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Günther Schwerkolt

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Datei:Kabarett der Komiker; Günther Schwerkolt 013563a.jpg
Günther Schwerkolt im Kabarett der Komiker, 1937
Datei:Grabstätte Günther Schwerkolt.jpg
Grabstätte Günther Schwerkolt

Günther Hans Schwerkolt<ref>Diese Schreibweise gibt Kürschners biographisches Theater-Handbuch, das auch den zweiten Vornamen nennt, an. In Print- und Internetquellen ist jedoch auch häufig die Schreibweise „Günter“ zu finden.</ref> (* 12. März 1907 in Berlin-Neukölln; † 18. Dezember 1997 in Berlin<ref name="gs">Sterbedatum und -ort nach Angaben der Friedhofsverwaltung des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf in Berlin.</ref>) war ein deutscher Schauspieler, Autor, Komponist, Kabarettist und Synchronsprecher.

Leben

Schwerkolt war in den 1950er bis 1970er Jahren als Komponist, Dirigent und Solist für zahlreiche Fernseh- und Rundfunkprogramme tätig wie beispielsweise 1954 in der großen Karnevals-Revue Heidewitzka<ref>Hörzu Nr. 3, 21. Januar 1954.</ref>, 1958 in der ARD-Unterhaltungssendung Grüße aus Berlin<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>, in Berliner Bilderbogen und 1971 in Musikmosaik, jeweils mit Bully Buhlan, und 1972 in Dalli Dalli. Als Filmkomponist steuerte er die Musik zu Alwin Ellings Kurzfilm Achte mir auf Gakeki (1935), dem Kurzfilm Wenn in Werder blühn die Bäume mit Oscar Sabo (1937) und zur Satire Wir Kellerkinder mit Wolfgang Neuss bei. In letzterem trat Schwerkolt zudem als Schauspieler auf. Ebenso war er in Imo Moszkowicz' Operetten-Adaption Der Vetter aus Dingsda (in der Rolle des „Josef Kuhbrot“) und in Curth Flatows Boulevard-Komödie So'n Theater zu sehen.

Zudem wirkte Schwerkolt als Kabarettist und Musiker in verschiedenen Programmen von Günter Neumann und seinen Insulanern wie dem 1955 für das Fernsehen aufgezeichneten Wer will noch mal… sowie ab 1955 beim SFB-Kabarett „Die Geladenen“ mit.

Im Hörfunk trat er als Solist unter anderem in Opas Schlagerfestival auf. Außerdem arbeitete er als Synchronsprecher unter anderem für die deutsche Fassung der Zeichentrickfilme Asterix und Kleopatra und Alice im Wunderland mit, bei denen jeweils Heinrich Riethmüller für die deutsche Fassung verantwortlich war.

Günther Schwerkolt starb im Dezember 1997 im Alter von 90 Jahren in Berlin. Sein Grab befindet sich auf dem landeseigenen Friedhof Heerstraße in Berlin-Westend.<ref name="gs" />

Filmografie (Auswahl)

Schauspieler

Komponist

  • 1935: Achte mir auf Gakeki
  • 1937: Wenn in Werder blühn die Bäume
  • 1960: Wir Kellerkinder

Hörspiele

Regie

  • 1960: Bodhisattwa oder Ich suche meinen Mörder
  • 1960: Die drei Frauen des Herrn Abermann
  • 1963: Ein Volk sieht fern oder Der Tod spielt rechtsaußen – Autor: Horst Pillau
  • 1963: Hors d'oeuvre d'amour
  • 1963: Der Doktor – Autor: Horst Pillau

Sprecher

  • 1959: Verlobung bei Familie Nuschenpickel – Regie: Gerd Martienzen
  • 1959: Die Autofalle – Regie: Tom Toelle
  • 1973: Egon Polling: Der Storch in der Linde. Damals war's – Geschichten aus dem alten Berlin (Wirt Puhlmann) (Geschichte Nr. 19 in 12 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0">Thomas Nagel: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 1974: Alfred Andel: Der stramme Max. Damals war's – Geschichten aus dem alten Berlin (Geschichte Nr. 21 in 12 Folgen) (Herr Pohl, Wirt im „Strammen Hund“) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1975: Erich Jakob: Bruno Brieses Bräute. Damals war’s – Geschichten aus dem alten Berlin (Herr Hufnagel, Herrenausstatter) (Geschichte Nr. 23 in 10 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1976: Alfred Andel: Krösus Krause. Damals war's – Geschichten aus dem alten Berlin (Puttcke, Kneipier) (Geschichte Nr. 24 in 12 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1974: Auf der Fährte der ersten Vermögen – Regie: Siegfried Niemann
  • 1977: Berliner Guckkastenbilder – Regie: Otto Düben
  • 1977: Oswald Mendel: Der herrschaftliche Ferdinand. Damals war’s – Geschichten aus dem alten Berlin (Johann, Diener Ferdinands) (Geschichte Nr. 26 in 8 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1977: Hermine Jüttner: Das fleißige Lieschen. Damals war's – Geschichten aus dem alten Berlin (Edmund Hirse, Gastwirt) (Geschichte Nr. 28 in 10 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1979: Hermine Jüttner: Die flotte Charlotte. Damals war's – Geschichten aus dem alten Berlin (Schneidermeister Karl Grünke) (Geschichte Nr. 30 in 8 Folgen) – Regie: Ivo Veit (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1983: Werner E. Hintz: Die Töchter der Madame Dutitre. Damals war’s – Geschichten aus dem alten Berlin (Étienne Dutitre) (Geschichte Nr. 36 in 10 Folgen) – Regie: Horst Kintscher (RIAS Berlin)<ref name=":0" />
  • 1987: Pariser Ouvertüre – Regie: Friedhelm Ortmann
  • 1989: Von Drachen und Flugzeugen oder Warum Jan träumt – Regie: Dieter Moebes
  • 1989: Pariser Finale – Regie: Friedhelm Ortmann
  • 1990: Schotts letzte Fahrt – Regie: Albrecht Surkau

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

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