Friedersdorf (Großbreitenbach)
Friedersdorf Landgemeinde Stadt Großbreitenbach
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(197)&title=Friedersdorf 50° 36′ N, 11° 2′ O
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| Höhe: | 570 m | |||||
| Fläche: | 3,11 km² | |||||
| Einwohner: | 197 (31. Dez. 2018)<ref name="TLS-Einwohner-Dezember" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 63 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 2019 | |||||
| Postleitzahl: | 98701 | |||||
| Vorwahl: | 036781 | |||||
Friedersdorf ist ein Ortsteil der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach im Ilm-Kreis in Thüringen.
Geografie
Friedersdorf liegt an einem Talhang zwischen Junkersbach im Norden und Großbreitenbacher Hochfläche im Süden. Westlich des Ortes liegt der 808 Meter hohe Lange Berg, östlich erstreckt sich das Schwarzatal. Der Friedersdorfer Hausberg ist der 676 Meter hohe, nicht zur Gemarkung gehörende und unbewaldete Milchberg südöstlich des Ortes. Zum Ort gehört die Ölschröte, eine Mühle im Junkersbachtal.
Nachbarorte
Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Herschdorf, Willmersdorf, Wildenspring, Böhlen, Großbreitenbach, Gillersdorf
Geschichte
Friedersdorf wurde 1370 erstmals urkundlich erwähnt. Die Einwohner lebten viele Jahrhunderte lang von Weberei und Glasherstellung. Bis 1920 gehörte es zum Fürstentum bzw. Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt (Oberherrschaft), danach bis 1952 zum Landkreis Arnstadt, anschließend zum Kreis Ilmenau und seit 1994 zum Ilm-Kreis. Eine weitere Besonderheit von Friedersdorf ist, dass die Einwohner bei den Reichstagswahlen zwischen Erstem Weltkrieg und 1933 immer mehrheitlich KPD wählten.
1994 kam Friedersdorf zum Ilm-Kreis. Die Gemeinde gehörte ab 1994 der Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach an. Der Verwaltungssitz war in der Stadt Großbreitenbach. Mit der Umwandlung dieser in die Landgemeinde Stadt Großbreitenbach wurde Friedersdorf ein Ortsteil dieser.<ref>Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 14/2018 S. 795 ff., aufgerufen am 2. Januar 2019</ref>
Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl:
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Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember<ref name="TLS-Einwohner-Dezember">Gemeinde Friedersdorf, Bevölkerung am 31. Dezember nach Geschlecht. Thüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 2. Oktober 2025.</ref>
Politik
Ortschaftsverfassung
Friedersdorf hat den Status einer Ortschaft nach der Thüringer Kommunalordnung und damit eine Ortschaftsverfassung mit Ortschaftsrat und Ortschaftsbürgermeister.<ref>Landgemeinde Stadt Großbreitenbach (Hrsg.): Hauptsatzung der Landgemeinde Stadt Großbreitenbach. 22. August 2024, S. 2 (Online [PDF; 1,2 MB; abgerufen am 3. Februar 2026]).</ref>
Ortschaftsrat
Der Ortschaftsrat von Friedersdorf wurde erstmals zu den Kommunalwahlen in Thüringen am 26. Mai 2019 gewählt. Zuvor hatten seit der Bildung der Landgemeinde Großbreitenbach die ehemaligen Mitglieder des Gemeinderates als Ortschaftsräte fungiert.
Den Ortschaftsrat bilden neben der Ortschaftsbürgermeisterin vier weitere Mitglieder, die alle der Initiative Friedersdorf angehören.<ref>Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“: Thüringer Wald-Echo, Amtsblatt der Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ Nr. 9/2019, Seite 5. 14. Juni 2019, abgerufen am 6. Mai 2023.</ref>
Ortschaftsbürgermeisterin
Die Ortschaftsbürgermeisterin von Friedersdorf ist seit dem 1. Juli 2022 Sylvia Himmelreich.<ref>Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“: Thüringer Wald-Echo, Amts- und Mitteilungsblatt der Landgemeinde „Stadt Großbreitenbach“ Nr. 5/2022, Seite 6. 17. Juni 2022, abgerufen am 10. September 2022.</ref> Zuvor war seit 1999 Wilhelm Traute der ehrenamtliche Bürgermeister bzw. seit der Bildung der Landgemeinde Großbreitenbach 2019 der Ortschaftsbürgermeister.<ref>Thüringer Landesamt für Statistik: Wahlen in Thüringen, Bürgermeisterwahl 2016 in Thüringen, Friedersdorf. Abgerufen am 10. September 2022.</ref>
Museen
Thüringer Wald-Kreativ-Museums-Großbreitenbach und Umgebung, mit der Dauerausstellung Textile Traditionen und Ortsgeschichte.
Wirtschaft und Verkehr
Die Einwohner von Friedersdorf lebten früher von Weberei und Glasherstellung. Industrie gab es im Ort nie. Im Jahr 1930 wurde eine Schwerspatgrube eröffnet, die zur Versorgung der Schmelzhütte Mankenbach diente. Heute arbeiten viele Einwohner in Großbreitenbach oder Ilmenau.
Aus Friedersdorf führt nur eine Straße, die den Ort dann über Böhlen, bzw. Gillersdorf mit anderen Orten verbindet.
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
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