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Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien

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Fraunhofer-Center
Nanoelektronische Technologien
Kategorie: Forschungseinrichtung
Träger: Fraunhofer-Gesellschaft
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Sitz des Trägers: München
Mitgliedschaft: Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik
Standort der Einrichtung: Dresden
Art der Forschung: Angewandte Forschung
Fächer: Ingenieurwissenschaften
Fachgebiete: Halbleitertechnologie
Grundfinanzierung: Bund (90 %), Länder (10 %)
Leitung: Wenke Weinreich
Mitarbeiter: ca. 90 (von insgesamt 550)
Homepage: ipms.fraunhofer.de

Das Center Nanoelectronic Technologies (CNT) ist ein Geschäftsbereich des Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS). Es betreibt einen eigenen Reinraum für Erprobungs- und Evaluierungsdienstleistungen für Materialien und Prozesse der Halbleitertechnik unter Industriebedingungen. Dabei stehen Prozessanlagen die Herstellung moderner Halbleiterprodukte primär auf 300-mm-Wafern zur Verfügung, unter anderem für Atomlagenabscheidung, chemisch-mechanisches Polieren, Kupfer-Plattieren und Elektronenstrahllithografie (E-Beam).<ref>300 mm Wafer Services. (PDF) In: Screening Fab Services: Center Nanoelectronic Technologies (CNT). 29. Mai 2018, abgerufen am 27. März 2021.</ref>

Das Fraunhofer IPMS ist Mitglied in zahlreichen Forschungsnetzwerken, unter anderem dem Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik (VµE) und der Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland.

Geschichte

Das Center Nanoelectronic Technologies wurde am 31. Mai 2005 als öffentlich-private Partnerschaft mit zwischen AMD (heute Globalfoundries), Infineon (später Qimonda) und der Fraunhofer-Gesellschaft als eigenständige Einrichtung gegründet.<ref>Fraunhofer-Center Nanoelektronische Technologien CNT feierlich eröffnet, Infineon Technologies AG, Pressemitteilung – PresseBox. 31. Mai 2005, abgerufen am 27. März 2021.</ref> Nach der Insolvenz von Qimonda (2009) fiel nicht nur ein Hauptkooperationspartner weg, und somit ein wesentlicher Teil der Finanzierung, sondern auch die Weiternutzung des 800 Quadratmeter großen Reinraums auf Gelände von Qimonda war fraglich.<ref>Forschen nach der Qimonda-Insolvenz. In: Der Tagesspiegel. 20. März 2009, abgerufen am 27. März 2021.</ref>

Am 16. Oktober 2012 beschloss der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft, das CNT nicht mehr als eigenständige Einrichtung, sondern ab dem 1. Januar 2013 als Teil des Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme fortzuführen.<ref>Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS (Hrsg.): Jahresbericht 2012. Dresden 2013, Abschnitt: Fraunhofer CNT wird Abteilung des Fraunhofer IPMS, S. 41 (fraunhofer.de [PDF; abgerufen am 27. März 2021]).</ref>

Datei:Plastic Logic Dresden.jpg
Institutsgebäude seit 2020 (vorher Plastic Logic)

Im August 2019 kündigte Infineon, das mittlerweile wieder Eigentümer des ehemaligen Betriebsgeländes von Qimonda geworden war, dem CNT die Räumlichkeiten (vor allem den Reinraum) aus Eigenbedarf.<ref>Heiko Weckbrodt: Fraunhofer-Zentrum zieht in stillgelegte „Plastic Logic“-Fabrik ein. In: Oiger. 28. August 2019, abgerufen am 27. März 2021.</ref> Es folgte die Suche nach einer neuen Räumlichkeit, die im ehemaligen Standort der Plastic Logic Germany GmbH nahe Globalfoundries gefunden wurde. Der Umzug erfolgte 2020/2021.<ref>Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS (Hrsg.): Jahresbericht 2019. Dresden 2020 (fraunhofer.de [PDF; abgerufen am 27. März 2021]).</ref>

Forschungsschwerpunkte

Weblinks

  • Jahresberichte – Fraunhofer IPMS. In: Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme. Abgerufen am 27. März 2021 (inklusive Jahresberichte „Center Nanoelectronic Technologies“).

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 7′ 35,4″ N, 13° 44′ 0,7″ O

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