Zum Inhalt springen

Genísio

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Genísio (port.)
Zenízio (Mirandesisch)
Wappen Karte
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Genísio (port.) Zenízio (Mirandesisch) (Portugal)
Genísio (port.)
Zenízio (Mirandesisch) (Portugal)
Basisdaten
Staat: Portugal Portugal
Region: Norte
Unterregion: Terras de Trás-os-Montes
Distrikt: Bragança
Concelho: Miranda do Douro
Koordinaten: 41° 33′ N, 6° 23′ WKoordinaten: 41° 33′ N, 6° 23′ W
 {{#coordinates:41,546944444444|−6,3805555555556|primary
dim= globe= name= region=PT-04 type=city
  }}
Einwohner: 186 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 040605">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Fläche: 29,47 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref>
Bevölkerungsdichte: 6,3 Einwohner pro km²
Postleitzahl: 5210-090
Politik
Bürgermeister: José Marcelino Antão (PS)
Adresse der Gemeindeverwaltung: Junta de Freguesia de Genísio (port.)
Zenízio (Mirandesisch)
Rua da Igreja
5210-090 Genísio (port.)
Zenízio (Mirandesisch)

Genísio (mirandesisch: Zenízio) ist eine Ortschaft und Gemeinde im Nordosten Portugals. Der Ort gehört zu den Dörfern, in der die einzige Regionalsprache Portugals gesprochen wird, das Mirandesisch. Genísio ist von starker Abwanderung und Überalterung betroffen, wie die meisten ländlichen Ortschaften der Region.

Datei:Igreja de São Genísio - Genísio, Miranda do Douro - 05.jpg
Die denkmalgeschützte Gemeindekirche von Genísio

Geschichte

Funde belegen eine Besiedlung der Gegend seit der Bronzezeit. Die heutige Ortschaft entstand vermutlich im Verlauf der mittelalterlichen Reconquista.

Erstmals findet sich der Ort erwähnt in der Schenkungsurkunde von 1262, als Ruy Pays und Orraca Afonso das Gebiet an das Kloster Moreruela verkauften. Mit der Gründung des Bistums Miranda 1545 ging das Gebiet in den Besitz des Bischofs von Miranda do Douro über.<ref>Eintrag der Gemeindekirche von Genísio (unter Nota Histórico-Artistica), Website der Architekturbehörde Direção-Geral do Património Cultural, abgerufen am 3. Dezember 2020</ref>

1680 wurde der Bischofssitz von Miranda nach Bragança verlegt. Genísio blieb seither eine Gemeinde des Kreises Miranda do Douro.

Verwaltung

Datei:Bragança 626.PNG
Bevölkerungsentwicklung der Gemeinde Genísio (1864–2011)

Genísio ist Sitz einer gleichnamigen Gemeinde (Freguesia) im Kreis (Concelho) von Miranda do Douro im Distrikt Bragança. In ihr leben 186 Einwohner auf einer Fläche von 29 km² (Stand 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 040605">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>.

Zwei Ortschaften liegen in der Gemeinde:

  • Especiosa
  • Genísio

Literatur

Weblinks

Commons: Genísio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende