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Gasthof Auzinger

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Datei:Auzinger2.JPG
Gasthof Auzinger von Osten gegen die Reiteralpe

Der Gasthof Auzinger ist ein traditionsreicher, denkmalgeschützter<ref>Wilhelm Neu, Volker Liedke, Otto Braasch: Oberbayern: Ensembles, Baudenkmäler, archäologische Geländedenkmäler, Band 1 von Denkmäler in Bayern, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1986, ISBN 978-3-48652392-8, S. 141</ref> Gasthof nahe dem Hintersee in Ramsau bei Berchtesgaden. Im 19. Jahrhundert war der mehrfach von Lawinen zerstörte und anschließend wieder aufgebaute Gasthof Mittelpunkt einer Malerkolonie.<ref name="FAZ">Georg Weindl: Ein Leben zwischen Staffelei und Wirtshaus Artikel vom 7. Mai 2003 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, online unter faz.net</ref>

Lage

Der Gasthof Auzinger steht auf dem früheren Anwesen „Hintersee“, das 1698 als eines der Anwesen des zweiten Gnotschafterbezirks der damaligen Gnotschaft Ramsau (den heutigen Gnotschaften Antenbichl und Taubensee) erwähnt ist.<ref>Historischer Atlas von Bayern</ref> Um dieses Anwesen hat sich das Dorf Hintersee gebildet, das erst noch Teil der Gnotschaft Antenbichl war, heute jedoch ein eigener Ortsteil der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden ist.

Geschichte

Baugeschichte

Auf dem einstigen Anwesen Hintersee wurde bereits 1389 einem „Hansi Hinterseer“ für die Taferne am Hintersee als erstem Gasthaus der Gegend ein „Erbrechtsbrief“ der Reichsprälatur Berchtesgaden ausgestellt.<ref name="schoener283">Hellmut Schöner: Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit. Ergänzungsband I, Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes, Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1982, ISBN 3-87490-528-4.; S. 283</ref>

Das im Auslauf des Hinterseegrabens später als Hint. See Wirth eingetragene „alte Wirtshaus“ wurde in den Jahren 1809, 1862 und 1867 durch Lawinen zerstört.<ref name="schoener283" /> Danach hat man es als zweigeschossiges Gebäude mit traufständigem Satteldach etwa 200 m westlich davon und damit außerhalb der Gefahrenzone am heutigen Standort neu errichtet.<ref name="schoener283" /><ref name="Auzinger">Geschichte, Webseite des Gasthofs Auzinger, online unter auzinger.de
Abweichend zu den anderen Angaben zur Baugeschichte gab es laut dieser Webseite eine „Taverne, die 1610 das Schankrecht erhielt“ und der jetzige Gasthof sei 1863 errichtet worden.</ref> Von dessen Ausstattung sind u. a. noch die Fenstergitter und die seinerzeit bemalten Balkenköpfe erhalten.<ref>Denkmal Nr. D-1-72-129-25 in der Denkmalliste für Ramsau bei Berchtesgaden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref> Ab 1879 wurde das Haus als Gasthof von der Witwe eines Brunnenwarts von Ilsank namens Auzinger bewirtschaftet.<ref name="schoener283" />

Malerkolonie

Dokumentiert als Malerherberge wurde der Gasthof dank einer von August Frank angelegten Malerchronik, die im Besitz der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden ist.<ref name="schoener283" /><ref>A. Helm: Das Berchtesgadener Land im Wandel der Zeit. Reprint von 1929, herausgegeben von Hellmut Schöner. Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes. Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1973; S. 210</ref>

Im 19. Jahrhundert hatte sich ab den 1830ern am Hintersee eine bekannte Malerkolonie vor allem aus Vertretern der Münchner und Wiener Schule entwickelt,<ref name="FAZ" /> darunter Wilhelm Busch,<ref name="FAZ" /> Carl Rottmann,<ref name="FAZ" /> Ludwig Richter,<ref name="Auzinger" /> Thomas Fearnley,<ref name="Auzinger" /> Friedrich Gauermann,<ref name="Auzinger" /> Ferdinand Waldmüller<ref name="Auzinger" /> und Frederik Christian Kiærskou.<ref name="Auzinger" /> Vielen von ihnen dienten der Hint. See Wirth wie auch der nach dessen Zerstörung neu errichtete, 1879 von Babette Auzinger übernommene und nach ihr umbenannte „Gasthof Auzinger“ als Treffpunkt und Herberge.<ref name="FAZ" />

Weblinks

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Einzelnachweise

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