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Friedrich Schröter

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Datei:Rittergut Wättrisch Sammlung Duncker.jpg
Rittergut Wättrisch um 1870, Sammlung Alexander Duncker

Friedrich Schröter (* 7. Oktober 1820 in Schönjohnsdorf, Landkreis Strehlen, Provinz Schlesien; † 1888) war ein Rittergutsbesitzer und Reichstagsabgeordneter.

Leben

Schröter besuchte das Gymnasium in Breslau und die Artillerie- und Ingenieur-Schule und Kriegsakademie in Berlin. Bis 1863 war er aktiver Artillerieoffizier, zuletzt als Major,<ref>Vorlage:SammlungDunckerGrafik</ref> von da ab Landwirt<ref>Verzeichniß der Bevollmächtigten zum Bundesrathe, der Mitglieder und des Gesammtvorstandes des Deutschen Reichstags 1873, In: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des Deutschen Reichstages.I. Leg.-Periode-IV. Session 1873. Band 2, Verlag der Buchdruckerei der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung“ (H. Heidberg), Berlin 1873, S. XXIV; google.de/books</ref> und Rittergutsbesitzer auf Schloss Wättrisch im Kreis Nimptsch in der Provinz Schlesien. Die hiesigen bürgerlichen Vorbesitzer waren Johann Adolph Anton Seydel und Heinrich Gustav Hoffmann.

Von 1871 bis 1874 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Breslau 5 (Ohlau-Strehlen-Nimptsch) und die Deutsche Reichspartei.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage, Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 68.</ref> Daneben war er Schiedsmann in seinem Wohnort.<ref>Amts-Blatt der Königlichen Regierung Breslau. Stück 18, Graß, Barth & Comp. (W. Friedrich), Breslau, 4. Mai 1866, S. 129; google.de/books</ref>

Friedrich Schröter wurde 1880 Mitglied im Schlesischen Forstverein<ref>Ad. Tramnitz (Hrsg.): Jahrbuch des Schlesischen Forst-Vereins für 1882. E. Morgenstern, Breslau 1883, S. 403, Nr. 359; google.de/books</ref> und unterstützte als Mitglied ebenso die Schlesische Gesellschaft für vaterländische Kultur.<ref>Vierundfünzigster Jahresbericht der Schlesischen Gesellschaft für vaterländische Cultur. Enthält Generalbericht über die Arbeiten und Veränderungen der Gesellschaft im Jahre 1876. Verlag G. P. Aderholz, Breslau 1877, S. 404; google.de/books</ref>

Literatur

  • Vita. In: Georg Hirth (Hrsg.): Deutscher Parlaments-Almanach. 9. Ausgabe-9. Mai 1871, (Die Mitglieder des Deutschen Reichstags). Franz Duncker, Berlin 1871, S. 256; google.de/books
  • Vita. In: Reichs-Gesetzblatt 1872. Bär & Hermann Leipzig, Berlin 1872, S. 263 (Die Mitglieder des Deutschen Reichstags. Biographische Notizen); google.de/books
  • Historisch-Politisches Jahrbuch. 1880; archive.org.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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