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Görsdorf (Tauche)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Görsdorf
Gemeinde Tauche
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(207)&title=G%C3%B6rsdorf 52° 9′ N, 14° 6′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(207) 52° 9′ 7″ N, 14° 5′ 32″ O
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Höhe: 54 m ü. NN
Fläche: 13,04 km²<ref name="Home">Gemeinde Tauche: Görsdorf</ref>
Einwohner: 207 (31. Dez. 2016)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg. Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen am 21. Juni 2020.</ref>
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15848
Vorwahl: 033675
Lage von Görsdorf in Brandenburg

Görsdorf (bis 30. Juni 2008 amtlich Görsdorf bei Beeskow; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))<ref>Eintrag „Górice“ in der niedersorbischen Ortsnamendatenbank auf dolnoserbski.de</ref> ist ein Ortsteil der Gemeinde Tauche im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) mit ungefähr 200 Einwohnern.<ref name="Home" />

Lage

Das Dorf ist mit seinen vielen Seen und ausgebauten Radwegen ein beliebter Treffpunkt für Radtouristen. Es liegt am Rande des Naturparkes Dahme-Heideseen auf der Beeskower Platte. Zu Görsdorf gehören der Gemeindeteil Premsdorf am Premsdorfer See und die Wohnplätze Blabber und Drobsch am Blabbergraben.

Ortsbild

Görsdorf ist ein Dorf mit teilweise erhaltenswerten Grünstrukturen im Bereich des Angers, des Gutsparks und der alten Linden am Ende des Angers. Ortsbildprägend sind die Dorfkirche in der Mitte des Angers mit dem anliegenden Friedhof sowie der Dorfteich und die Vierseitenhöfe, die den Anger umschließen. Markant ist zudem die Begrünung des Fachwerkhauses am Dorfanger.

Die unter Denkmalschutz stehende Dorfkirche ist ein Feldsteinbau mit hölzernem Glockenstuhl über dem Westgiebel. Der Kern der im 16. Jahrhundert erbauten Kirche wurde im 18. Jahrhundert verändert. Der Renaissancealtar von ca. 1600 ist als Denkmal eingestuft. Von ökologischer Bedeutung sind die Wasserflächen im und am Ort, z. B. der Drobschsee.

Sehenswürdigkeiten

Kommunale Einrichtungen

  • Freiwillige Feuerwehr Görsdorf

Ersterwähnungen und Namensgebung

Das Angerdorf wurde 1443 als Gersdorf in einer Urkunde der Herren von Bieberstein erstmals schriftlich erwähnt. 1518 war der Ort als Gyrstorff, Gierszdorff, 1652 als Görßdorff und 1775 als Gersdorf oder Görsdorf verzeichnet. Der Name geht auf die mittelniederdeutsche Grundform Gër(harde)sdörp zurück und bedeutet Dorf, das nach einem Mann namens Gerhard, Gerwig o.ä. benannt wurde.<ref>Sophie Wauer: Brandenburgisches Namenbuch. Teil 12: Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow. Nach Vorarbeiten von Klaus Müller. (Berliner Beiträge zur Namenforschung, Band 13). Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08664-1, S. 64f.</ref><ref>Joachim Schölzel (Bearb.): Historisches Ortslexikon für Brandenburg. (HOL) Teil IX: Beeskow – Storkow. (Veröffentlichungen des Staatsarchivs Potsdam, Band 25). Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-941919-86-0, S. 88–90 (Nachdruck der Ausgabe: Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1989, ISBN 3-7400-0104-6).</ref>

Persönlichkeiten

Datei:Teich Anger Görsdorf (Tauche) 01.jpg
Dorfteich auf dem Anger
Datei:Dorfkirche Görsdorf (Tauche) 02.jpg
Dorfkirche

Weblinks

Commons: Görsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Görsdorf in der RBB-Sendung Landschleicher vom 7. Oktober 2018

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Briescht mit Schwarzer Kater | Falkenberg | Giesensdorf mit Wulfersdorf | Görsdorf mit Blabber, Drobsch und Premsdorf | Kossenblatt | Lindenberg | Mittweide | Ranzig | Stremmen | Tauche | Trebatsch mit Rocher, Sabrodt und Sawall | Werder Vorlage:Klappleiste/Ende