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Friedrich Stock (Politiker, 1913)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Friedrich Stock (* 3. Januar 1913 in Freudenstadt; † 10. März 1978 ebenda) war ein deutscher Politiker (FDP/DVP).

Leben und Beruf

Nach der Mittleren Reife an der Oberschule in Freudenstadt absolvierte Stock eine kaufmännische Lehre im elterlichen Betrieb und arbeitete anschließend als Einzelhandelskaufmann in Stuttgart und Essen. Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.432.656).<ref>Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/43161113</ref><ref>Helmut Gewalt: Ehemalige Mitglieder der NSDAP als nachmalige Baden-Württembergische Landtagsabgeordnete online</ref> Von 1934 bis 1945 leistete er Reichsarbeitsdienst und nahm als Soldat der Wehrmacht am Zweiten Weltkrieg teil, zuletzt als Leutnant der Reserve. Später war er Präsident des Südwestdeutschen Einzelhandelsverbandes und Mitglied des Präsidiums der Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels.

Partei

Stock trat nach 1945 in die Demokratische Volkspartei (DVP) ein, die sich 1948 mit anderen liberalen Verbänden zur FDP/DVP zusammenschloss. Er war lange Zeit Gemeinderat und stellvertretender Bürgermeister in Freudenstadt.

Abgeordneter

1956 wurde er in den Baden-Württembergischen Landtag gewählt, dem er bis 1972 angehörte. Von 1964 bis 1968 war er Vorsitzender der FDP/DVP-Landtagsfraktion.

Ehrungen und Auszeichnungen

1975: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg<ref>Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg – Liste der Ordensträgerinnen und Ordensträger 1975–2026. (PDF; 372 kB).Staatsministerium Baden-Württemberg, 12. April 2026, S. 4.</ref>

Literatur

  • Josef Weik (Bearb.): MdL. Die Abgeordneten der Landtage in Baden-Württemberg 1946–1978, hrsg. vom Landtag von Baden-Württemberg, Klett-Cotta, Stuttgart 1978, S. 185.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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