Friedrich Specht (Tiermaler)
Beilage zum Darmstädter Tagblatt, Nr. 5/1892
Friedrich Specht (* 6. Mai 1839 in Lauffen am Neckar; † 12. Juni 1909 in Stuttgart) war ein deutscher Tiermaler, Bildhauer und Lithograf.
Leben und Werk
Specht war der älteste Sohn des Seilermeisters Jakob Friedrich Specht. Sein Vater wanderte 1854 in die USA aus; seine Mutter blieb zurück und verdiente als Hebamme ihren Lebensunterhalt. Für seine künstlerische Ausbildung war der Kontakt mit dem Tiermaler Anton Braith aus Biberach sehr wertvoll.
Specht erhielt eine Ausbildung an der Kunstschule zu Stuttgart. Als Tier- und Landschaftsmaler illustrierte er vor allem zoologische Werke und Tierbücher.
Er war der führende Illustrator der dritten Auflage von Brehms Tierleben. Seine Brüder waren der Holzschneider Carl Gottlob Specht (1846–1898) und der Tiermaler August Specht (1849–1923).
Für Adolf Gnauth modellierte er den Löwenkopf an dessen Kriegerdenkmal 1870/71 auf dem Stuttgarter Fangelsbachfriedhof. Das Denkmal wurde 1874 errichtet. Es hat sich nicht erhalten.
Friedrich Specht starb am 12. Juni 1909 im Alter von 70 Jahren in Stuttgart.
Literatur
- A. H.: Friedrich Specht †. In: Vierteljahrshefte des Zabergäu-Vereins, Jg. 10 (1909), Heft II und III, S. 45.
- K. W. Brönnle: Ein deutscher Tiermaler. Zum Gedächtnis Friedrichs Spechts. Mit acht farbigen Reproduktionen nach Original-Gemälden des Meisters. In: Reclams Universum 26 (1910), S. 32–39.
Weblinks
- Literatur von und über Friedrich Specht im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Friedrich Specht auf scientificillustrator.com
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Specht, Friedrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Tiermaler, Bildhauer und Lithograf |
| GEBURTSDATUM | 6. Mai 1839 |
| GEBURTSORT | Lauffen am Neckar |
| STERBEDATUM | 12. Juni 1909 |
| STERBEORT | Stuttgart |