Gemeines Meerschweinchen
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| Gemeines Meerschweinchen | ||||||||||||
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| Datei:Wildmeerschweinchen-06.jpg
Wildmeerschweinchen (Cavia aperea) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Cavia aperea | ||||||||||||
| Erxleben, 1777 |
Das Gemeine oder Wildmeerschweinchen (Cavia aperea) ist eine Säugetierart aus der Familie der Meerschweinchen (Caviidae) innerhalb der Ordnung der Nagetiere (Rodentia). Es ist über große Teile Südamerikas mit Ausnahme des zentralen Amazonasbeckens und des äußersten Südens des Kontinents verbreitet. Sie leben in trockenen bis mittelfeuchten Grasflächen und sind wie alle Meerschweinchen Pflanzenfresser, die sich vor allem von Gräsern ernähren. Männchen und Weibchen sind territorial und die Männchen verpaaren sich in der Regel mit mehreren Weibchen (Polygynie), gegenüber anderen Männchen verhalten sie sich aggressiv.
Die Art galt lange Zeit als Stammform (oder eine der Stammformen) des Hausmeerschweinchens. Durch molekulargenetische Untersuchungen gibt es allerdings immer mehr Hinweise dafür, dass die Hausmeerschweinchen vom Tschudi-Meerschweinchen abstammen und mit dem Gemeinen Meerschweinchen nicht direkt verwandt ist.
Merkmale
Allgemeine Merkmale
Das Gemeine Meerschweinchen erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 21,5 bis 40 Zentimetern bei einem Gewicht von 500 bis 790 Gramm. Die Hinterfußlänge beträgt 38 bis 46 Millimeter, die Ohrlänge 19 bis 23 Millimeter.<ref name="Lacher jr 2016" /> Die Männchen sind dabei bis zu etwa 15 % größer und schwerer als die Weibchen<ref name="Asher et al. 2004" /> und die Vertreter der verschiedenen Unterarten können stark in ihrer Größe und auch in ihrem Aussehen variieren. Dabei ist die in Bolivien heimische Unterart Cavia aperea nana die kleinste Form, die Nominatform Cavia aperea aperea die größte.<ref name="Dunnum 2015" /> Die Tiere sind kompakt gebaut mit kurzen Gliedmaßen und einem relativ großen Kopf, ein Schwanz fehlt. Die Augen sind groß, die Ohren bei den meisten Arten verhältnismäßig klein.<ref name="Lacher jr 2016 Morphology" />
Vom Hausmeerschweinchen unterscheidet sich das Gemeine Meerschweinchen äußerlich vor allem durch die generell einheitliche graue bis oliv-braune Färbung, die eine dunklere braune bis schwarze Fleckung aufweisen kann.<ref name="Lacher jr 2016" /><ref name="Dunnum 2015 Cavia" /> Wie die Größe variiert auch die Färbung regional und zwischen den Unterarten. Cavia aperea aperea ist weitgehend braungrau mit einem braunen Kragen gefärbt, die Bauchseite ist gelb-weißlich mit einem deutlichen weißen Fleck unterhalb der Kehle im vorderen Brustbereich. Die mehr im Süden Brasiliens verbreitete Form Cavia aperea rosida ist dagegen etwas dunkler und kann im hinteren Abdomen- bis Lendenbereich auch fast schwarz sein; bei ihnen ist der weiße Brustfleck deutlich kleiner oder nicht mehr vorhanden und auch der dunkle Kragen geht in der Fellfarbe unter.<ref name="Dunnum 2015" /> Das argentinische Cavia aperea pamparum wiederum ist mehr grau bis olivfarben mit geringem Braunanteil in der Färbung und das in Kolumbien verbreitete Cavia aperea anolaimae fast einfarbig dunkel gelblich-grau mit braun-grauer Bauchseite.<ref name="Dunnum 2015" />
Die vergleichsweise kurzen Beine sind ebenfalls braungrau, an den Innenseiten sind sie in der Regel heller und können sand- bis zimtbraun sein. Die Vorderfüße haben wie bei allen Arten der Gattung vier und die Hinterfüße drei Zehen, die alle in scharfen Krallen enden und von denen der mittlere der längste ist. Die Sohlen haben lederartige Ballen.<ref name="Lacher jr 2016 Morphology" />
Merkmale des Schädels und Gebiss
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Der Schädel hat eine Gesamtlänge von 52 bis 73 Millimetern<ref name="Lacher jr 2016" /> und variiert ebenso wie andere Maße stark zwischen den einzelnen Unterarten und Regionen. Der Schädel der Nominatform Cavia aperea aperea ist dabei am größten mit einer Gesamtlänge von durchschnittlich 68,7 Millimetern und maximalen Längen bis 73 Millimetern.<ref name="Dunnum 2015" /> Der Schädel von Cavia aperea rosida hat eine durchschnittliche Länge von etwa 63 Millimetern.<ref name="Dunnum 2015" />
Wie alle Meerschweinchen besitzt auch das Gemeine Meerschweinchen ein typisches Nagetiergebiss mit zu Nagezähnen umgewandelten Schneidezähnen (Incisivi) und eine darauf folgende Zahnlücke (Diastema). Sowohl im Oberkiefer als auch im Unterkiefer folgen pro Hälfte je ein Prämolar sowie drei Molaren. Insgesamt verfügen die Tiere damit über ein Gebiss aus 20 Zähnen. Die Zähne sind bei allen Arten hypsodont und nach vorne zusammenlaufend.<ref name="Lacher jr 2016 Systematics" /> Die Zahnkronen sind prismatisch und die Zähne wachsen zeitlebens nach.<ref name="Lacher jr 2016 Morphology" /> Anders als beim Glanzmeerschweinchen (Cavia fulgida) besitzt der hinterste Backenzahn des Gemeinen Meerschweinchens keine tiefe Einkerbung an der Außenseite des Vorderendes am hinteren Zahnhöcker.<ref name="Dunnum 2015 Cavia" />
Genetische Merkmale
Das Gemeine Meerschweinchen hat einen Karyotyp mit einem diploiden Chromosomensatz von 64 Chromosomen, die Zahl langer Chromosomenarme (fundamental number, FN) beträgt 112.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2006" /> Bei anderen Cavia-Arten variiert die Anzahl der Chromosomen zwischen 62 oder 64, die Zahl langer Chromosomenarme zwischen 90 bei domestizierten Hausmeerschweinchen und 124 bei verschiedenen wilden Cavia-Arten.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2006" /> Auch das Genom der mitochondrialen DNA des Gemeinen Meerschweinchens weist nur eine vergleichsweise geringe Übereinstimmung zu dem des Hausmeerschweinchens auf. Bei Untersuchungen wurde eine Sequenzidentität von nur 92,7 % ermittelt, die als sehr gering eingeschätzt wird.<ref name="Cao & Xia 2016" /><ref name="Wahedi 2020" />
Wie eine genetische Untersuchung zeigt, wird bei Wildmeerschweinchen nach zweimonatigem Aufenthalt in wärmerer Umgebung eine epigenetische Veränderung der Erbsubstanz der Väter an deren Söhne weitergeben.<ref name="Mol_Eco" /> Die Veränderungen waren vor allem in jenen Genen zu beobachten, die Information für Proteine zum Schutz vor Hitze tragen. Das Wildmeerschweinchen ist das erste Wildtier, bei dem diese flexible genetische Modifikation der DNA nachgewiesen wurde.<ref name="Mol_Eco" />
Verbreitung
Das Gemeine Meerschweinchen ist großen Teilen Südamerikas mit Ausnahme des zentralen Amazonasbeckens und des äußersten Südens des Kontinents verbreitet. Das Gebiet ist durch den Amazonas-Regenwald zweigeteilt (disjunkt) in ein nördliches und ein südliches Gebiet. Das südliche Verbreitungsgebiet reicht von den südlichen Andenregionen im südöstlichen Peru und Bolivien über Paraguay, das nordöstliche Argentinien und Uruguay bis zur Ostküste Brasiliens, während das nördliche Verbreitungsgebiet vom zentralen Kolumbien ostwärts über Venezuela, Guyana und Suriname bis in das nördliche Brasilien reicht.<ref name="Dunnum 2015" /> Die Höhenverbreitung reicht dabei von etwa 400 Metern im östlichen Flachland bis etwa 3000 Metern in den Anden.<ref name="IUCN" />
Lebensweise
Gemeine Meerschweinchen bewohnen eine Reihe von Lebensräumen, darunter Grasflächen und Gebirgsregionen bis in über 4000 Meter Seehöhe. Sie bevorzugen trockene bis feuchte Graslandgebiete, Waldgebiete mit Gebüschen und Galeriewälder, sie kommen jedoch auch in landwirtschaftlich genutzten Flächen und in der Nähe von Siedlungen entlang von Straßen und Bahnlinien vor.<ref name="Lacher jr 2016" /> Vor allem letztere werden häufig zum Schutz vor Raubtieren genutzt, die Tiere fressen dabei in den angrenzenden offenen Zonen mit kurzer Vegetation.<ref name="Guichón & Cassini 1998" /> Zudem wählen sie ihre Ansiedlungsgebiete vor allem nach der Verfügbarkeit der Nahrungspflanzen, der Feuchtigkeit des Bodens und der Schatten- und Versteckmöglichkeiten.<ref name="Guichón & Cassini 1998" />
Die Tiere sind tagaktiv mit Aktivitätsschwerpunkten am frühen Morgen und am Abend, sie haben keine Winter- oder Sommerpause und sind entsprechend das gesamte Jahr über aktiv. Sie ernähren sich, wie alle Meerschweinchen, ausschließlich von Pflanzen (herbivor) und sind dabei stark an Süßgräser (Poaceae) gebunden, zusätzlich fressen sie Blüten und Samen anderer Pflanzen.<ref name="Lacher jr 2016" /> Die Nahrungssuche findet in der Regel morgens und abends und nur selten tagsüber statt. Meistens erfolgt sie allein, häufig jedoch auch gemeinsam mit einem zweiten Tier der gleichen Gruppe. Dabei entfernen sich die Tiere nur selten weiter als etwa fünf Meter und nur sehr kurz von der dichten Vegetation auf offenere Flächen zum Fressen. Während der Nahrungssuche gibt es zudem kaum Interaktionen zwischen den Tieren und kein Ruheverhalten, sie wird häufig durch kurze Aufmerksamkeitsposen und durch schnelle Sprünge in die dichte Vegetation ohne erkennbaren Grund unterbrochen.<ref name="Asher et al. 2004" />
Die räumliche Verteilung der Tiere ist stark an Habitate mit dichter Bodenvegetation gebunden.<ref name="Asher et al. 2004" /> Anders als verwandte Arten graben sie keine eigenen Baue, legen jedoch Laufstrecken und Vegetationstunnel in der bodennahen Vegetation an.<ref name="Lacher jr 2016" /> Die Besiedlungsdichte ist für Kleinnagetiere vergleichsweise klein und reicht von etwa 16,5 in Brasilien bis fast 40 Tiere pro Quadratkilometer in Argentinien. Die Territorien der Männchen variieren in ihrer Größe zwischen etwa 160 und 1400 Quadratmeter, die der Weibchen mit ihrem Nachwuchs sind deutlich kleiner, aber ebenfalls sehr variabel in der Größe. Die Territorien der Männchen überlappen dabei stark (bis zu mehr als 80 %)<ref name="Asher et al. 2004" /> mit einem oder wenigen Territorien von Weibchen, nicht oder nur selten jedoch gegenseitig,<ref name="Lacher jr 2016" /> und nach Beobachtungen an wildlebenden Tieren im Nordosten Brasiliens bilden die Tiere Gruppen von in der Regel einem Männchen und einem bis zwei Weibchen, deren Territorien sich nur geringfügig mit denen benachbarter Gruppen überschneiden. In der Regel finden soziale Interaktionen fast ausschließlich zwischen Tieren dieser Gruppen statt, nur selten mit benachbarten Gruppen der gleichen Lebensräume.<ref name="Asher et al. 2004" />
Fortpflanzung und Entwicklung
Sowohl bei den Männchen wie auch bei den Weibchen gibt es strenge Dominanzhierarchien und die Männchen verhalten sich potenziellen Konkurrenten gegenüber sehr aggressiv. Dadurch sind die Weibchen häufig an ein dominantes Männchen gebunden, das sich mit mehreren Weibchen verpaart und polygyn verhält. Gemischte Vaterschaften kommen vor, sind jedoch selten,<ref name="Lacher jr 2016" /> und nach Analysen der Vaterschaft stammen die Nachkommen der einzelnen Weibchen von dem jeweils zugehörigen dominanten Männchen.<ref name="Asher et al. 2004" /> Auch physiologisch sind die Meerschweinchen an dieses Paarungssystem angepasst, worauf unter anderem die Größe der Hoden und Nebenhoden und die weibliche Physiologie deuten.<ref name="Asher et al. 2004" />
Die Fortpflanzung erfolgt über das gesamte Jahr und weibliche Tiere können unter optimalen Bedingungen bis zu fünf Würfe pro Jahr mit je einem bis fünf, in der Regel zwei bis drei, Jungtieren haben. In guten Jahren kann ein Weibchen etwa 10 Jungtiere bekommen.<ref name="Kraus et al. 2005" /> Die Tragzeit dauert etwa 62 Tage. Die neu geborenen Meerschweinchen wiegen in der Regel etwa 60 Gramm und sind vom Moment der Geburt an relativ weit entwickelt und mobil. Wie bei anderen Arten der Gattung kommen sie mit offenen Augen und voller Behaarung zur Welt, sind innerhalb weniger Stunden nach der Geburt mobil und nehmen bereits in den ersten Lebenstagen feste Nahrung zu sich.<ref name="Kraus et al. 2005" /> Die Weibchen sind nach etwa zwei Monaten geschlechtsreif, die Männchen nach etwa drei Monaten.<ref name="Lacher jr 2016" />
Die Mortalitätsrate der Tiere durch Prädatoren ist sehr hoch. Bei Beobachtungen von Asher et al. 2004 lag sie im Beobachtungszeitraum bei mehr als 50 % der ausgewachsenen Tiere.<ref name="Asher et al. 2004" />
Konkurrenz, Prädatoren und Parasiten
In Gebieten mit größeren Pflanzenfressern, in denen Flächen mit dichterer Grasvegetation fehlt, kommen die Meerschweinchen in der Regel nicht vor. Konkurrenten sind hier vor allem Capybaras (Hydrochaeris hydrochaeris) und auch Reisratten (Oryzomys).<ref name="Asher et al. 2004" />
Wie bei den meisten bodenlebenden Kleinsäugern gibt es zahlreiche Prädatoren, die diese Tiere erbeuten. Unter den Säugetieren handelt es sich vor allem um kleinere Raubtiere wie die Tayra (Eira barbara), Grisons (Galictis), der Ozelot (Leopardus pardalis), der Maikong (Cerdocyon thous), Hauskatzen und Füchse oder auch die Dickschwanzbeutelratte (Lutreolina crassicaudata). Hinzu kommen zahlreiche Greifvögel und Reptilien wie die Abgottschlange (Boa constrictor), die Schauer-Klapperschlange (Crotalus durissus), Amerikanische Lanzenottern (Bothrops) oder Tejus (Teiidae). Bei den Untersuchungen von Asher et al. 2004 wurden insgesamt 21 Arten potenzieller Beutegreifer identifiziert, die sich von Meerschweinchen ernähren und diese bejagen können. Beobachtet wurden Attacken durch den Cayenneweih (Leptodon cayanensis) und den Schopfkarakara (Caracara plancus).<ref name="Asher et al. 2004" />
Parasiten spielen bei den Meerschweinchen, wie bei anderen Säugetieren auch, eine wichtige ökologische Rolle. Dabei kommen als Ektoparasiten, also außen am Körper lebende Parasiten, hauptsächlich Milben, Läuse und Flöhe vor, als Endoparasiten vor allem im Darm sind es in erster Linie verschiedene parasitisch lebende Würmer. Bei parasitologischen Untersuchungen an gefangenen Meerschweinchen aus Peru wurden mehrere Arten von Flöhen (Leptopsylla segnis, Tiamastus cavicola), Läusen (Gliricola porcelli, Hoplopleura alata, Polyplax spinulosa, Myobia musculi) und die Milbe Eutrombicula bryanti als Ektoparasiten sowie vier verschiedene Arten von Fadenwürmern (Capillaria hepatica, Graphidioides mazzai, Trichuris gracilis und Paraspirudera uncinata) und eine Art von Saugwürmern, der Große Leberegel (Fasciola hepatica), als Endoparasiten gefunden. Besonders stark war der Befall mit dem für Meerschweinchen spezifischen Haarling Gliricola porcelli (etwa 55 % der Tiere), der Milbe Eutrombicula bryanti (fast 50 %) und dem Fadenwurm Paraspirudera uncinata (37 %).<ref name="Dittmar 2002" />
Systematik
Taxonomie und phylogenetische Position
Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Meerschweinchengattung Cavia<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" /><ref name="Lacher jr 2016 Systematics" />
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Das Gemeine Meerschweinchen wird als eigenständige Art innerhalb der Gattung Cavia eingeordnet.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /><ref name="Lacher jr 2016" /> Die wissenschaftliche Erstbeschreibung stammt von Johann Christian Polycarp Erxleben aus dem Jahr 1777, der die Art anhand von Individuen aus Brasilien bereits unter dem noch heute gültigen Namen beschrieb.<ref name="Erxleben 1777" /><ref name="Lacher jr 2016" /> Die Fundregion wurde durch Ángel Cabrera Latorre 1961 auf Pernambuco eingegrenzt.<ref name="Cabrera 1961" /><ref name="Dunnum 2015" /> Den Namen Aperea entnahm Erxleben dabei einem Werk zur Naturgeschichte Brasiliens von Georg Marggraf aus dem Jahr 1648,<ref name="Thomas 1917" /> aus der bereits Peter Simon Pallas 1766 den Gattungsnamen Cavia für die afrikanischen Klippschliefer und die südamerikanischen Meerschweinchen entlehnte.<ref name="Pallas 1766" /><ref name="Piso-Marggraf 1648" /> Das Meerschweinchen wurde in der Folge mehrfach anderen Gattungen zugeschlagen, darunter 1788 der Gattung Calva durch Johann Friedrich Gmelin, 1802 der Gattung Agouti durch François-Marie Daudin und 1817 der Gattung Hydrochoerus durch Frédéric Cuvier.<ref name="Dunnum 2015" />
Ursprünglich wurden Tschudi-Meerschweinchen (C. tschudii) und das Hausmeerschweinchen (C. porcellus) dem Gemeinen Meerschweinchen als Formen oder Unterarten zugeordnet, beide gelten heute jedoch als eigenständig.<ref name="Wilson & Reeder 2005" /> Auf der Basis molekularbiologischer und zytogenetischer Merkmale wurde eine engere Verwandtschaft zwischen dem Tschudi-Meerschweinchen und dem domestizierten Hausmeerschweinchen festgestellt, wodurch das Tschudi-Meerschweinchen als wahrscheinliche Ursprungsform für die Domestizierung betrachtet wird.<ref name="Spotorno et al. 2004" /><ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" /><ref name="Walker et al. 2014" /> Das Gemeine Meerschweinchen gilt dagegen heute als Schwesterart des Patzelt-Meerschweinchens (Cavia patzelti), mit dem es eine Klade bildet. Diese wird einer Gruppe aus Glanzmeerschweinchen (Cavia fulgida), Tschudi-Meerschweinchen und Hausmeerschweinchen gegenübergestellt.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" />
Unterarten
Innerhalb der Art werden die folgenden sieben Unterarten unterschieden:<ref name="Dunnum 2015" /><ref name="Lacher jr 2016" />
- Cavia aperea aperea <templatestyles src="Person/styles.css" />Erxleben, 1777:<ref name="Erxleben 1777" /> Nominatform; verbreitet im Osten Brasiliens, wobei die westliche Grenze des Verbreitungsgebietes unklar ist.<ref name="Dunnum 2015 aperea" /> Es handelt sich zudem um die größte Unterart.<ref name="Dunnum 2015" />
- Cavia aperea anolaimae <templatestyles src="Person/styles.css" />Allen, 1916:<ref name="Allen 1916" /> verbreitet in der Umgebung von Bogotá, Kolumbien, und Mérida, Venezuela. Das Verbreitungsgebiet ist begrenzt auf die Hochlagen der Cordillera Oriental in den Departamentos Boyacá, Cundinamarca und Santander in Höhen von 2400 bis 4000 Metern sowie den Cordillera Central und Andés Mérida im Westen von Venezuela in Höhen von 600 bis 1200 Metern.<ref name="Dunnum 2015 anolaimae" /> Beschrieben wurde die Form als eigenständige Art Cavia (Cavia) anolaimae aus Anolaima am Río Bogotá westlich von Bogotá in Kolumbien anhand von zwei Schädeln und einem Fell. Allen stellte dabei die Ähnlichkeit zum bereits bekannten Cavia aperea heraus und bezeichnete die neue Form im Vergleich dazu als dunkler und vor allem größer.<ref name="Allen 1916" /> Dunnum 2015 stellt dar, dass J.A. Allen einen falschen Typusort angegeben hat und die Tiere ursprünglich aus den Sümpfen bei Engativá stammen, da aus dem Gebiet um Anolaima außer der Typenserie keine Tiere dieser Unterart bekannt sind.<ref name="Dunnum 2015 anolaimae" /> Eine Zuordnung zu Cavia aperea ist durch molekularbiologische Merkmale bestätigt, teilweise wurde die Unterart als Synonym zu Cavia aperea guianae betrachtet und eine gute Abgrenzung steht bislang aus.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" /><ref name="Dunnum 2015 anolaimae" />
- Cavia aperea guianae <templatestyles src="Person/styles.css" />Thomas, 1901:<ref name="Thomas 1901a" /> verbreitet im Flachkand von Kolumbien, Teilen von Venezuela, Suriname, Guyana und Französisch-Guayana.<ref name="Dunnum 2015 guianae" /> Thomas beschrieb die Unterart als Teil einer Sammlung von F.V. McConnell von einer Expedition zu den Kanuku-Mountains in der Rupununi-Savanne nahe der brasilianischen Grenze von Guyana (damals Britisch-Guayana) im Auftrag von John Joseph Quelch, damaliger Direktor am British Guiana Museum.<ref name="Thomas 1901a" /> Er nutzte vier Felle als Typus und benannte die Form als Cavia porcellus guianae und damit als wilde Unterart des Hausmeerschweinchens.<ref name="Thomas 1901a" /> 1917 erhob er sie als Cavia guianae in einen eigenen Artstatus,<ref name="Thomas 1917" /> nachdem sie vorher bereits durch Édouard Louis Trouessart Cavia rufescens als Unterart zugeordnet wurde und Joel Asaph Allen 1911 mit Cavia porcellus venezuelae eine weitere Unterart beschrieb,<ref name="Allen 1911" /> die Thomas als sehr wahrscheinlich identisch mit Cavia porcellus guianae bezeichnete<ref name="Thomas 1917" /> und die heute als synonym betrachtet wird.<ref name="Dunnum 2015 guianae" /> Die heutige Zuordnung als Unterart von Cavia aperea geht auf Folkhart Hückinghaus im Jahr 1961 zurück.<ref name="Hückinghaus 1961" /><ref name="Dunnum 2015 guianae" />
- Cavia aperea hypoleuca <templatestyles src="Person/styles.css" />Cabrera, 1953:<ref name="Cabrera 1953" /> verbreitet in Paraguay
- Cavia aperea nana <templatestyles src="Person/styles.css" />Thomas, 1917:<ref name="Thomas 1917" /> verbreitet in Westbolivien. In seinen Notes on the species of the genus Cavia analysierte Thomas 1917 alle bekannten und beschriebenen Arten der Gattung und sortierte sie anhand der Zahngestaltung neu. Dabei beschrieb er unter anderem auch Cavia nana und Cavia rosida als neue Arten,<ref name="Thomas 1917" /> die später Cavia aperea als Unterart zugeordnet wurden.<ref name="Thomas 1917" /> Die Erstbeschreibung von Cavia nana, nach Thomas die kleinste Art der Gruppe, basierte dabei auf der Basis von vier Tieren aus Chulumani im Hochland Boliviens, gesammelt von Perry O. Simons.<ref name="Thomas 1917" /> Innerhalb der Art ist dies die kleinste Unterart.<ref name="Dunnum 2015" />
- Cavia aperea pamparum <templatestyles src="Person/styles.css" />Thomas, 1901:<ref name="Thomas 1901b" /> verbreitet in Argentinien und Uruguay. Thomas nutze für die Erstbeschreibung ein Exemplar aus dem Umland der Stadt Goya im Südwesten der Provinz Corrientes im Nordosten Argentiniens. Er benannte die Unterart als Cavia rufescens pamparum und damit als Unterart von Cavia rufescens,<ref name="Thomas 1901b" /> heute als Synonym zum Glanzmeerschweinchen (Cavia fulgida) betrachtet. 1917 erhob er auch diese in den Artstatus als Cavia pamparum<ref name="Thomas 1917" />, was später durch die Zuordnung als Unterart unter Cavia aperea revidiert wurde.
- Cavia aperea rosida <templatestyles src="Person/styles.css" />Thomas, 1917:<ref name="Thomas 1917" /> verbreitet in Brasilien (im Bundesstaat São Paulo). Auch diese wurde von Thomas 1917 als neue Art (Cavia rosida) der Meerschweinchen beschrieben<ref name="Thomas 1917" /> und später als Unterart unter Cavia aperea eingeordnet. Die Tiere sind im Vergleich zur Nominatform sehr dunkel gefärbt und können im hinteren Abdomen- und Lendenbereich auch fast schwarz sein.<ref name="Dunnum 2015" />
Teilweise wurden weitere Unterarten beschrieben, darunter etwa Cavia aperea festina (Peru), Cavia aperea sodalis (Bolivien) und Cavia aperea osgoodi (Peru), die heute dem Tschudi-Meerschweinchen zugeordnet werden. Auch das Patzelt-Meerschweinchen (Cavia patzelti) wurde bei Wilson & Reeder 2005 als Unterart des Gemeinen Meerschweinchens eingeordnet, aufgrund molekularer Merkmale wird es heute jedoch als eigenständig betrachtet.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" /><ref name="Dunnum 2015 patzelti" /><ref name="Lacher jr 2016" /> Dabei ist es wahrscheinlich die Schwesterart des Gemeinen Meerschweinchens.<ref name="Dunnum & Salazar-Bravo 2010" />
Gefährdung und Schutz
Die Art wird von der International Union for Conservation of Nature and Natural Resources (IUCN) als nicht gefährdet (Least concern) gelistet. Begründet wird dies mit dem verhältnismäßig großen Verbreitungsgebiet und den angenommen großen und stabilen Beständen sowie die gute Anpassungsfähigkeit an sich verändernde Habitate. Sie kommt zudem in zahlreichen Schutzgebieten vor und bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. Lokal wird die Art als Fleischquelle bejagt.<ref name="IUCN" />
Belege
<references responsive> <ref name="IUCN"> [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2022. Eingestellt von: N. Bernal, 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="Lacher jr 2016"> Brazilian Guinea Pig. In: T.E. Lacher jr: Family Caviidae In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1. (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 433. ISBN 978-84-941892-3-4. </ref> <ref name="Lacher jr 2016 Systematics"> Systematics. In: Thomas E. Lacher, Jr.: Family Caviidae In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1. (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 406–407. ISBN 978-84-941892-3-4. </ref> <ref name="Lacher jr 2016 Morphology"> „Morphological Aspects“ In: Thomas E. Lacher, Jr.: Family Caviidae In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Hrsg.): Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1. (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 406–411. </ref> <ref name="Dunnum 2015 Cavia"> Jonathan L. Dunnum: Cavia Pallas, 1766 In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): Mammals of South America, Volume 2 – Rodents. The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 691–692. ISBN 978-0-226-16957-6. </ref> <ref name="Dunnum 2015"> Jonathan L. Dunnum: Cavia aperea Erxleben, 1777 In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): Mammals of South America, Volume 2 – Rodents. The University of Chicago Press, Chicago 2015; S. 692–697. ISBN 978-0-226-16957-6. </ref> <ref name="Dunnum 2015 patzelti"> Jonathan L. Dunnum: Cavia patzelti Schuhmann, 1982 In: James L. Patton, Ulyses F.J. Pardinas, Guillermo D’Elía (Hrsg.): Mammals of South America, Volume 2 – Rodents. 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Literatur
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- Brazilian Guinea Pig. In: T.E. Lacher jr: Family Caviidae In: Don E. Wilson, T.E. Lacher, Jr., Russell A. Mittermeier (Herausgeber): Handbook of the Mammals of the World: Lagomorphs and Rodents 1. (HMW, Band 6) Lynx Edicions, Barcelona 2016, S. 433. ISBN 978-84-941892-3-4.
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2022. Eingestellt von: N. Bernal, 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.