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Geißfuß (Allgäuer Alpen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Geißfuß
Geißfuß (links) und Gaisalphorn (rechts) über dem Oberen Gaisalpsee
Geißfuß (links) und Gaisalphorn (rechts) über dem Oberen Gaisalpsee
Höhe 1981 m ü. NHN <ref name="BayernAtlas"/><ref name="Seibert"/>
Lage Bayern, Deutschland
Gebirge Daumengruppe, Allgäuer Alpen
Dominanz 0,3 km → Gundkopf
Schartenhöhe 43 m ↓ Sattel (1938 m ü. NHN) zum Gundkopf
Koordinaten 47° 25′ 4″ N, 10° 19′ 35″ OKoordinaten: 47° 25′ 4″ N, 10° 19′ 35″ O
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Erstbesteigung durch Einheimische

Der Geißfuß<ref name='BayernAtlas'/><ref name="Seibert"/> (auch: Geisfuß oder Gaisfuß)<ref name="Steiner"/> ist ein 1981 m ü. NHN hoher Nebengipfel des Westlichen Wengenkopfs in den Allgäuer Alpen. Er hat den Charakter eines Grasbergs.

Lage und Umgebung

Er liegt in dem Bergzug, der vom Nebelhorn zum Rubihorn zieht, und verhindert die direkte Sicht auf das Nebelhorn von Oberstdorf aus. Am Geißfuß fallen die Lawinenverbauungen auf seiner Westseite auf. Sie wurden zum Schutz der Mittelstation Seealpe der Nebelhornbahn vor Lawinen in den 1970er Jahren errichtet.

Besteigung

Der Geißfuß kann über einen nicht markierten Weg in wenigen Minuten vom Weg vom Edmund-Probst-Haus zur Gaisalpe unschwierig erreicht werden. Der Weiterweg zum Rubihorn über das Gaißalphorn erfordert hingegen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Namensherkunft

Der Berghang wurde ursprünglich als Gänsfuß (Nennung in 1628: Gensfuß, in 1646: Genßfuoß) bezeichnet. Die weitgespannten Grasflächen beiderseits der nach süd-südwest ziehenden Mittelrippe sehen aus der Blickrichtung von Oberstdorf wie die Schwimmhäute eines Gänsefußes aus, mit dem sie verglichen wurden. Durch seine Nachbarschaft zu Gaisalpe und Gaisalphorn wurde der Berghang assoziativ mit diesen verknüpft und sein Name assimiliert (Nennung in 1819: Gaiß Fuß).<ref name="Steiner"/>

Literatur

Bilder

Weblinks

Commons: Geißfuß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="BayernAtlas">BayernAtlas - der Kartenviewer des Freistaates Bayern. Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, abgerufen am 1. Dezember 2024.</ref> <ref name="Seibert">Dieter Seibert: Allgäuer und Ammergauer Alpen mit Tannheimer Bergen. Alpenvereinsführer. 18. Auflage. Bergverlag Rother, München 2013, ISBN 978-3-7633-1126-2 (S. 282).</ref> <ref name="Steiner">Thaddäus Steiner: Allgäuer Bergnamen. 2. Auflage. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2008, ISBN 978-3-8987-0389-5 (S. 60).</ref> </references>