Fritz Luchsinger
Fritz Luchsinger (* 8. März 1921; † 28. April 1983 an der Shishapangma) war ein Schweizer Bergsteiger. Zusammen mit Ernst Reiss gelang ihm am 18. Mai 1956 die Erstbesteigung des 8516 Meter hohen Lhotse, des vierthöchsten Bergs der Erde.
Luchsinger war Mitglied der Schweizer Himalaya-Expedition 1956 auf den Mount Everest und den Lhotse. Bei der Anreise erkrankte Luchsinger an einer Appendizitis. Im Kloster von Tengboche gelang es dem Expeditionsarzt Eduard Leuthold, Luchsinger ohne Operation mit Antibiotika zu kurieren. Die Expedition errichtete Ende April/Anfang Mai mehrere Hochlager. Vom Hochlager am „Genfer Sporn“ erreichten Luchsinger und Reiss am 18. Mai den Gipfel des Lhotse. Am 23. Mai gelang Ernst Schmied und Jürg Marmet die zweite Besteigung des Mount Everest. Einen Tag später folgte die dritte Everest-Besteigung durch Dölf Reist und Hansruedi von Gunten.<ref>Aargauer Zeitung vom 25. April 2006.</ref>
1980 konnte Luchsinger mit dem Dhaulagiri einen weiteren Achttausender besteigen. Den Gipfelerfolg feierte er mit Hans von Känel, der 21 Jahre nach Luchsinger mit der überhaupt erst zweiten erfolgreichen Expedition den Lhotse erreicht hatte.<ref>Schritt für Schritt bergauf – bis auf sechs Achttausender, Der Bund, 4. April 2011</ref>
1983 starb er bei der Besteigung der Shishapangma an einem Lungenödem.
Einzelnachweise
<references/>
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| NAME | Luchsinger, Fritz
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| ALTERNATIVNAMEN |
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| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Bergsteiger
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| GEBURTSDATUM | 8. März 1921
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| GEBURTSORT |
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| STERBEDATUM | 28. April 1983
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| STERBEORT | Shishapangma
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