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Funkenburg (Lausitzer Bergland)

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Vorlage:Infobox Berg Die Funkenburg, offiziell Funkenberg, ist eine Geländeerhebung im Lausitzer Bergland in Sachsen im Landkreis Bautzen mit einer Höhe von 376 m.

Geografie

Sie schiebt sich ungefähr einen Kilometer nordöstlich Wehrsdorf (Ortsteil der Gemeinde Sohland an der Spree) „bastionsartig“ von Norden her zwischen dem Kaltbach und dem Waldwasser ins Wehrsdorfer Tal und gehört zur zweiten Bergkette des Lausitzer Berglandes, dessen zahlreiche höhere Erhebungen im Durchschnitt 500 Meter über den Meeresspiegel ragen. Sie ist ein Ausläufer des Höhenzuges zwischen dem Hohberg und dem Steinberg und wird von Lamprophyrgängen durchsetzt. Ein wassergefüllter Steinbruch und Trümmerhalden erinnern noch an den Granodioritabbau, der dort bis ca. 1915 betrieben wurde.

Bewirtschaftung

Offiziell heißt der Berg Funkenberg.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Bezeichnung Funkenburg wurde im 19. Jahrhundert vom Volksmund für die zweite Bergbaude an dieser Stelle vergeben, nachdem das erste Gebäude abgebrannt war und übertrug sich später auf den ganzen Berg. Die zweite Baude brannte 1897 ab. Die jetzige einfache Baude stammt von 1929, die bis in die 1960er Jahre als Ausflugslokal voll bewirtschaftet wurde. Nach vielen Besitzerwechseln gelangte die Funkenburg 1997 wieder in feste Hände. Somit wurde dem Verfall der historischen Bergbaude aus dem Jahre 1929 Einhalt geboten. In zahlreichen Arbeitsstunden wurde seitdem für den Erhalt der Funkenburg in ihrer ursprünglichen Form und Holzbauweise gesorgt. Einmal im Jahr, immer zu Himmelfahrt, findet ein „Tag der offenen Funkenburg-Tür“ statt.

Aussicht

Von einem Felsvorsprung hat man einen guten Ausblick über das Wehrsdorfer Tal und die dritte Bergkette des Lausitzer Berglandes, die den Verlauf der Staatsgrenze zu Tschechien bildet. Südlich davon sind die Basaltberge Špičák (Spitzberg, 481 m) bei Císařský (Kaiserswalde), Partyzánský vrch (Botzen(berg), durch Steinbruch stark verändert)<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und Hrazený (Pirsken, 610 m) – beide bei Šluknov (Schluckenau) – zusehen.

Literatur

Einzelnachweise

<references />