Frobisherbucht
| Frobisherbucht Frobisher Bay | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewässer | Davisstraße (Arktischer Ozean) | |||||
| Landmasse | Baffininsel | |||||
| Geographische Lage | 62° 50′ N, 66° 35′ W
{{#coordinates:62,832777777778|−66,582777777778|primary
|
dim=265000 | globe= | name=Frobisherbucht | region=CA-NU | type=waterbody
}} |
| Breite | max. 70 km | |||||
| Tiefe | 265 km | |||||
| Fläche | 10.000 km² | |||||
| Inseln | Chase Island, Gabriel Island, Bruce Island, Fletcher Island, Pike Island, Augustus Island u. a. | |||||
| Zuflüsse | Armshaw River, Sylvia Grinnell River | |||||
Die Frobisherbucht zwischen den Halbinseln Meta-Incognita und Hall | ||||||
Die Frobisherbucht ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Bucht an der Ostküste der zum kanadischen Territorium Nunavut gehörenden Baffininsel.<ref name="cgndb" /> Sie öffnet sich nach Osten zur Davisstraße hin. Die Buchttiefe beträgt etwa 265 km. Am Übergang zur Davisstraße ist die Frobisherbucht 70 km breit. Die Wasserfläche beträgt etwa 10.000 km².
Lage
Die Frobisherbucht wird von den beiden Halbinseln Meta-Incognita (im Südwesten) und Hall (im Nordosten) eingerahmt. In ihrem Inneren liegt der Küstenort Iqaluit (früher Frobisher Bay). Am nördlichen Außenrand der Frobisherbucht befindet sich die Insel Loks Land, am südlichen Außenrand die Inselgruppe „Lower Savage Islands“ sowie die Edgell-Insel.<ref name="cgndb" />
Geschichte
Die Frobisherbucht wurde 1576 von dem englischen Seefahrer Martin Frobisher, auf der Suche nach der Nordwestpassage, entdeckt.<ref>Martin Frobishers polare Suche nach goldenem Ruhm. In: Oceanwide-Expeditions.com. Abgerufen am 3. Januar 2026.</ref> Dieser ging damals jedoch irrtümlicherweise aufgrund der Zeno-Karte davon aus, sich vor der Küste Grönlands zu befinden.<ref>William J. Mills: Exploring Polar Frontiers: A Historical Encyclopedia. ABC-Clio, Santa Barbara 2003, S. 247, ISBN 978-1576074220.</ref>
Von hier brachte er Mineralien nach England mit, von denen er behauptete, das diese Gold enthielten. Nach zwei weiteren, von Königin Elisabeth l. finanzierten Expeditionen mit weiteren Funden, stellte sich jedoch heraus, dass diese Funde wertlos waren.<ref>Queen betrogen: Seefahrer gaukelte Goldfunde vor. In: Der Spiegel. 7. Juli 2004, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 3. Januar 2026]).</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name="cgndb">Vorlage:CanadGeogrNames (Karte)</ref> </references>