesamt Charlottenburg I. In: ancestry.de (kostenpflichtig). Abgerufen am 8. Mai 2021.</ref>; † 1. Dezember 1928 ebenda<ref name=":1">Sterbeurkunde Nr. 974 vom 1. Dezember 1928, Standesamt Berlin III. In: ancestry.de (kostenpflichtig). Abgerufen am 8. Mai 2021.</ref>) war ein deutscher Illustrator und Historienmaler.
Leben
Georg Schöbel stammte aus einer Kaufmannsfamilie. Nach Beendigung seiner Schulzeit erlernte er auf Wunsch seiner Eltern zunächst auch diesen Beruf. Ab 1884 begann er dann ein Studium an der Berliner Akademie der Künste.
Schon nach kurzer Zeit verließ er die Akademie und eignete sich seine Kunstfertigkeit überwiegend autodidaktisch an. Er ließ sich dabei sehr von Paul Meyerheim (1842–1915) und Adolph Menzel (1815–1905) beeinflussen.
Schöbel spezialisierte sich auf Szenen aus dem Leben Friedrichs des Großen, malte allerdings mit Beginn des Ersten Weltkriegs zahlreiche Gemälde mit patriotischen Darstellungen aus Kämpfen an der Westfront. Im Gegensatz dazu ist er auch als Illustrator von Kinderbüchern bekannt. 1904 erhielt er auf der Großen Berliner Kunstausstellung eine kleine Goldmedaille.
Er war seit 1918 mit Elsa Berta Dorothea geborene Schnoor (* 1881) verheiratet.<ref name=":0" /> Seine Schwester war die Schriftstellerin Agnes Schöbel (1867–1939).
Georg Schöbel starb am 1. Dezember 1928 im Alter von 70 Jahren in seiner Berliner Wohnung an einem Herzleiden, das ihn schon drei Jahre lang an künstlerischer Arbeit gehindert hatte.<ref name=":1" /><ref>Geschichtsmaler Georg Schöbel gestorben. In: General-Anzeiger (Bonn), 3. Dezember 1928. Aufgerufen am 12. August 2025.</ref> Die Beisetzung fand auf dem Alten Friedhof der St.-Nikolai- und St.-Marien-Gemeinde an der Prenzlauer Allee statt. Die einst mit einer Marmorgruppe des 1909 verstorbenen Bildhauers Heinrich August Walger geschmückte Grabstätte ist nicht erhalten.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1. S. 341.</ref>
Auch heute finden sich zahlreiche Bilder Schöbels auf Auktionen und in Galerien.
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„Abschied der Generäle am Totenbett Friedrichs II. am 17. August 1786“ (Datum unbestimmt)
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„Der billige Mann“ (1893)
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„Erstürmung der Anhöhe 285 in den Argonnen am 13. Juli 1915“ (1915)
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„Marktschreier“ (1893)
Ausstellungen
- Internationale Berliner Kunstausstellung 1896
- Große Berliner Kunstausstellung 1897, 1904
- Kollektivausstellung von Dezember 1911 bis Januar 1912 im Bibliothekssaal des Berliner Generalstabsgebäudes
Weblinks
- Schöbel.com: Georg Schöbel. Abgerufen am 21. September 2010.
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schöbel, Georg |
| ALTERNATIVNAMEN | Schöbel, Carl Louis Albert Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Maler und Illustrator |
| GEBURTSDATUM | 10. Oktober 1858 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 1. Dezember 1928 |
| STERBEORT | Berlin |