Friedersdorf (Rückersdorf)
Friedersdorf Gemeinde Rückersdorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(289)&title=Friedersdorf 51° 34′ N, 13° 33′ O
{{#coordinates:51,564533333333|13,542511111111|primary
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dim=10000 | globe= | name=Friedersdorf | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 93 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 289 (2020)<ref>Friedersdorf. Amt Elsterland, abgerufen am 29. Juli 2021.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. Oktober 1973 | |||||
| Postleitzahl: | 03238 | |||||
| Vorwahl: | 035325 | |||||
Friedersdorf ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref>Sorbischer Name: Bedrichojce (früher Kreis Luckau)
→ Arnošt Muka: Niedersorbische Namen der Städte und Dörfer; 1911–1928, Sorbisches Institut.
→ Arnošt Muka: Bausteine zur Heimatkunde des Luckauer Kreises. Kreisausschuss, Luckau 1918.</ref>) ist ein Ortsteil der südbrandenburgischen Gemeinde Rückersdorf im Landkreis Elbe-Elster und befindet sich im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.
Geschichte
Friedersdorf wurde 1217 urkundlich erstmals als „Friderichsdorf“ erwähnt und ist damit eines der ersten Klosterdörfer des am Ende des Zwölften Jahrhunderts gegründeten Klosters Dobrilugk.<ref name="Heimatbuch">Autorenkollektiv des MUG Brandenburg e. V.: Heimatbuch Landkreis Elbe-Elster. Herzberg 1996, S. 77.</ref>
Der Ort wurde mit Wirkung zum 1. Oktober 1973 in die Gemeinde Rückersdorf eingemeindet.<ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis">Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg (Online als PDF-Datei)</ref>
| Entwicklung seit 1875<ref name="Historisches Gemeindeverzeichnis" /> | ||||
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| Jahr | Einwohner | Jahr | Einwohner | |
| 1875 | 466 | 1964 | 589 | |
| 1890 | 435 | 1939 | 478 | |
| 1910 | 464 | 1946 | 602 | |
| 1925 | 426 | 1950 | 654 | |
| 1933 | 454 | 1971 | 545 | |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Im Zentrum des Ortsteils befindet sich die unter Denkmalschutz stehende Friedersdorfer Dorfkirche, deren ältester Kern eine frühgotische Gestalt hat und aus Raseneisenstein besteht. Die Orgel der Kirche wurde 1984 durch die Bad Liebenwerdaer Orgelbaufirma Voigt errichtet.<ref>Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster, Kreismuseum Bad Liebenwerda, Sparkasse Elbe-Elster (Hrsg.): Orgellandschaft Elbe-Elster. Herzberg/Elster 2005, S. 20 bis 21.</ref>
Ebenfalls im Zentrum befindet sich auf einer Grünanlage ein Kriegerdenkmal. Außerdem befinden sich in der Hauptstraße ein Pfarrhaus sowie ein dazugehöriges Nebengebäude, welche ebenfalls unter Denkmalschutz stehen. Am Ortsausgang in Richtung Rückersdorf ist nahe dem Friedersdorfer Friedhof ein kleiner hölzerner Aussichtsturm zu finden.<ref>Denkmalliste des Landkreises Elbe-Elster vom 31. Dezember 2008 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Online als PDF-Datei) ( vom 13. April 2014 im Internet Archive)</ref>
Südlich von Friedersdorf befindet sich die bereits um 1600 erwähnte Täubertsmühle. Die einstige Fabrikanten-Villa des Leipziger Fabrikanten Paul Erich Garms, der das 131 Hektar große Mühlengut 1911 erwarb, um Mehl für seine Reformwarenwerke herzustellen, wurde während der 1945 erfolgenden Bodenreform enteignet und war vor der politischen Wende in Deutschland ein Alten- und Pflegeheim. Nachdem umfangreiche Umbauarbeiten erfolgten, wird sie seit 1994 als Schullandheim genutzt.<ref name="Heimatbuch" /><ref>Das Schullandheim bei www.gruppenhaus.de. Abgerufen am 1. Juni 2009.</ref><ref>Homepage des Schullandheims Täubertsmühle. Abgerufen am 1. Juni 2009.</ref><ref>Manfred Woitzik: „Wer zuerst kommt - mahlt zuerst“ eine Kulturgeschichte der Mühlen im Landkreis Elbe-Elster. Hrsg.: Kulturamt des Landkreises Elbe-Elster. Herzberg, S. 161.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Artikel „Täubertsmühle schon seit 1600“ in Lausitzer Rundschau, 14. März 2009 ( vom 19. April 2009 im Internet Archive)</ref>
Fußnoten und Einzelnachweise
<references />