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Galacturonsäure

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Galacturonsäure
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung, abgeleitet von D-Galactose, daher ausnahmsweise mit höchstoxidiertem C-Atom nach unten ausgerichtet
Allgemeines
Name Galacturonsäure
Andere Namen
  • Galakturonsäure
  • 6-Carboxy-D-galactose
  • D-Galacturonsäure
  • (2S,3R,4S,5R)-2,3,4,5-Tetrahydroxy-6-oxo-hexansäure
  • Botrytissäure (nach ihrem Vorkommen in edelsüßen Weinen)
  • GalA (biochemische Abkürzung)
  • Vorlage:SNFG-Symbol
Summenformel C6H10O7
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 239-061-5
ECHA-InfoCard 100.035.495
PubChem 84740
ChemSpider 76444
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 194,14 g·mol−1
Aggregatzustand

fest (Monohydrat)<ref name="Sigma" />

Schmelzpunkt

166 °C (Monohydrat)<ref name="CRC">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-266.</ref>

Löslichkeit

löslich in Wasser und Ethanol, unlöslich in Diethylether<ref name="CRC" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Monohydrat

keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Galacturonsäure, kurz GalA, ist eine organisch-chemische Verbindung aus der Gruppe der Uronsäuren. Sie kommt natürlicherweise in Form der D-Galacturonsäure insb. als Hauptbestandteil von Pektinen (was zuerst 1924 von K. Smolenski vermutet wurde<ref>herbstreith-fox.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Pektin - das Naturprodukt (Memento vom 8. November 2007 im Internet Archive) (PDF; 621 kB).</ref>) vor und gehört zu den Ballaststoffen. Formal kann die D-Galacturonsäure als eine oxidierte Form der D-Galactose aufgefasst werden. Salze der Galacturonsäure werden als Galacturonate bezeichnet.

Weblinks

  • Ionenchromatographische Bestimmung von Galacturonsäure in Wein: Joachim Weiss: Ionenchromatographie. John Wiley & Sons, 2012, ISBN 3-527-66080-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).

Einzelnachweise

<references />