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Freileitungsmastprüfanlage

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Mannheim-tower-test.jpg
Mannheimer Anlage (BBC/ABB)
Datei:Mastensturz 1.jpg
Zu Prüfzwecken umgestürzter Hochspannungsmast auf dem DVG-Testgelände bei Mannheim-Rheinau im Februar 1958

Eine Freileitungsmastprüfanlage ist eine spezielle Anlage zur Prüfung der statischen Festigkeit von Freileitungsmasten. Eine Freileitungsmastprüfanlage besteht aus zwei Stahlgerüsten und einem oder mehreren Fundamenten, auf dem ein Muster des zu prüfenden Freileitungsmastes aufgebaut werden kann. Durch an die Stahlgerüsten montierte Seile, die über die Stahlgerüste zu den zu prüfenden Masten geführt werden, können die Maste auf Druck- und Zugkräfte beansprucht werden und ihr Verhalten durch geeignete Messverfahren bestimmt werden.

Die Deutsche Verbundgesellschaft (DVG) mit Sitz in Heidelberg nahm in den 1950er Jahren auf einem Testgelände bei Mannheim-Rheinau Festigkeitsversuche an Hochspannungsmasten vor, wobei die Masten durch Zug bis zum Umknicken belastet wurden. Im Jahr 1959 wurde in Mannheim-Neckarau die nebenstehende BBC-Mastprüfanlage errichtet, welche bis 2004 genutzt wurde.

Standorte von Freileitungsmastprüfanlagen

Einzelnachweise

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