Göllheimer Häuschen
Göllheimer Häuschen Ortsgemeinde Kerzenheim
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=G%C3%B6llheimer+H%C3%A4uschen 49° 34′ N, 8° 0′ O
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| Höhe: | 370 m ü. NN | |||||
| Postleitzahl: | 67304 | |||||
| Vorwahl: | 06357 | |||||
Lage von Göllheimer Häuschen in Rheinland-Pfalz
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Das Göllheimer Häuschen ist eine Einzelsiedlung im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Trotz des Namens gehört sie nicht zu Göllheim, sondern zur benachbarten Gemeinde Kerzenheim.
Lage
Das Göllheimer Häuschen befindet sich im Stumpfwald am nördlichen Rande des Pfälzerwaldes, an der äußersten westlichen Gemarkungsgrenze von Kerzenheim. Ursprünglich gehörte das Areal zum Grundbesitz des Zisterzienserinnenklosters Rosenthal.<ref>Michael Frey: Versuch einer geographisch-historisch-statistischen Beschreibung des kön. bayer. Rheinkreises, Band 1, S. 199, Speyer, 1837; (Digitalscan)</ref> Nördlich liegt die Gemeinde Göllheim, im Osten das ebenfalls zu Kerzenheim gehörende Rosenthal, im Süden schließt sich Ramsen an. Im Westen liegt Breunigweiler, zu dem es allerdings keine direkte Straßenverbindung gibt.
Geschichte
Das an einer uralten Waldstraße gelegene Göllheimer Häuschen diente zunächst den hier begüterten Fürsten von Nassau-Weilburg als Jagdschlösschen bzw. Forsthaus. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude verkauft und zur Gaststätte umgebaut, das es bis heute blieb. 1778 wird es bereits als Wirtshaus erwähnt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite Pfalzlexikon ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Juli 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Infrastruktur
Durch das Gehöft verläuft die Landesstraße 396, die es mit Göllheim und Ramsen verbindet. Die nördlich abzweigende Kreisstraße 78 stellt eine Verbindung zum Rosenthalerhof und nach Kerzenheim her.
Varia
Die Sage berichtet, dass der „Schinderhannes“ hier verkehrt sein soll, ebenso der als „Bubendieb“ bezeichnete Johann Martin Denzer, ein Räuber aus dem Stumpfwald, der 1802 in Mainz enthauptet wurde.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite zur Geschichte des Göllheimer Häuschens ( des Vorlage:IconExternal vom 16. April 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Laut einer anderen Sage seien die Betreiber im frühen 19. Jahrhundert selbst Räuber gewesen und hätten manchen Reisenden ermordet.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Webseite des Pfälzerwald-Vereins ( des Vorlage:IconExternal vom 18. Januar 2017 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Unweit des Göllheimer Häuschens in Richtung Ramsen, liegt im Wald, direkt neben der L 396, das Jagdhaus Lassmichinruh des ehemaligen NS-Gauleiters der Saarpfalz, Josef Bürckel, in welchem er seinerzeit mit viel Parteiprominenz verkehrte u. a. mit Hermann Göring.<ref>Webseite zum Jagdhaus Bürckel, mit vergrößerbarem Foto</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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