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Fritz Tiefenthaler

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Datei:Matrei - Albanusbrunnen - Fritz Tiefenthaler 1998 - TKK 104168.jpg
Albanusbrunnen in Matrei in Osttirol, Fritz Tiefenthaler, 1998

Fritz Tiefenthaler (* 2. September 1929 in Matrei in Osttirol, Tirol<ref>Personalakt Fritz Tiefenthaler, Universität für angewandte Kunst Wien, Archiv</ref>; † 11. März 2010<ref>Todesmeldung Clubosttirol</ref> in Wien) war ein österreichischer Bildhauer, Keramiker, Medailleur, Steinrestaurator und Hochschullehrer.

Leben

Tiefenthaler wurde 1929 als Sohn von Martin Tiefenthaler und Maria Tiefenthaler geb. Zabernig geboren. Nach vier Jahren Volksschule in Matrei/Osttirol und vier Jahren Gymnasium in Lienz besuchte er ab 1944 die Meisterschule für Maler und Bildhauer in Graz. 1948 wurde er an die Akademie der bildenden Künste Wien aufgenommen, an der er unter anderem bei Fritz Wotruba und Clemens Holzmeister studierte und als akad. Bildhauer absolvierte<ref>Lebenslauf im Personalakt Fritz Tiefenthaler, Universität für angewandte Kunst Wien, Archiv</ref>.

1952 nahm Tiefenthaler seine freiberufliche Tätigkeit als Bildhauer auf. In den Folgejahren war er mit skulpturalen Arbeiten beim Wiederaufbau von einer Reihe öffentlicher Gebäude (Staatsoper, Burgtheater, Parlament, Belvedere, Schönbrunn) sowie mit der Restaurierung von Denkmälern und Brunnen beschäftigt. 1959 wurde er erstmals mit einem Lehrauftrag an der damaligen Akademie für angewandte Kunst in Wien (heute Universität für Angewandte Kunst Wien) betraut, dem 1970 an der ab diesem Jahr zur organisationsrechtlich umstrukturierten Hochschule für angewandte Kunst in Wien<ref>Kunsthochschul-Organisationsgesetz (KHOG) von 1970, BGBl. Nr. 54/1970</ref> die Bestellung zum Professor (L 1) im Bereich „Bildende Kunst“ (Meisterklasse für Bildhauerei<ref>Personalakt Fritz Tiefenthaler, Universität für angewandte Kunst Wien, Archiv</ref>, ab Studienjahr 1984/85 an der Meisterklasse für Keramik – Produktgestaltung) folgte<ref>Die Hochschule für angewandte Kunst zu Beginn der 90er Jahre, Wien: HfaK, 1989, ISBN 3-85211-003-3</ref>.

Als Künstler nahm Tiefenthaler an zahlreichen Wettbewerben teil, so z. B. für Großreliefs, Architekturelemente, für Ideenmodelle für das Europäische Patentamt/München, Brückenplastiken, Brunnenanlagen, Grabdenkmale aber auch Service für die Triennale Mailand. Zu seinen freischaffenden Arbeiten zählen etwa 30 Großplastiken und zahlreiche Kleinplastiken in Bronze, Eisen und Beton und Keramik. So manche Werke Tiefenthalers befinden sich in öffentlichen Sammlungen wie z. B. die Plastik Der Engel kann nicht mehr fliegen, 1991, in der Österreichischen Galerie Belvedere.

Nach Eintritt in den Ruhestand war Tiefenthaler als Bildhauer, Medailleur und Steinrestaurator weiterhin sehr gefragt und arbeitete nicht nur in seinem Atelier, sondern auch im öffentlichen Raum in Wien und seinem Heimatort Matrei weiter. Am 11. März 2010 verstarb Tiefenthaler im Sanatorium Liebhartstal in Wien, am 22. März wurde er auf dem Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Datei:1210 Dopschstraße 29 - Großfeldsiedlung - Spielplatz-Keramikplatten von Fritz Tiefenthaler 1974 IMG 2976.jpg
Großfeldsiedlung - Spielplatz, Keramikplatten, Dopschstraße 29, 1210 Wien, Fritz Tiefenthaler, 1974
Datei:1210 Dopschstraße 29 - Großfeldsiedlung - Spielplatz-Keramikplatten von Fritz Tiefenthaler 1974 IMG 2973.jpg
Großfeldsiedlung - Spielplatz, Keramikplatten, Dopschstraße 29, 1210 Wien, Fritz Tiefenthaler, 1974
Datei:1210 Dopschstraße 29 - Großfeldsiedlung - Spielplatz-Keramikplatten von Fritz Tiefenthaler 1974 IMG 2980.jpg
Großfeldsiedlung - Spielplatz, Keramikplatten, Dopschstraße 29, 1210 Wien, Fritz Tiefenthaler, 1974
Datei:Steinskulptur by Fritz Tiefenthaler, Kurpark Oberlaa.jpg
Skulptur im Kurpark Oberlaa, Fritz Tiefenthaler
Datei:Matrei in Osttirol - Denkmal Felbertauerstraße e.jpg
Felbertauernstraße - Denkmal, Matrei in Osttirol, Fritz Tiefenthaler

Werke (Auswahl)

Skulpturen

Münzen

Restaurierungsarbeiten an öffentlichen Gebäuden und Sakralbauten, so z. B.

  • an den Spiralreliefs der Säulen der Karlskirche in Wien

Galerie

Mitgliedschaften

  • Mitglied der Wiener Künstlervereinigung Art Club

Weblinks

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  • Die Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Zu Beginn der 90er Jahre. Hg.: Hochschule für angewandte Kunst in Wien, 1989, ISBN 3-85211-003-3
  • Studienführer der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Jahrgänge 1975/76 – 1997/98. Hg.: Rektorat der Hochschule für angewandte Kunst in Wien
  • Julius Deininger – Enthüllung einer Reliefbüste aus Anlass seines 75. Todestages. Begleitfolder zur Veranstaltung, Hg.: Verein der Freunde Gutenstein, 1999.

Einzelnachweise

<references />

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