GEPA – The Fair Trade Company ist der größte europäische Importeur fair gehandelter Lebensmittel und Handwerksprodukte aus den südlichen Ländern der Welt. Die beim Handelsregister eingetragene Firma des Unternehmens lautet Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH.
Geschichte
Erste Modelle des fairen Handels (1946 bis 1980)
Das nordamerikanische Unternehmen Ten Thousand Villages hat sich den Beinamen „Fair Trade Retailer since 1946“ gegeben. Die ersten Spuren des Fairen Handels in Europa stammen aus den späten 1950er Jahren, als Oxfam UK begann, in Oxfam-Läden von chinesischen Flüchtlingen hergestelltes Kunsthandwerk zu verkaufen. Im Jahr 1964 wurde die erste Fair-Trade-Organisation gegründet. Die niederländische Organisation Fair Trade Original (ehemals Steun voor Onderontwikkelde Streken, kurz: SOS) verweist darauf, dass sie seit 1959 „eerlijke producten“ verkaufe.<ref>History Of Fair Trade (vor Relaunch der WFTO-Seite Mitte 2023). In: Website der WFTO. World Fair Trade Organization, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 15. Februar 2023; abgerufen am 23. Februar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
1967 begann S.O.S. mit dem Handel von Produkten aus Entwicklungsländern. Im April 1969 eröffnete im niederländischen Ort Breukelen der erste Weltladen.<ref>Geschichte des Fairen Handels in Deutschland. In: weltladen.de. Weltladen-Dachverband e. V., abgerufen am 16. November 2023.</ref> Seit Beginn der 1970er-Jahre hatten sich – nach dem Beispiel der holländischen „Wereldwinkels“ – feste Verkaufs- und Informationsstätten entwickelt, die als „Dritte-Welt-Läden“ auftraten.
Mit dem „Indio-Kaffee“ kam 1973 der erste fair gehandelte Kaffee über die niederländische Importorganisation S.O.S. nach Deutschland, weil das Hilfswerk MISEREOR (auch späterer GEPA-Gesellschafter) enge Kontakte zum guatemaltekischen Kooperativenverbund FEDECOCAGUA aufgebaut und dessen Aufbau intensiv unterstützt hatte.
1973 wurde als deutsche Tochtergesellschaft der Verein Gesellschaft für Handel mit der Dritten Welt gegründet, der Vorläufer der GEPA.<ref>Michael von Hauff, Katja Claus: Fair Trade. Ein Konzept nachhaltigen Handels., UVK Verlagsgesellschaft mbh; Konstanz und München 2012, S. 87.</ref> 1975 wurde in Frankfurt/Main die Arbeitsgemeinschaft Dritte-Welt-Läden mit dem Namen AG3WL ins Leben gerufen: Es gab damals zehn Weltläden in der Bundesrepublik Deutschland. 1978 fand in Hamburg die Eröffnungsveranstaltung zur Aktion „Jute statt Plastik“ statt<ref>40 Jahre Jutetasche. 16. November 2024, abgerufen am 16. November 2024.</ref>. Die Zahl der Weltläden war auf 100 gestiegen.<ref>Markus Raschke: Fairer Handel: Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft. Matthias Grünewald, Ostfildern 2009, ISBN 3-7867-2764-3, S.56.</ref>
1980er Jahre: Wachsender Rückhalt
1975 lag die Zahl der bundesweit bestehenden Weltläden immer noch bei etwa zehn, 1980 waren es bereits 100 und 1985 schon 250. 1988 wurde in den Niederlanden das Max-Havelaar-Gütesiegel für fairen Handel eingeführt.<ref>Ruben Quaas: Trade: Eine global-lokale Geschichte am Beispiel des Kaffees. Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln / Weimar / Wien 2015, ISBN 978-3-412-22513-1, S.153, 195 und 285.</ref>
1989 wird die International Federation for Alternative Trade (IFAT, heute World Fair Trade Organization, WFTO<ref>Our Movement. In: WFTO.com. World Fair Trade Organization, abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) als Weltverband alternativer Importorganisationen gegründet, der 1998 etwa 100 Fair-Handelorganisationen angehören, darunter in Deutschland Dritte-Welt Partner Ravensburg (heute: WeltPartner eG), El Puente, GEPA und TEAM. 1990 wurde die European Fair Trade Association (EFTA) als Zusammenschluss von elf alternativen Importorganisationen gegründet.
Im Jahr 1989 begann die Aktion Arme Welt Tübingen als Pilotprojekt für Kaffee im Normalhandel in drei Tübinger Filialen der Gottlieb-Handelsgesellschaft den Verkauf von GEPA-AHA-Kaffee. Im Zuge der Öffnung hin zum Lebensmitteleinzelhandel wurde ab Mai 1990 in 34 Filialen der Gottlieb-Handelsgesellschaft AHA-Kaffee der gepa verkauft.<ref>Markus Raschke: Fairer Handel: Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft. 2. Auflage. Matthias-Grünewald-Verlag, Ostfildern 2009, ISBN 978-3-7867-2764-4, S.105.</ref><ref>Ruben Quaas: Fair Trade: eine global-lokale Geschichte am Beispiel des Kaffees. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2015, ISBN 978-3-412-22513-1, S.291.</ref>
Um neue Käuferschichten anzusprechen und vor allem den Handelspartnern mehr Absatzmöglichkeiten für ihre Produkte zu bieten,<ref>Markus Raschke: Fairer Handel. Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft., Matthias-Grünewald-Verlag Ostfildern, 2009, S. 97.</ref> ging die GEPA ab 1989 neue Wege im Vertrieb. Neben den „klassischen“ Vertriebsbereichen der Weltläden und Aktionsgruppen weitet sie den Vertrieb zunehmend auch auf Bio- und Naturkostläden, den Lebensmitteleinzelhandel, Großverbraucher und Versandhandel aus.<ref>Markus Raschke: Fairer Handel. Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft., Matthias-Grünewald-Verlag Ostfildern, 2009, S. 98.</ref> Der wichtigste und größte Importeur hatte sich damit zur Pluralität von Vertriebswegen auch über den engen Rahmen des alternativen Handels hinaus bekannt.<ref>Markus Raschke: Fairer Handel. Engagement für eine gerechte Weltwirtschaft., Matthias-Grünewald-Verlag Ostfildern, 2009, S. 101/102.</ref>
Die Entwicklung des SiegelsTransFair (heute FAIRTRADE) ist ebenfalls Teil der Strategie zur Handelsausweitung.
Am 7. Oktober 1992 wurde die gepa erster Lizenznehmer von TransFair. Der erste TransFair-gesiegelte Kaffee wurde im Herbst 1992 verkauft.<ref>Ruben Quaas: Fair Trade: eine global-lokale Geschichte am Beispiel des Kaffees. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2015, ISBN 978-3-412-22513-1, S.352.</ref>
Vertriebsausweitung
1992 erweiterte die GEPA ihren Vertrieb um den des Außer-Haus-Service (AHS), um neue Absatzwege für Partnergenossenschaften im Süden zu erschließen und dazu beizutragen Fair Trade-Produkte hierzulande bekannter zu machen. Bereits seit November 1990 trinken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schwäbisch Hall am Arbeitsplatz fair gehandelten Bio-Kaffee der GEPA, also noch bevor es den Vertriebsbereich in seiner heutigen Form gab.<ref>INTERNORGA 2017: 25 Jahre AHS. GEPA mbH, 20. November 2023, abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zur Messe BIOFACH im Februar 2007 vollzog das Unternehmen einen Designwechsel. Das Unternehmenslogo, die Verpackungen und der Werbeauftritt werden geändert. Statt aus den Kleinbuchstaben gepa besteht das neue Logo aus den Großbuchstaben GEPA in Verbindung mit dem ClaimTHE FAIR TRADE COMPANY.
Zentralisierung der Logistik
Sprunghaft angestiegene Weltmarktpreis für Kaffee stellten die GEPA vor neue Herausforderungen. Innerhalb eines Jahres hatte sich der Börsenpreis für Arabica verdoppelt. Die GEPA zahlte nach eigenen Angaben immer deutlich über Weltmarkt-, oft auch über Fairtrade-Standards. Wegen der Entwicklung am Weltmarkt musste die GEPA die Kaffeepreise im April 2012 erhöhen, Die regionale Vertriebsstruktur mit drei eigenen Fair Handelszentren konnte laut Angaben des Unternehmens aufgrund der aufwändigen Warenpräsentation auf Dauer nicht wirtschaftlich aufrechterhalten werden. Die Zentren wurden geschlossen. Mit einer neuen Markenstrategie wollte die GEPA ihre Position im Wettbewerb stärken. Mit diesen Maßnahmen konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben den Umbau der GEPA zu einem zukunftssicheren Unternehmen bewältigen und weiter vorantreiben.<ref>Gesine Kauffmann: Schmerzhafte Einschnitte. In: welt-sichten. 27. August 2012, abgerufen am 20. November 2023.</ref>
Seit 2011: Stärkere Profilierung der Marke „GEPA“
Beginnend mit dem Tee-Sortiment 2011 stellt die GEPA auf ihren Produktverpackungen ihr Logo als Marke in den Mittelpunkt und verzichtet größtenteils auf das Fairtrade-Siegel. Als neues Gestaltungselement verwendet sie zusätzlichen das Zeichen „fair +“, um nach eigener Aussage „ihre Pionierarbeit und Mehrleistungen im Fairen Handel“ deutlich machen. Ein Produktsiegel könne nicht alles abbilden, die GEPA verstehe sich in seiner gesamten Firmenpolitik als „Fair Handelsunternehmen“.<ref name=":0">History of Fair Trade. Abgerufen am 28. Mai 2025.</ref>
In den folgenden Jahren stellt die GEPA in dieser Hinsicht noch stärker ihre Gründungs-Mitgliedschaft der WFTO heraus. 2015 lässt sich die GEPA nach dem damals neuen Garantiesystem der WFTO prüfen, um zu belegen, dass sie als „Organisation an sich fair ist“.<ref>Neues Garantie-System... Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 6. Oktober 2022; abgerufen am 28. Mai 2025.</ref>
Damit reagiert das Unternehmen zum einen auf die wachsende Zahl der Anbieter von Produkten mit Fairtrade-Produktsiegel<ref name=":0" /> und zum anderen auf Veränderungen der Fairtrade-Standards, die den sogenannten „Mengenausgleich“<ref>FAQ: Was heißt eigentlich „Mengenausgleich“? In: gepa.de. GEPA mbH, 2015, abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und niedrigere Fair Handelsanteile in sogenannten „Mischprodukten“ erlauben.<ref>Sven Christian Schulz: Fairtrade-Siegel: das Siegel für fairen Handel. In: Utopia.de. 25. Januar 2021, abgerufen am 20. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Das Unternehmen bietet folgende Lebensmittel im Weltladen, in vielen Supermärkten und Bioläden sowie online an, außerdem in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, bei Firmenkunden und Bildungseinrichtungen:
Das Unternehmen gibt an,<ref>GEPA-Kriterien für fairen Handel, abgerufen am 4. Dezember 2016.</ref> mit dem Fairen Handel, vor allem im Globalen Süden, die Lebensbedingungen von Menschen verbessern zu wollen, die aufgrund regionaler und nationaler Wirtschafts- und Sozialstrukturen ihres Landes sowie der Weltwirtschaft benachteiligt sind.
Faire Handelsbeziehungen umfassen für die GEPA unter anderem:<ref name="gepa.de">Zahlen – Daten – Fakten. Geschäftsjahr 2021, abgerufen am 26. Januar 2023</ref>
Dialog über Entwicklungsziele
Zahlung fairer Preise
Vorfinanzierung auf Anfrage durch die Produzenten (damit zum Beispiel Saatgut gekauft werden kann)
Langfristige Handelsbeziehungen
Beratung bei der Produktentwicklung und Exportabwicklung
Förderung biologischer Landwirtschaft
Mit Unterstützung der GEPA und anderer Organisationen sind, der GEPA zufolge, bei den Produzenten unter anderem folgende Ziele erreicht worden:
Verbesserte Strom- und Wasserversorgung
Bessere gesundheitliche Versorgung
Verminderung von ausbeuterischer Kinderarbeit
Errichtung von Schulen und Bildungseinrichtungen
Verbesserung der Produktqualität (biologischer Anbau)
Mitspracherecht der Produzenten
Geregelte Arbeitszeiten, mit Pausen
Mehr Arbeitsmöglichkeiten
Mehr Wertschöpfung im Anbauland
Die GEPA erklärt, in sogenannten „Mischprodukten“ wie z. B. Schokolade oder Gebäck, einen möglichst hohen Anteil an fair zertifizierten Rohwaren (Zutaten) anzustreben.<ref>FAQ. 26. Januar 2023, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 26. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Außerdem will die GEPA das Kaufverhalten von Konsumenten in den Industrieländern verändern und durch Lobbyismus strukturelle Veränderungen in der Weltwirtschaft erreichen.<ref name="gepa.de" />
Im Gegensatz zu rein kommerziell orientierten Unternehmen möchte die GEPA den Kunden einen Einblick in das Zustandekommen ihrer Preise ermöglichen und strebt Transparenz an. Musterkalkulationen für verschiedene Produkte sind auf der Webseite einsehbar.
Verkaufsstruktur
Acht Regionale fair-Handelszentren in Deutschland versorgen ca. 900 Weltläden und rund 3.000 Aktionsgruppen mit fair gehandelten Lebensmittel- und Handwerksprodukten. Zahlreiche Supermärkte und Lebensmitteleinzelhändler haben die Produkte in ihrem Sortiment. Kantinen von Unternehmen, Studentenwerken, Tagungshäusern u. Ä. werden vom Außer-Haus-Service (AHS) beliefert. Darüber hinaus gibt es einen Onlineshop.
Die Regionalen Fair Handelszentren (RFZ) sind, mit Ausnahme des RFZ Wuppertal, in selbständiger Trägerschaft.
Als Mitglied der EFTA hat die GEPA die Kampagne „Climate Justice – Let's Do It Fair“ mit ins Leben gerufen.<ref>Climate Justice Let's Do It Fair – Promoters. In: letsdoitfair.org. EFTA – European Fair Trade Association, 2021, abgerufen am 7. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Mitglied im Forum Fairer Handel (FFH) beteiligt sich die GEPA an der Organisation der Fairen Woche.
Zertifizierungs- und Monitoringsysteme
Die GEPA als Unternehmen ist geprüft nach dem WFTO-Garantie-System. Zusätzlich arbeitet die GEPA mit weiteren Zertifizierungs- und Montitoringsystemen zusammen, z. B. FLO-Cert und Naturland Fair.<ref>Siegel, Zeichen und Zertifikate der GEPA. In: gepa.de. GEPA mbH, Oktober 2013, abgerufen am 7. November 2023.</ref>
Auszeichnungen
2026: Sieger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises für Unternehmen (Kaffee, Tee, Gewürze)<ref>Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2026. GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH, 11. Dezember 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref><ref>Unser Jahresrückblick 2025. GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH, 19. Dezember 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
2025: Sieger bei Ökotest für die "Spülseife unparfümiert"<ref>GEPA Testsieger mit „Spülseife unparfümiert“. GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH, 30. April 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
2025: Best of Market Award für "Bio Vending Kakao"<ref>„Best of Market Award“ für „Bio Vending Kakao“ der GEPA. In: GEPA Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH. 17. März 2025, abgerufen am 24. Februar 2026.</ref>
2023: German SDG-Award in der Kategorie „Unternehmen“<ref name=":1" />
2022: Sustainable Impact Award, Auszeichnung in der Kategorie „Generali SME EnterPrize“
2022: German SDG-Award, GEPA eines sechs Nominierten in der Kategorie „Unternehmen“<ref name=":1">German SDG-Award. In: german-sdg-award.de/. Senat der Wirtschaft Deutschland e. V., abgerufen am 16. November 2023.</ref>
2020: CSR-Preis der Bundesregierung, Auszeichnung in der Kategorie „Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement“
Ende 2019: Deutscher Nachhaltigkeitspreis, Top 3 in der Kategorie „Globale Partnerschaften 2020“
Ende 2017: Deutscher Nachhaltigkeitspreis, „Café Orgánico“ in der Kategorie „Café Orgánico: Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2018“ (Sieger des REWE Group-Verbraucher-Votings)<ref>GEPA mbH: Preise und Auszeichnungen. In: gepa.de. GEPA mbH, abgerufen am 16. November 2023.</ref>
Auf jeder Verkaufsverpackung gibt die GEPA beispielhaft an, von welchen Handelspartnern sie die fair gehandelten Rohwaren dafür bezieht. Das Logo besteht aus einer Spirale, in deren Zentrum ein G steht.
GEPA-Schokolade ist nicht, wie bei anderen Marken üblich, in Aluminiumfolie verpackt, da Aluminium auf umweltschädliche Weise produziert wird und die Gesundheit gefährden kann. Die weiße Aromaschutzfolie der GEPA-Schokolade besteht bis zu 94 % aus nachwachsenden Rohstoffen,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Mitteilung zur Innenverpackung von GEPA-Schokolade (Memento vom 5. Dezember 2014 im Internet Archive), abgerufen am 29. November 2014.</ref> nämlich aus Zellulose. Sie verhindert, dass Fremdstoffe aus den Umverpackungen in die Schokolade gelangen. Somit liegt ihre Verwendung im Interesse von Verbrauchern und Umwelt.