Gebersdorf (Gräfenthal)
Gebersdorf Stadt Gräfenthal
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(179)&title=Gebersdorf 50° 32′ N, 11° 16′ O
{{#coordinates:50,531111111111|11,274166666667|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Gebersdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 459 m ü. NN | |||||
| Einwohner: | 179 (2019)<ref>Teil B Einzelkonzept. (PDF; 1,5 MB) Stadt Gräfenthal, S. 19, abgerufen am 29. Mai 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 9. April 1994 | |||||
| Postleitzahl: | 98743 | |||||
| Vorwahl: | 036703 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Gebersdorf ist ein Ortsteil der Stadt Gräfenthal im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen mit 268 Einwohnern. Am 9. April 1994 (juristisches Wirkungsdatum) wurde der Ort nach Gräfenthal eingemeindet.<ref>Thüringer Landesamt für Statistik – Gebietsveränderungen Gemeinde Gräfenthal</ref>
Lage
Gebersdorf liegt westlich von Gräfenthal an der Landesstraße 1098, die nach Lippelsdorf auf die Bundesstraße 281 führt. Der Ortsteil befindet sich im Thüringer Schiefergebirge. Die kupierte Gemarkung des Dorfes liegt in einer typischen Mittelgebirgslandschaft. Sie ist durch Tal-, Hang- und Höhenlagen gekennzeichnet. Der Ort wird durchzogen vom namensgebenden Gebersbach, der den in der Ortsmitte befindlichen Teich Gebersdorf (0,24 ha)<ref>Teich Gebersdorf, Gräfenthaler Anglerverein</ref> speist.
Geschichte
Am 7. Februar 1337 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 84.</ref> Zu Beginn auch die Schreibweise „Gabirndorf“ und „Gabersdorf“. Das Schulhaus, heute Vereinsheim, wurde 1841 errichtet.<ref>Christoph Janecke: Gräfenthal, Gebersdorf und Großneundorf im thüringisch – fränkischen Schiefergebirge | Ein Beitrag zu den Chroniken dieser Orte mit familiengeschichtlichen Anmerkungen, auf janecke.name</ref>
Gebersdorf war ein altes Fuhrmannsdorf. Forstwirtschaft und im begrenzten Maß Landwirtschaft waren neben Tourismus (außerhalb der DDR-Zeit) weitere Erwerbsquellen.
Mit Eröffnung der Bahnstrecke Probstzella–Bock-Wallendorf am 15. Oktober 1898 erhielt Gebersdorf mit der gleichnamigen Station einen Eisenbahnanschluss. Am 22. Januar 1997 wurde der Reiseverkehr im Streckenabschnitt Ernstthal–Probstzella eingestellt, am 1. Juli 2006 wurde dieser Abschnitt stillgelegt,<ref>Probstzella - Ernstthal am Rennsteig (- Neuhaus am Rennweg) (Zoptetalbahn, Max-und-Moritz-Bahn), auf eisenbahn-tunnelportale.de</ref>
Heute ist der Ort ein beliebtes Urlauberdorf.<ref>Ortsteile der Einheitsgemeinde Stadt Gräfenthal, auf der Website der Stadt Gräfenthal, abgerufen am 9. März 2012</ref> Es gibt mit dem Hotel Steiger ein Restaurant und Hotel (seit 1881 in Betrieb) am Ort sowie eine Schmiede.<ref>Schmiede aus Gebersdorf gestalten neues Treppengeländer in Hoheneiche, auf otz.de, abgerufen am 11. November 2024</ref>
Varia
1975 drehte Regisseur Richard Cohn-Vossen in Gebersdorf den DEFA-Dokumentarfilm Monika.<ref>Monika (1975) - Ein Film von Richard Cohn-Vossen auf YouTube</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Buchbach | Creunitz | Gebersdorf | Gräfenthal | Großneundorf | Lichtenhain | Lippelsdorf | Sommersdorf