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Friedrich Wilhelm Enzmann

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Datei:Friedrich Wilhelm Enzmann Grab.JPG
Grab von Friedrich Wilhelm Enzmann auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden
Datei:Enzmann Anzeige 1839.jpg
Anzeige im Dresdener Anzeiger vom 31. Oktober 1839

Friedrich Wilhelm Enzmann (* 27. Januar 1802 in Pöhla bei Schwarzenberg; † 13. Februar 1866 in Dresden<ref name="KirchlWZ">Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden: Sammlung Dresden, Kirchliche Wochenzettel, 1685–1879. Signatur 2.1.3.C.XXI.20/150a, 1866, Nr. 15.</ref>) war ein deutscher Unternehmer. Die Brüder Friedrich Wilhelm und der promovierte Mediziner<ref>„Am 2. April [1834] erhielt die Würde eines Doctors der Med. und Chir. Hr. C. Heinr. Enzmann, aus Pöhl bei Schwarzenberg, nach Vertheidigung seiner Inauguralschrift: „Oxygenium et animalium vita plastica,“ (Staritz, 36 S. 8.) ...“ in: Ernst Gotthelf Gersdorf (Hrsg.): Repertorium der gesammten deutschen Literatur. Brockhaus, Leipzig 1834, Zweiter Band, Google Books Literarische Miscellen. S. 3 (Universitätsnachrichten; a – Leipzig)</ref> und Chemiker Carl Heinrich Enzmann (1800–1868)<ref name="KirchlWZ_Bruder">„Karl Heinrich Enzmann, D. med., Wallstr. 4, 68 J., Schlagfluß, 6. März [1868], 9. März [1868]“ in: Stadtarchiv der Landeshauptstadt Dresden: Sammlung Dresden, Kirchliche Wochenzettel, 1685–1879. Signatur 2.1.3.C.XXI.20/152, 1868: Gestorbene welche vom 8. bis 14. März 1868 auf dem hiesigen Annenkirchhofe beerdigt worden sind.</ref> gelten als Begründer der Produktion fotografischer Apparate in Deutschland, wahrscheinlich sogar weltweit außerhalb Frankreichs.<ref name="DNN_1939">St.: Salon für Bilder auf Glas und Papier – Dresden und der hundertste Geburtstag der Photographie. Dresdner neueste Nachrichten Nr. 18, Samstag, 21. Januar 1939, S. 5</ref> Nach seiner ersten Werbeanzeige im Dresdner Anzeiger gilt der 31. Oktober 1839 als der Geburtstag der Dresdner Fotoindustrie.<ref>Kaufs- und Verkaufs-Anerbietungen Nr. 5 in: Dresdener Anzeiger Nr. 304 vom 31. Oktober 1839 S. 3</ref><ref name="DNN_1939" /> Durch die Einführung fotografischer Aufnahmeplatten in den Größen 3, 4 und 6 Quadratzoll konnte er seine Apparate gegenüber denen des französischen Konkurrenten Louis Daguerre auf nur 1/20 des Volumens verkleinern.

Auf den Kirchlichen Wochenzetteln Dresden ist bei seinem Tod vermerkt: „Bürger, Mechanicus und Opticus“ und als Anschrift „Annenstraße 26“.<ref name="KirchlWZ" /> Er und sein Bruder sind auf dem Alten Annenfriedhof in Dresden begraben.<ref name="KirchlWZ" /><ref name="KirchlWZ_Bruder" /> An der Stelle seines Grabes wurde ihm zum Gedenken ein neuer Grabstein errichtet.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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