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Garnberg (Künzelsau)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Garnberg
Kreisstadt Künzelsau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(782)&title=Garnberg 49° 17′ N, 9° 42′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(782) 49° 17′ 8″ N, 9° 42′ 15″ O
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Höhe: 404 m
Fläche: 2 km²
Einwohner: 782 (2024)<ref>Haushaltsplan 2025. (PDF; 9,5 MB) Kreisstadt Künzelsau, S. 6, abgerufen am 27. Februar 2026.</ref>
Bevölkerungsdichte: 392 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. April 1912
Postleitzahl: 74653
Datei:Kuenzelsau Stadtteile.svg
Karte
Lage von Garnberg in Künzelsau
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Datei:Garnberg Altes Schulhaus 2012.JPG
Alte Garnberger Schule (2012)

Garnberg ist ein Ortsteil der baden-württembergischen Kreisstadt Künzelsau im Hohenlohekreis.

Lage

Garnberg erstreckt sich auf der rechten, der Künzelsauer Altstadt gegenüberliegenden oberen Hangkante etwa einen Kilometer kocheraufwärts, die am tiefsten stehenden Gebäude liegen wenigstens 150 Meter über Flusshöhe. Eine Kreisstraße (K 2300) erschließt den Ort in einer westlichen Schlinge von der Langenburger Straße aus Künzelsau nach Amrichshausen (L 1033).

Geschichte

Garnberg, früher Gagernberg oder auch Gairenberg genannt, wurde 1090 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt: Mechtild von Stein schenkte das Gut dem Kloster Komburg.

Von spätestens 1508 bis 1709 war die Siedlung in stettischem Besitz. Um 1688 erbaute Wolfgang Christoph von Stetten das Schlösschen. Lange Zeit bestand Garnberg lediglich aus dem Schlossgut, einigen Bauernhöfen, Söldnerhäusern und einer Ziegelhütte. Erst im späten 18. Jahrhundert vergrößerte Georg Ferdinand Forstner von Dambenoy den Ort durch Rodung und Förderung von Neuansiedlung. Forstner war Professor der Landwirtschaft in Tübingen. Sein Ziel war die Erhöhung der landwirtschaftlichen Erträge.

In der Nähe des Schlösschens gab es eine Kapelle. Diese wurde später zu einer Scheune umgebaut. Ihre Glocke befindet sich heute auf dem Dach der alten Garnberger Schule. Im Jahr 1806 kam Garnberg, das im Fränkischen Ritterkreis lag, unter württembergische Staatshoheit und wurde 1912 zu Künzelsau eingemeindet.<ref>Garnberg in der Beschreibung des Oberamts Künzelsau von 1883 (Wikisource)</ref><ref>LEO-BW Garnberg - Landesarchiv Baden-Württemberg. Abgerufen am 16. Juni 2012.</ref>

Bis 1985 war Garnberg Standort eines Ziegeleiwerks, bereits 1676 wurde die Garnberger Ziegelhütte urkundlich erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ziegelei Gebr. Löhlein GmbH & Co (Memento des Vorlage:IconExternal vom 9. Dezember 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wabw.uni-hohenheim.de - Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg. Abgerufen am 17. Mai 2012.</ref> Die alte Tongrube ist heute ein Geotop.<ref>Geotopbeschreibung Tongrube im Osten von Garnberg (PDF; 337 kB).</ref>

Literatur

Weblinks

Commons: Garnberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Ortschaften: Amrichshausen | Belsenberg | Gaisbach | Kocherstetten mit Schloss Stetten | Laßbach mit Mäusdorf | Morsbach | Nitzenhausen | Steinbach mit Ohrenbach

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