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Fusionsküche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Salmon rice roll.JPG
Kombination japanischer mit vietnamesischer Küche: Geräucherter Lachs in Reispapier mit Avocado, Gurke und Surimi

Als Fusionsküche wird die Kombination unterschiedlicher Esskulturen und Kochkünste sowie die Vermischung klassischer Regional- und Nationalküchen verstanden. Synonym findet sich dazu die Bezeichnung Crossover bzw. Crossover-Küche.

Als Fusionsküche wurde ursprünglich die Kombination landestypischer Zutaten aus verschiedenen Regionen, beispielsweise aus Asien und Europa, bezeichnet. Mittlerweile wird die Bezeichnung auch für die Verarbeitung von scheinbar nicht zusammenpassenden Zutaten in einem Gericht verwendet.

Begriff

Der Begriff fusion cuisine, auch fusion cooking, entwickelte sich in den USA der 1980er Jahre aus der California Cuisine und steht für die Fusion regionaler Küchen im Sinne von „Verschmelzung“ oder „Kombination“,<ref>Robert Lindsey: CALIFORNIA GROWS HER OWN CUISINE. In: The New York Times. 18. August 1985, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 16. Januar 2025]).</ref> insbesondere von klassischen Gerichten, die für ein Land oder eine Region als typisch gelten und mit ungewöhnlichen Zutaten aus anderen Regionen zusammengebracht werden. Dafür wird auch die Bezeichnung Crossover verwendet.<ref>Hans-Dieter Zollondz, Michael Ketting, Raimund Pfundtner: Lexikon Qualitätsmanagement: Handbuch des Modernen Managements auf der Basis des Qualitätsmanagements. Carl Hanser Verlag GmbH & Company KG, 2019, ISBN 978-3-446-46048-5 (google.ch [abgerufen am 16. Januar 2025]).</ref>

Der österreichische Koch Wolfgang Puck soll einer der Köche sein, die den Begriff in Europa um das Jahr 2009 populär gemacht haben.<ref>Essen und Trinken: Melting Pot. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 16. Januar 2025]).</ref>

Beispiele

Weblinks

Einzelnachweise

<references />