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Freddie Wong

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Freddie Wong
Datei:Freddie Wong WikiPortrait at SXSW 2024 Taken March 13, 2024.jpg
Freddie Wong (2024)
Spielerinformationen
Voller Name Freddie Wong
Nickname freddiew
Geburtsdatum 13. September 1985
Ländercode Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten
Spiel Guitar Hero 2, Portal 2

Frederick „Freddie“ Wong (* 13. September 1985) ist ein US-amerikanischer Filmemacher, VFX-Artist und E-Sportler. Er ist Sinoamerikaner und lebt in Los Angeles. Er gründete gemeinsam mit Brandon Laatsch den erfolgreichen YouTube-Kanal freddiew, der mittlerweile RocketJump heißt.

Leben und Karriere

Freddie Wong wuchs in Seattle mit seinem jüngeren Bruder, dem YouTuber und Schauspieler Jimmy Wong, auf und machte seinen Abschluss an der Lakeside School.<ref>Amy Rolph: Seattle's 'Hero' struts into rock stardom. In: seattlepi.com. Seattle Post-Intelligencer, 16. Juli 2007, abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von 2004 bis 2008 besuchte er die School of Cinematic Arts an der University of Southern California und erhielt den Bachelor of Arts in Cinema Production.<ref name="LinkedIn">Freddie Wong. In: linkedin.com. LinkedIn, abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Wong nahm 2007 am World-Series-of-Video-Games-Wettbewerb in Dallas teil. Er gewann den ersten Platz im Guitar-Hero-2-Wettbewerb mit dem Lied „Less Talk More Rokk“ von Freezepop.<ref>Freddiew Wong: World Series of Video Games. In: freddiew.com. frddiew’s blog, 16. Juli 2007, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2011; abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Von 2008 bis 2009 arbeitete Wong als Produktionskoordinator bei 20th Century Fox.<ref name="LinkedIn" /> Daneben arbeitete er als freischaffender VFX-Artist, Filmeditor und Filmproduzent.<ref>Kickstarter.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Freddie Wong (Memento vom 23. April 2016 im Internet Archive)</ref>

2009 gründete Freddie Wong gemeinsam mit seinem Bruder Jimmy Wong Overcrank Media, ein Medienproduktionsunternehmen, das sich auf die Produktion von Spielfilmen und Internetvideos spezialisiert hat und seinen Sitz in Los Angeles hat.<ref name="LinkedIn" /><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />jfwong.com: About me (englisch), Author: Jimmy Wong (Memento vom 28. Januar 2013 im Internet Archive)</ref> 2010 produzierte Freddie Wong mit Overcrank Media den Low-Budget-Film Bear.

Wong hatte einige Auftritte im Fernsehen, so trat er gemeinsam mit Brandon Laatsch 2011 in der Late-Night-Show Jimmy Kimmel Live! auf.<ref>Marc Hustvedt: Freddie Wong, Brandon Laatsch on Jimmy Kimmel Tonight. In: Tubefilter.com. Tubefilter, 9. September 2011, abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2011 hatte Freddie Wong in einer Folge der Fernsehserie Chuck einen Cameo-Auftritt als Computerexperte Freddie. 2013 war er in einer Folge der Comedy-Central-Fernsehserie Key & Peele zu sehen.

YouTube-Karriere

Freddie Wong veröffentlicht seit 2010 gemeinsam mit Brandon Laatsch regelmäßig Videos auf dem YouTube-Kanal freddiew,<ref>Rooster Teeth: RTX 2013 Panel: Freddie W - Video Game High School Season 2. In: YouTube. 15. Juli 2013, abgerufen am 4. Oktober 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> im gleichen Jahr wurde der Kanal zum YouTube-Partner.<ref>freddiew: I'm a YouTube Partner now! In: YouTube. 19. März 2010, abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Mit über 1,1 Milliarden Aufrufen und 7,3 Millionen Abonnenten ist freddiew einer der bekanntesten Kanäle YouTubes.<ref>freddiew / BrandonJLa. In: YouTube. Abgerufen am 19. Dezember 2014.</ref> Bekannt wurden Freddie Wong und Brandon Laatsch durch wöchentliche, actionlastige, meist von Videospielen inspirierte YouTube-Kurzfilme, die trotz verhältnismäßig geringer zeitlicher und finanzieller Mittel qualitativ hochwertige Spezialeffekte aufweisen. Auch der seit 2010 bestehende Zweit-Kanal freddiew2, der für Making-ofs geschaffen wurde, hat über 1,2 Millionen Abonnenten und über 150 Millionen Aufrufe.<ref>freddiew / BrandonJLa (two). In: YouTube. Abgerufen am 19. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Mehrere Hollywoodstars hatten Gastauftritte in den Filmen von Freddie Wong: Andy Whitfield erschien in einem Time-Crisis-Tributvideo, Kevin Pollak in einem Hypnose-Video, Shenae Grimes in einer romantischen Schusswaffenszene, Eliza Dushku in einer Actionszene. Jon Favreau wurde in einem Video vorgestellt, das auf der Basis von Cowboys & Aliens gedreht wurde, die Glam-Metal-Band Steel Panther erschien in einem Video, das auf dem Crossfire-Brettspiel basiert. Auch mehrere Unternehmen, vor allem aus der Computerspielebranche, finanzierten seine Videos oder beauftragten ihn mit Werbespots. 2011 drehte er einen Battlefield-3-TV-Werbespot im Auftrag von Electronic Arts. Weiterhin wurden YouTube-Videos im Auftrag von 20th Century Fox und Universal gedreht.<ref>The Art of Brand Integration: FreddieW and Its Position as Video Game/Entertainment Marketers Secret Weapon. In: austin2013.sched.org. South by Southwest, 10. März 2013, abgerufen am 19. März 2013 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

RocketJump

2012 gründete Freddie Wong unter anderem mit Brandon Laatsch die Website RocketJump. Auf dieser wurden die drei Staffeln seine größtenteils über Crowdfunding finanzierte Webserie Video Game High School (kurz VGHS) ebenso wie auf YouTube veröffentlicht. Insgesamt hat die Serie über 100 Millionen Aufrufe. Die Webserie wurde von Zuschauern und der Presse positiv aufgenommen.<ref>Kai Biermann: YouTube: Kämpfen an der "Video Game High School". In: Zeit Online. 13. Juni 2012, abgerufen am 16. Dezember 2012.</ref> Die Serie war sowohl in den USA als auch in Deutschland auf Netflix verfügbar, im April 2019 wurde die Serie von Netflix entfernt.<ref>Jacob Siegal: Everything leaving Netflix in April 2019. In: BGR. 19. März 2019, abgerufen am 25. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Auf RocketJump werden nicht nur Videos von Wong gezeigt, sondern auch Videos weiterer Content Creators.<ref>About Rocket Jump. In: rocketjump.com. Rocket Jump, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2013; abgerufen am 16. Dezember 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Nach Gründung von Rocketjump wurde der Hauptkanal in RocketJump umbenannt, Brandon Laatsch übernahm den Zweitkanal unter dem Namen BrandonJLa um eigenen Projekten nachzugehen. Die regelmäßige Produktion von Kurzfilmen wurde während der Produktion der Webserie VGHS ausgesetzt.<ref>Freddie Wong: What's next. In: rocketjump.com. RocketJump, 9. Mai 2014, abgerufen am 12. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Neben den Kurzfilmen arbeitet Wong auch an anderen Kanälen, so entwickelte er gemeinsam mit dem befreundeten Kanal CorridorDigital den Gaming-YouTube-Kanal Node, der mittlerweile über eine Million Abonnenten hat.

Im April 2014 gaben RocketJump und Lionsgate einen mehrjährigen Vertrag bekannt, um Serien in Fernsehlänge zu produzieren und abendfüllende Spielfilme zu entwickeln. Dabei behält RocketJump die volle kreative Kontrolle.<ref>Lionsgate Forges Innovative Content Partnership With RocketJump Studios. In: lionsgate.com. Lionsgate, 14. April 2014, abgerufen am 12. Mai 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im August 2017 gab RocketJump bekannt, dass sie sich in Zukunft weniger auf Kurzfilme fokussieren und stattdessen mehr auf langformatige Geschichten setzen würden, wie bereits bei ihren Serien VGHS oder Dimension 404.<ref>This Channel Still Exists? (The Script!). 24. August 2017, abgerufen am 21. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Im Jahr 2018 hörte RocketJump vorerst komplett damit auf, YouTube-Videos zu produzieren.

Podcasts und Spielfilme

Zwischen 2017 und 2021 war Wong Co-Moderator des Podcasts Story Break, in dem er zusammen mit Matthew Arnold und Will Campos skurrile Ideen für Filme vorstellt und ausarbeitet.<ref>Story Break. In: maximumfun.org. Abgerufen am 21. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seit 2019 ist er Mitglied des Dungeons & Dragons Podcasts Dungeons & Daddies, zusammen mit Arnold, Campos, Anthony Burch und Beth May. Der Podcast finanziert sich hauptsächlich über Patreon und gehört zu den Top-Podcasts auf Spotify.<ref>Dungeons and Daddies. In: Patreon. Abgerufen am 21. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Spotify — United States of America — Top Podcasts. In: Chartable. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. Februar 2022; abgerufen am 21. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

2021 drehte Wong den Spielfilm We're All Gonna Die, den er gemeinsam mit seinem Dungeons & Daddies-Co-Moderator Matthew Arnold schrieb und bei dem auch beide Regie führten. Der Film feierte am 10. März 2024 beim SXSW Film Festival Premiere.<ref>We're All Gonna Die. In: IMDb. Abgerufen am 22. November 2025.</ref> Im September 2025 kündigte Wong auf dem RocketJump YouTube-Kanal an, wieder neue Videos zu veröffentlichen. Außerdem kündigte er die Produktion des Action-Komedie-Spielfilms Nail House an. Dieser soll in Teilen ebenfalls über Crowdfunding finanziert werden, wie es zuvor bereits bei VGHS der Fall war.<ref>Return. In: YouTube. 20. September 2025, abgerufen am 22. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Nail House. In: IMDb. Abgerufen am 22. November 2025.</ref>

Filmografie

Rezeption

Freddie Wong wurde bekannt durch seine Arbeit an VFX-lastigen Kurzfilmen, zum Teil wurden diese auch von der Presse aufgegriffen. Besondere Aufmerksamkeit erhielten hierbei Werbeproduktionen mit viralem Charakter, die von großen Unternehmen in Auftrag gegeben wurden. Seine Bekanntheit wuchs durch die Arbeit an der Webserie Video Game High School, die mehrere Nominierungen und Auszeichnungen erhielt. Wong ist für den direkten Kontakt zu seinem Zielpublikum, die Einbeziehung desselben, etwa durch seine erfolgreichen Crowdfundingkampagnen, sowie für seine Kenntnis sozialer Internet-Strukturen bekannt. Er gehört laut Hollywood Reporter zu Los Angeles führenden Akteuren im Bereich Digitale Medien.<ref>Freddie Wong. Silicon Beach Power 25: A Ranking of L.A.'s Top Digital Media Players. In: The Hollywood Reporter. 28. Mai 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 2. Januar 2015; abgerufen am 16. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2014 wurde Wong bei den Webby Awards zur „Webby Film & Video Person of the Year“ ernannt.<ref>Freddie Wong. The Webby Awards. In: webbyawards.com. Webby Awards, 2014, abgerufen am 9. Dezember 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Von Forbes wurde er 2015 in der „30 under 30“ Kolumne im Bereich „Hollywood & Entertainment“ geführt.<ref>Dorothy Pomerantz, Kate Pierce: Forbes' 30 Under 30 2015: Hollywood & Entertainment. In: Forbes. Abgerufen am 10. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />