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Friedrich Walser (Architekt)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Friedrich Walser, auch Walser-Hindermann, (* 21. Januar 1841 in Reinach, Kanton Basel-Landschaft; † 14. Mai 1922 in Basel<ref name="Bauzeitung">† F. Walser. In: Schweizerische Bauzeitung, 1922, Band 79, Heft 20, S. 260 f. (Nachruf). e-periodica.ch</ref><ref>Abweichendes anderes Geburtsdatum (30. Januar 1841) in: Friedrich Walser. In: Rudolf Vierhaus (Hrsg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Band 10: Thies–Zymalkowski. K. G. Saur, München 2008, ISBN 978-3-598-25040-8, S. Vorlage:VonBis (Google Books – eingeschränkte Ansicht).</ref>) war ein Schweizer Architekt.

Ausbildung und Wirken

Datei:Verwaltungsgebäude der CMS.jpg
Verwaltung der Christoph Merian Stiftung in Basel, 1887–1898

Der Pfarrersohn Friedrich Walser studierte von 1859–1861 und 1863–1864<ref name="Bauzeitung" /> an der Bauschule des Eidgenössischen Polytechnikums Zürich, unter anderem bei Gottfried Semper.<ref name="Bauzeitung" /> 1859 wurde er Mitglied des Corps Rhenania Zürich.<ref>F. L. Staub: Corps-Liste des Weinheimer SC von 1821 bis 1906. Dresden 1906, S. 149.</ref> In der Folge war er bis 1869 Mitarbeiter Gottfried Sempers bei dessen Bauten in Zürich und Winterthur.<ref name="Bauzeitung" /> Anschliessend wirkte von 1869 bis 1875 zunächst gemeinsam mit Károly Benkó, später allein in Budapest. 1875 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er zunächst als Architekt in Zürich arbeitete und ab 1880 in Basel.<ref name="Bauzeitung" />

Werke

Friedrich Walser war unter Semper unter anderem am Innenausbau der Aula des Zürcher Polytechnikums beteiligt. In Budapest baute er gemeinsam mit Benkó das Lloyd- und Börsengebäude (1869–1871). In Basel schuf er zahlreiche Wohn- und Geschäftshäuser, darunter das Haus der Christoph Merian Stiftung.<ref name="Bauzeitung" /> 1890 wurde mit dem Bau des von Walser und Heinrich Reese entworfenen Gewerbemuseums Basel begonnen, das 1893 bezogen wurde.<ref>Die neue Alte Gewerbeschule. Baugeschichte und Zukunftspläne. In: ub.unibas.ch. Dezember 2023, abgerufen am 19. Mai 2025.</ref><ref>Heinrich Reese und Friedrich Walser – Textures XXII: Ehemalige Gewerbeschule – Basel 1893. In: architekturbasel.ch. 12. September 2018, abgerufen am 19. Mai 2025.</ref>

Privates

Walser, der 1884 in Basel mit Elisabeth Katharina, geborene Hindermann, verheiratet war, starb ebendort 1922 im Alter von 81 Jahren. Er war der Onkel von Karl und Robert Walser.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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