Zum Inhalt springen

Gemniemhat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#if: <hiero>gm:n-m-HAt:t</hiero>| }} {{#if: <hiero>m:r-pr-Z1</hiero>
Imi-ra-per
Jmj-r3-pr
Hausvorsteher| }} {{#if: <hiero>m:r-O51-O51</hiero>
Imi-ra-schenuti
Jmj-r3-šnwtj
Vorsteher der Doppelscheune| }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: Copenhagen 2018-01-14 (39827377422).jpg| }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: | }} {{#if: |
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Gemniemhat in Hieroglyphen

{{#if:

<hiero>gm:n-m-HAt:t</hiero>
{{#if: |
}}Gemniemhat
(Gemni em hat)
Gmnj-m-ḥ3t
Gemni ist an der Spitze<ref>Hermann Ranke: Die ägyptischen Personennamen. Band 1: Verzeichnis der Namen. Augustin, Glückstadt 1935, OCLC 459687205, S. 351, Nr. 19 (Volltext als PDF; 24,9 MB); abgerufen über Digital Giza – The Giza Project at Harvard University. Ranke übersetzt den Namen nicht.</ref>
{{#if:
<hiero>gm:n-m-HAt:t</hiero>
{{#if: |
}}Gemniemhat
(Gemni em hat)
Gmnj-m-ḥ3t
Gemni ist an der Spitze<ref>Hermann Ranke: Die ägyptischen Personennamen. Band 1: Verzeichnis der Namen. Augustin, Glückstadt 1935, OCLC 459687205, S. 351, Nr. 19 (Volltext als PDF; 24,9 MB); abgerufen über Digital Giza – The Giza Project at Harvard University. Ranke übersetzt den Namen nicht.</ref>

}}Gemniemhat
(Gemni em hat)
Gmnj-m-ḥ3t
Gemni ist an der Spitze<ref>Hermann Ranke: Die ägyptischen Personennamen. Band 1: Verzeichnis der Namen. Augustin, Glückstadt 1935, OCLC 459687205, S. 351, Nr. 19 (Volltext als PDF; 24,9 MB); abgerufen über Digital Giza – The Giza Project at Harvard University. Ranke übersetzt den Namen nicht.</ref>
 }}

}}

{{#if:

<hiero>m:r-pr-Z1</hiero>
Imi-ra-per
Jmj-r3-pr
Hausvorsteher
{{#if: |
}}
{{#if:
<hiero>m:r-pr-Z1</hiero>
Imi-ra-per
Jmj-r3-pr
Hausvorsteher
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

<hiero>m:r-O51-O51</hiero>
Imi-ra-schenuti
Jmj-r3-šnwtj
Vorsteher der Doppelscheune
{{#if: |
}}
{{#if:
<hiero>m:r-O51-O51</hiero>
Imi-ra-schenuti
Jmj-r3-šnwtj
Vorsteher der Doppelscheune
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME4}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME4}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME5}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME5}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME6}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME6}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME7}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME7}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME8}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME8}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME9}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME9}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

{{#if:

{{{NAME10}}}
{{#if: |
}}
{{#if:
{{{NAME10}}}
{{#if: |
}}

}}
 }}

}}

colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | {{{ANMERKUNGEN}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Griechisch {{{GRIECHISCH}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Latein {{{LATEIN}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Koptisch {{{KOPTISCH}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Sahidisches Koptisch {{{KOPTISCH-SAHIDISCH}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Bohairisches Koptisch {{{KOPTISCH-BOHAIRISCH}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Altkoptisch {{{KOPTISCH-ALTKOPTISCH}}}
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | In keilschriftlicher Überlieferung {{{KEILSCHRIFTLICH}}}
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" |
Datei:Copenhagen 2018-01-14 (39827377422).jpg
Scheintür des Gemniemhat,
Ny Carlsberg Glyptotek (Inventarnummer: ÆIN 1616)
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" | [[Datei:{{{BILD2}}}|330px|zentriert|alt=]]
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" | [[Datei:{{{BILD3}}}|330px|zentriert|alt=]]
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" | [[Datei:{{{BILD4}}}|330px|zentriert|alt=]]
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-passiv" style="text-align:center; font-size:0.9em; background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;" | [[Datei:{{{BILD5}}}|330px|zentriert|alt=]]

}}

Gemniemhat (auch kurz nur Gemni) war ein hoher altägyptischer Beamter am Ende der Ersten Zwischenzeit oder am Beginn des Mittleren Reiches (ca. 2000 v. Chr.). Er ist nur von seinem Grab (HMK 30)<ref>HMK = Herakleopolis Middle Kingdom ist die Bezeichnung für die ungefähre Zeit, in der das Grab angelegt wurde. Die Zeit der Herakleopoliten ist nach Manetho die Zeit der 9. und 10. Dynastie; Middle Kingdom = Mittleres Reich.</ref> in Sakkara (neben der Teti-Pyramide) bekannt, das sich unberaubt fand.<ref>Bertha Porter, Rosalind L. B. Moss, Ethel W. Burney: Topographical Bibliography of Ancient Egyptian Hieroglyphic Texts, Reliefs, and Paintings. Volume III: Memphis. Part 2: Ṣaqqâra to Dahshûr. 2., von Jaromír Málek überarbeitete und erweiterte Auflage. Griffith Institute / Ashmolean Museum, Oxford 1981, ISBN 0-900416-23-8, S. 538–539 (Volltext als PDF).</ref> Gemniemhat trug unter anderem die Titel „Königlicher Siegler“, „Einziger Freund“, „Hausvorsteher“ und „Vorsteher der Doppelscheune“. Er war auch „Phylenleiter“ an der Pyramide von Teti und an der Pyramide von König Merikare und damit zuständig für den Totenkult dieser Könige.

Das Grab

Datei:Mummy mask of Gemni-em-hat (ÆIN 1625).jpeg
Mumienmaske des Gemniemhat; Ny Carlsberg Glyptotek (Inventarnummer: ÆIN 1625)

Sein Grab bestand aus einer einfachen Mastaba, die keine Innenräume hatte und mit einer Scheintür dekoriert war. Auf ihr befanden sich neben der Opferformel vor allem die Titel des Gemniemhat.<ref>englische Übersetzung: Khaled Abdalla Daoud: Corpus of Inscriptions of the Herakleopolitan Period from the Memphite Necropolis. Translation, commentary and analyses. (= BAR International Series. Band 1459.) BAR Publishing, Oxford 2016, ISBN 978-1-4073-2906-2, S. 59–61; deutsche Übersetzung: Sabine Krämer: Die Vergöttlichung von Privatpersonen. Untersuchungen zu persönlichen Glaubensvorstellungen und zur Erinnerungskultur im Alten Ägypten. Die Persönlichkeiten des Alten Reiches. (= Philippika. Band 120.) Harrassowitz, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-447-11007-5, S. 344–347</ref> Am unteren Ende ist Gemniemhat sechsmal dargestellt, viermal als junger Mann mit langer Perücke, breiten Schultern und schlank, zweimal als alter Mann mit kurzem Haar und fülliger Gestalt.

Neben der Mastaba gab es einen Schacht, der in die unterirdische Grabkammer führt. Hier standen die zwei ineinander gestellten Särge des Gemniemhat, die vor allem auf den Innenseiten reich dekoriert sind. Der äußere Sarg war durch die Feuchtigkeit im Grab angegriffen und fiel anschließend in Stücke. Zuvor konnten die Ausgräber noch Fotos anfertigen. Der innere Sarg, aus Zedernholz, ist jedoch hervorragend erhalten geblieben. Auf dem Sargdeckel und -boden sind Auszüge aus den Pyramidentexten angebracht worden. Der Name des Königs ist durch den des Gemniemhat ersetzt worden. Die Texte auf dem Sargdeckel beschreiben, dass Gemniemhat die Krone Unterägyptens und die Zepter Ägyptens erhält. Dadurch erreicht er den gleichen Status wie ein verstorbener König. Die Texte am Boden versichern: „O Osiris Gemni, nicht tot bist du davongegangen, sondern lebendig bist du davongegangen. Setze dich auf den Thron des Osiris ..., Osiris Gemni.“<ref>Dänische und englische Übersetzung dieser Texte in Mogens Jørgensen (Hrsg.): Gravskatte fra det gamle Ægypten / Tomb Treasures from Ancient Egypt. Kopenhagen 2002, S. 115–118</ref> Die ursprünglich nur für den König im Jenseits vorgesehene Göttlichkeit wird nun auch von Privatpersonen in Anspruch genommen. Die Leiche war mit einer Mumienmaske geschmückt. Es fanden sich Schmuck und ein Satz von Stäben, eine Kopfstütze, zwei Holzmodelle von Sandalen und Bögen (Waffen). Neben dem Sarg stand ein Kanopenkasten. Auf dem Sarg fanden sich Modellfiguren. Sie zeigen Gemniemhat, aber auch Werkstätten, wie eine Bäckerei, eine Brauerei, einen Getreidespeicher, Spinnen und Weben, sowie Schreiner, Schmiede und Töpfe. Ferner gab es einige Bootsmodelle und zwei weibliche Opfergabenträger und etwas Keramik.

Alle Objekte im Grab sind speziell für die Grabausstattung angefertigt worden.

Die Bestattung wurde 1921 bei Grabungen unter der Leitung von Cecil M. Firth entdeckt. Ein Großteil der Grabausstattung befindet sich heute in der Ny Carlsberg Glyptotek in Kopenhagen.

Datierung

Die Datierung des Gemniemhat wird in ägyptologischen Literatur kontrovers diskutiert. In der Ausgrabungspublikation wurde das Grab in die 1. Zwischenzeit datiert. Dies fand lange Zeit keinen Widerspruch, da Gemniemhat auch am Pyramidentempel von Merikare, einem der letzten Herrscher der 1. Zwischenzeit tätig war. Wolfgang Schenkel schlug dagegen eine Datierung an den Beginn der 12. Dynastie vor.<ref>Wolfgang Schenkel: Frühmittelägyptische Studien (= Bonner orientalistische Studien. Band 13). Orientalistisches Seminar der Universität Bonn, Bonn 1962, S. 145.</ref> Er führte vor allem paläographische Gründe der Sargaufschriften an. Andere spätere Untersuchungen datierten das Grab, vor allem wegen des Kultes an der Pyramide des Merikare, weiterhin in die späte 1. Zwischenzeit.<ref>H. G. Fischer: An Example of Memphite Influence in a Theban Stela of the Eleventh Dynasty. In: Artibus Asiae. Band 22, 1959, S. 12, n. 12</ref><ref>Jaromír Málek: King Merykare and his Pyramid. In: Catherine Berger, Gisèle Clerc, Nicolas Grimal, Jean Leclant: Hommages à Jean Leclant. Band 4: Varia (= Bibliothèque d'étude. Band 106/4). Institut français d'archéologie orientale, Kairo 1994, ISBN 2-7247-0134-8, S. 206–207.</ref>

Literatur

  • Cecil Mallaby Firth, Battiscombe G. Gunn: Teti Pyramid Cemeteries. (= Excavations at Saqqara.). Band 1: Text. Imprimerie de l'Institut français d'archéologie orientale, Kairo 1926, S. 52–54, 187, 227–231, 267–269 und Band 2: Plates. Imprimerie de l'Institut français d'archéologie orientale, Kairo 1926, Tafel 22–31.
  • Mogens Jørgensen: Catalogue, Egypt I (3000–1550 B.C.), Ny Carlsberg Glyptotek. Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen 1996, ISBN 87-7452-202-7, S. 124–151.
  • Mogens Jørgensen (Hrsg.): Gravskatte fra det gamle Ægypten / Tomb Treasures from Ancient Egypt. Ny Carlsberg Glyptotek, Kopenhagen 2002, ISBN 87-7452-261-2, S. 69–109

Einzelnachweise

<references />

{{#if: Gemniemhat | {{#if: Gemni | {{#if: altägyptischer Beamter | {{#if: um 20. Jahrhundert v. Chr. | {{#if: | {{#if: um 20. Jahrhundert v. Chr. | {{#if: |

Vorlage:Wikidata-Registrierung