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Garches

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|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }} ist eine französische Gemeinde in der Region Île-de-France im Département Hauts-de-Seine. Sie ist dem Kanton Saint-Cloud und dem Arrondissement Nanterre zugeteilt. Die Einwohner werden Garchois genannt.

Geografie

Die Wohnstadt mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) liegt in der Agglomeration von Paris zwölf Kilometer westlich des Zentrums der französischen Hauptstadt an einem Hügel zwischen dem Parc de Saint-Cloud und dem Bois de Saint-Cucufa, auch Forêt de la Malmaison genannt.

Geschichte

In einem Schriftstück aus dem Jahre 1063 erscheint erstmals der Name Garziacus. Seit dem 14. Jahrhundert ist die heutige Schreibweise Garches gebräuchlich.

Ernest Nègre<ref>Toponymie générale de la France. Librairie Droz, Genève 1991.</ref> leitet den Ortsnamen vom germanischen Waracus ab, ergänzt mit dem Suffix as. Charles Albert und Charles Rostaing<ref>Dictionnaire étymologique des noms de lieux en France. Éditions Larousse, Paris 1968.</ref> deuten den Ortsnamen dagegen als eine Variante des fränkischen Guerche, eine romanisierte Form von werki, was ‚Befestigung‘ bedeutet.

Spuren von prähistorischen Siedlungen, die Anfang des 20. Jahrhunderts in einer Sandgrube gefunden wurden, bezeugen, dass die Gegend bereits während der Altsteinzeit und der Jungsteinzeit bewohnt war.<ref name="DEC40">Jean-Michel Véchambre: Découvrir les Hauts-de-Seine, S. 40. Éditions Horvath, Lyon 1980.</ref>

Die Pfarrei wurde 1297 von Robert de la Marche gegründet und die Kirche war die erste in Frankreich, welche dem König Saint-Louis, der ein Jahr zuvor heiliggesprochen wurde, geweiht war.<ref>Jean Lebeuf: Histoire du diocèse de Paris, Bd. 7, S. 63. Prault Père, Paris 1757.</ref>

Im Jahre 1702 sagte sich das Gebiet Territoire de Villeneuve-l’Etang von Garches los; es gehört heute zur Nachbargemeinde Marnes-la-Coquette. Im 18. Jahrhundert wuchs Garches stark und der Weinbau wurde ausgedehnt. Während der Belagerung von Paris im Deutsch-Französischen Krieg wurde Garches 1870 beschädigt und bei der Schlacht bei Buzenval am 19. Januar 1871 erlitt der Ort noch verheerendere Zerstörungen.<ref name="DEC40" />

Im Jahre 1884 wurde die Bahnstrecke von Saint-Cloud nach Saint-Nom-la-Bretèche mit Halt in Garches eröffnet. Die Gemeinde erhielt einen Bahnhof und es wurde eine Straße vom Bahnhof zum Kirchplatz gebaut. Um das Gemeindegebiet besser nutzen zu können, wurden zwischen 1875 und 1925 zahlreiche Neuparzellierungen durchgeführt. Im Jahr 1876 zählte die Gemeinde rund 1.400, im Jahre 1926 fast 6.500 Einwohner.

Wappen

Blasonierung: Auf silbernem Grund ein rotes Tatzenkreuz, oben rechts bewinkelt mit einem schwarzen Feigenplatz und unten links mit einem Eichenblatt derselben Farbe. Die anderen Winkel zeigen ein schwarzes Mauerwerk. Über all dem in der Mitte eine güldene Fleur-de-Lis auf azurblauem Grund.

Krankenhaus

Bevölkerungsentwicklung

Bis 1975 wuchs die Bevölkerung stark, seither stagniert die Einwohnerzahl.

Jahr 1936 1946 1954 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2016
Einwohner 7.472 8.828 10.447 13.244 14.217 17.998 18.094 17.957 18.026 18.157 17.663

Sehenswürdigkeiten

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Persönlichkeiten

  • Casimir Davaine (1812–1882), französischer Arzt und Forscher, 1882 in Garches verstorben.
  • Henri Bergson (1859–1941), französischer Philosoph, Nobelpreisträger für Literatur 1927, begraben in Garches.
  • Leo von Prittwitz und Gaffron (1878–1957), Generalmajor der kaiserlich russischen Armee, 1957 in Garches verstorben.
  • André Derain (1880–1954), einer der Begründer des Fauvismus, 1954 in Garches verstorben.
  • Igor Strawinsky (1882–1971), russischer Komponist, lebte mit seiner Familie 1920/21 in Garches.
  • Coco Chanel (1883–1971), Modeschöpferin, besaß eine mondäne Villa in Garches.
  • Sidney Bechet (1897–1959), kreolischer Sopransaxophonist und Klarinettist, 1959 in Garches verstorben.
  • Clemens von Jagow (1903–1993), Präsident des Landgerichts Lübeck von 1956 bis 1968, 1903 geboren in Garches.
  • Jean Orieux (1907–1990), französischer Schriftsteller, 1990 in Garches verstorben.
  • Frank Zwillinger (1909–1989), österreichischer Schriftsteller, 1989 in Garches verstorben.
  • Rachel Cheigam-Grunstein (1917–2018), französische Widerstandskämpferin und Journalistin verstarb in Garches.
  • Robert Veyron-Lacroix (1922–1991), Cembalist und Pianist, 1991 in Garches verstorben.
  • Jean-Marie Le Pen (1928–2025), Politiker und Holocaustleugner, 2025 in Garches verstorben.
  • Marie-Thérèse Kerschbaumer (* 1936), österreichische Schriftstellerin, 1936 geboren in Garches.
  • Daniel Prévost (* 1939), französischer Theater- und Filmschauspieler, 1939 geboren in Garches.
  • Georges Poujouly (1940–2000), französischer Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher, 1940 geboren in Garches.
  • Jean-Dominique Bauby (1952–1997), französischer Journalist, 1997 in Garches verstorben.
  • Christine Pascal (1953–1996), Schauspielerin und Regisseurin, 1996 in Garches verstorben.
  • Guillaume Depardieu (1971–2008), französischer Filmschauspieler, 2008 in Garches verstorben.

Städtepartnerschaft

Literatur

  • Catherine Sart: Arrêt sur images. Ville de Garches, 1999.
  • Le Patrimoine des Communes des Hauts-de-Seine. Flohic Éditions, 2. Auflage, Charenton-le-Pont 1993, ISBN 2-908958-95-3, S. 194–199.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references/>

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