Gemeine Tapezierspinne
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| Gemeine Tapezierspinne | ||||||||||||
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| Datei:Atypus affinis.jpg
Atypus affinis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Atypus affinis | ||||||||||||
| Eichwald, 1830 |
Die Gemeine Tapezierspinne (Atypus affinis), auch Gewöhnliche Tapezierspinne genannt,<ref name="RLD">Breitling, R.; Merches, E.; Muster, C.; Duske, K.; Grabolle, A.; Hohner, M.; Komposch, C.; Lemke, M.; Schäfer, M. & Blick, T.: Liste der Populärnamen der Spinnen Deutschlands. (PDF; 5013 kB) In: Arachnologische Mitteilungen 59. April 2020, S. 38–62, abgerufen am 15. März 2026.</ref> ist eine Spinnenart aus der Familie der Tapezierspinnen. Verbreitet ist sie von Nordafrika bis nach Dänemark und Südschweden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Purse-web spider (Atypus affinis) ( vom 12. März 2007 im Internet Archive)</ref> Sie wurde von der Arachnologischen Gesellschaft (AraGes) zur Spinne des Jahres 2013 gekürt.<ref>Europäische Spinne des Jahres 2013 Arages.de, abgerufen am 5. Januar 2017.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Europas Spinne des Jahres 2013: Die Gemeine Tapezierspinne – Atypus affinis ( des Vorlage:IconExternal vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Infoplakat (PDF; 8 MB), abgerufen am 5. Januar 2017.</ref>
Kennzeichen
Atypus affinis ist einfarbig schwarz oder braun. Die Männchen haben eine Körperlänge von 7 bis 9 mm, während Weibchen 10 bis 15 mm groß werden können.<ref>Angabe laut araneae.nmbe.ch</ref> Von den anderen beiden heimischen Atypus-Arten unterscheidet sie sich durch ihre deutlich dreigliedrigen hinteren Spinnwarzen.
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet umfasst Europa von Portugal bis zur Ukraine und von Schweden bis Griechenland sowie Nordafrika und den Kaukasus. In Großbritannien ist sie die einzige Art der Gattung Atypus.
Lebensweise
Ihr Lebensraum sind meist felsige Hänge in trockenen Kiefernwäldern oder Heidelandschaften. Der oberirdische Fangschlauch ist ca. 13 bis 17 cm lang, der unterirdische Wohnschlauch 20 bis 45 cm.
Mit etwa vier Jahren werden die Tiere geschlechtsreif. Die Paarungszeit liegt im Herbst. Die Männchen begeben sich auf die Suche nach einem Wohngespinst eines Weibchens und leben anschließend dort mit diesem zusammen, bis das Männchen kurz nach der Paarung stirbt. Die Jungtiere schlüpfen im folgenden Sommer. Weibchen werden bis zu acht Jahre alt.
Gefährdung
Atypus affinis wurde in der Roten Listen der folgenden Ländern (Auswahl) kategorisiert:
- Deutschland: V (Vorwarnliste)
- Bayern:<ref name="rl_bayern">Blick, T. und M. Scheidler: Rote Liste gefährdeter Spinnen (Arachnida: Araneae) Bayerns. Bayerisches Landesamt für Umweltschutz, 2003 (bayern.de [PDF]).</ref>
- Alpenvorland/Alpen: 2 (stark gefährdet)
- Schichtstufenland: 3 (gefährdet)
- Ostbayerisches Grundgebirge: 2 (stark gefährdet)
- Tertiär-Hügelland/Schotterplatten: 2 (stark gefährdet)
- Baden-Württemberg: 3 (gefährdet)
- Nordrhein-Westfalen: 2 (stark gefährdet)
- Mecklenburg-Vorpommern: 4 (potentiell gefährdet)
- Niedersachsen: 3 (gefährdet)
- Thüringen: 2 (stark gefährdet)
- Bayern:<ref name="rl_bayern">Blick, T. und M. Scheidler: Rote Liste gefährdeter Spinnen (Arachnida: Araneae) Bayerns. Bayerisches Landesamt für Umweltschutz, 2003 (bayern.de [PDF]).</ref>
Atypus affinis ist damit die in Deutschland am wenigsten gefährdete Atypus-Art.
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Frontalansicht
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Unterseite
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Hintere Spinnwarzen von schräg oben
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Augenhügel von oben (vorn entspricht oben)
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Ende des Palpus des Männchens von innen
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Cheliceren von unten
Weblinks
- Atypus affinis im World Spider Catalog
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bericht über Atypus affinis (englisch) ( vom 22. Januar 2017 im Internet Archive).
- Atypus affinis im AraGes Wiki
- Webseite mit Fotografien (englisch)
- Nachweiskarten der AraGes für Europa
- Marcus Schmitt: Wo die wilden Kerle wohnen: Vogelspinnenverwandtschaft (Atypus affinis, Araneae) im Ruthertal zwischen Werden und Kettwig (PDF; 680 kB)
Einzelnachweise
<references />
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