Fruchtgemüse
Als Fruchtgemüse bezeichnet man Gemüse, deren Samen gemeinsam mit der fleischigen Fruchtwand verzehrt werden können.<ref>Josef Schormüller: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-00136-3, S. 445.</ref> Sie gehören zu den Pflanzenfamilien der Kürbisgewächse (Curcubitaceae), der Nachtschattengewächse (Solanaceae)<ref name=":0">Robert Ebermann, Ibrahim Elmadfa: Lehrbuch Lebensmittelchemie und Ernährung. Springer-Verlag, 2011, ISBN 978-3-7091-0211-4, S. 379, 472.</ref> sowie der Malvengewächse (Malvaceae).<ref name=":1">H.-D. Belitz, Werner Grosch, Peter Schieberle: Lehrbuch der Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-08302-4, S. 759.</ref>
Nach der botanischen Definition für Gemüse zählen auch die einjährigen Gemüsepflanzen der Physalis (Erdkirsche), der Artischocke und des Zuckermais zum Fruchtgemüse.<ref>Johannes Reinhold: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland. Deutscher Landwirtschaftsverlag, 1962, S. 13.</ref>
Zu dem Fruchtgemüse der Curcubitaceae zählen Gurke, Melone, Kürbis und Zucchini, sie haben einen Wassergehalt über 95 %.<ref name=":0" /> Zu dem Fruchtgemüse der Solanaceae zählen Aubergine, Paprika, Gojibeere und Tomate,<ref name=":0" /> und zu dem Fruchtgemüse der Malvaceae zählt Okra.<ref name=":1" />
Weblinks
- Literatur von und über Fruchtgemüse im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
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