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Franz Goerke

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Franz Goerke (* 14. November 1856 in Königsberg; † 14. Mai 1931 in Berlin) war unter anderem Herausgeber, Fotograf, Direktor der Gesellschaft Urania und Gründungsmitglied und Vorsitzender der Freien Photographischen Vereinigung. Das Ziel seines ausgeprägten Engagements für die Verwendung der Fotografie im (natur-)wissenschaftlichen Bereich war sowohl die Etablierung eines visuellen Bildungskonzepts als auch die Steigerung des Ansehens der Amateurfotografie.

Leben

Goerke absolvierte eine kaufmännische Ausbildung im Bankwesen. Das Fotografieren gehörte zu seinen Hobbys.<ref name="Brief.1913-02-09">Brief Hugo Conwentz an den Kultusminister am 9. Februar 1913: I HA. Rep 76 Vc Sekt. I.,Tit. XI, Teil IV, 10, Bd. 2 (1905–1918). Die Veröffentlichungen der Gesellschaft Urania (auch die Baulichkeiten).</ref> Im Oktober 1889 war er Mitbegründer der Freien Photographischen Vereinigung in Berlin, in welcher er die Aufgabe des Schriftführers übernahm. 1912–1919 war Goerke Vorsitzender dieser Vereinigung.<ref>Rolf H. Krauss: Die Kunst in der Photographie, the German Camera Work. Teil 1: The Publication and its Images. In: History of Photography, Volume 10, Nummer 4, Oktober–Dezember 1986, S. 267.</ref> Im Jahr 1897 veröffentlichte er „Die Kunst der Photographie“ und wurde gleichzeitig Direktor der Gesellschaft Urania in Berlin. In dieser Institution sollte einem Laienpublikum wissenschaftliche Erkenntnisse zugänglich gemacht werden.<ref>Rolf H. Krauss: Die Kunst in der Photographie, the German Camera Work. Teil 1: The Publication and its Images. In: History of Photography, Volume 10, Nummer 4, Oktober–Dezember 1986, S. 268.</ref> Im Sommer 1898 bereiste Goerke mit dem deutschen Botaniker Hugo Conwentz elf Tage lang mehrere Teile Westpreußens und ging im Winter 1900 vier Tage nach Thorn, um Aufnahmen zu machen. Anschließend überwies er die Bilder dem westpreußischen Provinzialmuseum und hielt Vorträge.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Conwentz beschrieb Goerkes Arbeitsweise so: „Alle diese Unternehmungen, wie Reise, photographische Aufnahmen und Vorträge wurden von G.[oerke] in uneigennütziger Weise ausgeführt.“<ref name="Brief.1913-02-09" />

Franz Goerke starb 1931 im Alter von 74 Jahren in Berlin und wurde auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof in Berlin-Schöneberg beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten geblieben.<ref>Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener, Berlin 2006. S. 301.</ref>

Philosophie

Heimat, Bildung, (Amateur-)Fotografie

Auf der 11. (4. ordentlichen) Versammlung des 12. Vereinsjahres der Gesellschaft für Heimatkunde am 28. Oktober 1903 sprach Goerke über „Die Photographie im Dienste der Heimatkunde“ und stellte in seinem Vortrag fest, dass mit wachsender Bedeutung der Fotografien die Zahl der Vereine wuchs.<ref>Hella Zettler: Photographien als Sammlungsgegenstand – Beispiele aus dem Märkischen Museum. In: Georg Barthels; Märkisches Museum (Hrsg.): Das Berlin der Jahrhundertwende. Berlin 1990, S. 26.</ref> Goerke bemerkte, dass es an der Zeit sei, die Fotografie der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen und die fotografischen Arbeiten in ein „fruchtbringendes, ruhiges Fahrwasser zu leiten.“<ref name="Zettler.27">Hella Zettler: Photographien als Sammlungsgegenstand – Beispiele aus dem Märkischen Museum. In: Georg Barthels; Märkisches Museum (Hrsg.): Das Berlin der Jahrhundertwende. Berlin 1990, S. 27.</ref> Er forderte Berliner Vereine auf, mit ihren Photographien die Berliner Verhältnisse und die Provinz näher zu beleuchten.<ref name="Zettler.27" /> Fotografie bedeutete für ihn ein historisch unanfechtbares Dokument, das „für das Studium der Geschichte und Kulturgeschichte beredeter sprechen könne, als manche schriftliche Quelle.“<ref name="Zettler.27" /> Mit dieser Aussage sah Goerke den Wert für Historiker voraus und forderte deshalb eine systematisch betriebene Sammlungstätigkeit und die Errichtung von fotografischen Archiven.<ref>Brandenburgia, 12. Jahrgang 1903/04, S. 378ff.</ref> Als Direktor der Freien Photographischen Vereinigung fasste er dies mit den folgenden Worten zusammen: „Hier werden auch der Wissenschaft, der Kulturgeschichte, der Archäologie, wertvolle Dienste geleistet, denn wie leicht kann ein Brand oder sonstiges Ungemach die Zeugen einer blühenden Vergangenheit zerstören, ehe sie im Bilde festgehalten sind.“<ref name="Wolf-Czapek.16">Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 16.</ref> Für Goerke stand die Bildung eines geschichtsbewussten Bürgers im Vordergrund. Dieses Ziel versuchte er mit der Etablierung des Mediums Fotografie in der Wissenschaft zu erreichen. Als Hilfsmittel zur Belehrung betrieb er in großem Umfang Projektionsabende und Anschauungsvorträge: „Durch Wort, Bild und Schrift wirkt er anregend und belehrend vornehmlich bei der Jugend und ist stets bestrebt, die Bilder, Garbenbilder und Bewegungsbilder nutzbringend für den Unterricht zu gestalten.“<ref name="Brief.1913-02-09" />

Werk

Goerkes Engagement in der Freien Photographische Vereinigung

Im Jahre 1889 gründete Goerke mit 52 weiteren Mitgliedern die Freie Photographische Vereinigung. Erster Vorsitzender wurde Geheimrat Gustav Fritsch, zweiter Vorsitzender Stabsarzt Pfeiffer und erster Schriftführer Franz Goerke.<ref>Franz Goerke: Die Chronik der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 17.</ref> Nach Geheimrat Fritsch und Geheimrat Adolf Miethe wurde Goerke 1912 zum Vorsitzenden der Vereinigung gewählt. Zu den Aufgaben der Vereinigung gehörte es, „die leicht zersplitterten Arbeitskräfte zu sammeln und in bestimmten Richtungen zur Wirkung zu bringen“.<ref name="Wolf-Czapek.16" /> Das Augenmerk wurde hier auf die Heimatkunde und den Heimatschutz gelegt, in welchen die Vereinigung viele Aufgaben durch die Fotografie zu lösen sah.<ref name="Wolf-Czapek.16" /> Goerke organisierte wissenschaftliche Tagungen, publizierte Artikel über Diapositiv-Projektoren (1891, 1892) und setzte sich vehement für die kulturelle Legitimation der Amateurfotografen ein.<ref>Christian Joschke: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation, Paris/Mannheim 2005, S. 205.</ref> Er pflegte insbesondere den Kontakt zu (natur-)wissenschaftlichen Instituten,<ref>Franz Goerke: Die Chronik der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 17–46.</ref> um die Wissenschaft und ein aufgeklärtes Publikum höchstmöglich zu fördern. Damit ein zahlreiches Publikum erreicht wurde, führte Goerke Projektionsabende ein, die zum Teil von ca. 300 Zuschauern besucht wurden.<ref>Franz Goerke: Die Projektionsabende. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 25.</ref> Viele dieser Abende gestaltete Goerke durch eigene Vorträge selbst. Durch diese Veranstaltungen wurde Goerke zum Herzen des Systems der gehobenen Berliner Gesellschaft. Sein Engagement wurde außerordentlich geschätzt, da er den Institutionen und einem großen Publikum die Möglichkeit zum Austausch gab.<ref>Christian Joschke: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation, Paris/Mannheim 2005, S. 201.</ref> Ab 1899 wurde eine Mustersammlung angelegt, in welcher die Mitglieder die Gelegenheit haben sollten „in Ruhe und Muße aus fremden Leistungen Anregung zu eigenen Arbeiten zu schöpfen.“<ref name="Czapek.14">Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 14.</ref> Da jedoch die Fortschritte so groß und die Ausstellungen im In- und Ausland so zahlreich waren, dass sie den Rahmen sprengten, wurden die fotografischen Werke in die Bibliothek der Freien Photographischen Vereinigung<ref>Mitgliederliste 1899/1900. In Photographische Rundschau 13. Jg., Knapp, Halle/S., 1899, (Vereinsnachrichten (hintere Teil) S. 119)</ref> überführt.<ref name="Czapek.14" />

Denkschrift zum 20-jährigen Bestehen der Freien Photographischen Vereinigung

Zum 20-jährigen Bestehen der Vereinigung veröffentlichte der Direktor eine durch photographische Reproduktionen ausgestattete „Denkschrift“. In diesem Rückblick der Vereinsgeschichte bezeichnet er den Verein als „fruchtbaren Boden“ für die damalige Amateurfotografie, da deren Verbreitung durch den Verein mit Nachdruck gefördert wurde.<ref name="Vorwort.1910">Franz Goerke: Vorwort. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910.</ref> Er beschreibt, dass sich in der Vereinsgeschichte die Fotografie als unentbehrliches Hilfsmittel erwiesen habe, genauso, wie es zum Mittel künstlerischer Betätigung geworden sei.<ref name="Vorwort.1910" /> Sein Mitautor Karl Wilhelm Wolf-Czapek schreibt, dass nicht die Berufsfotografen die Fotografie groß gemacht hätten, „sondern jene, die sich ihr nur nebenbei widmeten.“<ref>Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 9.</ref> Wolf-Czapek befürwortet jedoch eine strikte Trennung unter den Liebhaberfotografen zwischen Liebhabern oder Pfuschern. Denn diejenigen, welche aus Zeitmangel oder ungenügender Begabung nicht mehr Schritt halten könnten, würden die Ausbildung einer Berliner Schule behindern.<ref>Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 13.</ref> Er geht wiederum auf einen bereits im Jahre 1891 von Goerke gemachten Vorschlag ein, in welchem er den Fotografen empfiehlt, sich in eine Richtung zu orientieren und sich jeweils eine fotografische Aufgabe zu stellen.<ref>Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 16.</ref> Goerke selbst wählte sich die heimatliche Landschaft („Illustration der Spree von der Quelle bis zur Mündung“) zum Thema, wie seinen zahlreichen Projektionsvorträgen zu entnehmen ist.<ref>Franz Goerke (Hrsg.): In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 1.</ref> Innerhalb des Vereins wurde auf diese Weise die Verwendung von Fotografien vom starren auf das „lebende“ Bild ausgedehnt, was auch laut Wolf-Czapek Vorträge über die Kinematographie belegen:

„Der Kinematograph kann einer der wichtigsten Faktoren im Anschauungsunterricht sein; dies bewies erst vor kurzem wieder ein Vortrag in der Urania: ‚Der Kinematograph im Dienste der Wissenschaft und des Unterrichts‘. […] Das lebende Bild kann eine wichtige Bedeutung für die Verbreitung der Volksbildung erlangen, es kann eine der edelsten Volksunterhaltungen werden, die Kenntnis fremder Länder, das Verständnis der Erfindungen und Entdeckungen erschließen, das Heimatgefühl zu stärken; es kann häufig stärkere Wirkungen erzielen als das unbewegte Bild, und in künftigen Zeiten kann es einst ferner Geschlechtern Zeugnis ablegen von unserem Leben und Treiben, von unserem Fühlen und Streben.“<ref>Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 11.</ref>

Goerkes Vorträge an den Projektionsabenden der Freien Photographischen Vereinigung

  • 1890: Die bayrischen Königsschlösser
  • 1890: Oberbayern
  • 1894: Sommertage an der Ostsee
  • 1894: Die Insel Sylt
  • 1895: Die Insel Sylt (Zum Besten des Kaiserin Friedrich-Krankenhauses)
  • 1895: Schloss Rheinsberg und Umgebung
  • 1895: Die Insel Bornholm (2. Vorträge)
  • 1896: Die Internationale Ausstellung für Amateurphotographie im Reichstagsgebäude
  • 1897: Eine Seefahrt um die Inseln Usedom und Wollin – In der Kieler Bucht (Erinnerung an die Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals)- Auf der Elbe-Eine malerische Wanderung durch die Mark Brandenburg
  • 1897: Der Wiener Camera-Club und seine hauptsächlichen Vertreter der Kunstphotographie
  • 1897: Die Seebäder der Pommerschen Küste – Auf der Elbe (Wohltätigkeitsveranstaltung zum Besten der Überschwemmten in Schlesien)
  • 1898: Von Memeln nach Ostende
  • 1898: Eine malerische Wanderung durch die Mark Brandenburg
  • 1898: Reisestudien aus dem Orient (Eine Erinnerung an die offizielle Festfahrt zur Einweihung der Erlöserkirche in Jerusalem)
  • 1899: Streifzüge durch Mecklenburg
  • 1899: Die Insel Bornholm (Zum wohltätigen Zweck)
  • 1900: Die Weichsel von der russischen Grenze bis zur Mündung
  • 1900: Aufnahmen von Sobotta aus dem Aquarium in Neapel
  • 1900: Eine Erinnerung an die Weltausstellung in Paris
  • 1901: Neues aus dem Gebiet der Kinematographie
  • 1901: Charakterbilder aus der Mark (Neue Folge)
  • 1902: Streifzüge durch Mecklenburg (Neue Serie)
  • 1903: Frühlingstage an der Riviera – Neues aus dem Gebiete der Kinematographie
  • 1904: An sonnigen Gestaden
  • 1905: Zur Erinnerung an Adolf Bastian
  • 1906: Die Mosel von der Quelle bis zur Mündung – Kinematographische Vorführungen
  • 1906: Photographische Studien aus Mecklenburg (Neue Serie)
  • 1907: Die Photographie im Dienste des Heimatschutzes
  • 1907: Vorführung des neuen kinematographischen Apparates der „Fr. ph. V.“
  • 1908: Kinematographische Vorführungen aus dem Leben der Tierwelt
  • 1909: Charakterbilder von der deutschen Ostseeküste
  • 1909: Neues aus dem Gebiete der Kinematographie

Auszug aus Goerkes Vorträge als Tagesordnungspunkte der ordentlichen Sitzungen der Freien Photographischen Vereinigung

  • 1892: Über Projektionskunst
  • 1893: Geisterphotographie
  • 1898: Die Photogravürensammlung nach Gemälden der Berliner Kunstausstellung 1897 und 1898 der Firma Meisenbach, Rissarth & Co.
  • 1901: Die Projektion der Panorama-Aufnahmen
  • 1901: Der Kine-Meßter (ein neuer Universalapparat für Serienaufnahmen)
  • 1905: Die Internationale Ausstellung künstlerischer Photographien in der Königlichen Akademie der Künste
  • 1906: Das Vereinsatelier. Rückblicke und Ausblicke
  • 1907: Die Photographie im Dienste des Heimatschutzes

Direktor der Gesellschaft Urania

Goerkes intensives Engagement in der Freien Photographischen Vereinigung und in dem Bereich der Wissenschaften zahlte sich aus, so dass er 1897 – auch ohne einen universitären Titel zu tragen – zum Direktor der Gesellschaft Urania ernannt wurde.<ref>Christian Joschke: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation, Paris/Mannheim 2005, S. 198.</ref> Goerke, zu dessen Aufgabe die kaufmännische Leitung zählte, besaß gute geschäftsführende Kompetenzen, so dass das Vermögen der Gesellschaft beträchtlich stieg. Seine Erfahrungen und sein Netzwerk an Bekanntschaften schienen sich gut auf die Entwicklung auszuwirken.<ref>Franz Goerke: Vereinsvermögen. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 44–45.</ref> Er setzte sich auch hier insbesondere für die Förderung von Heimatkunde und Heimatschutz ein und hielt Vorträge, die auch für Lehrer und Schüler gedacht waren.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Des Weiteren hielt er Vorträge über die Erhaltung von Naturdenkmälern.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Auf Wunsch von staatlichen Stellen richtete er ein Archiv ein, das Fotografien von Landschaften, Pflanzen und Tieren beinhaltete.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Mit Hilfe seiner Beziehungen zu zahlreichen Amateurfotografen konnte er dieses schnell vergrößern.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Das 25-jährige Jubiläum 1913 war einer der Höhepunkt für die Urania: Im physikalischen Experimentiersaal entstanden neue Möglichkeiten für optische und elektrische Experimente.<ref>Gudrun Wolfschmidt: Die Entwicklung und Verbreitung der Urania zur Popularisierung der Astronomie (Proceedings der Tagung „Astronomie in Wien“ – 250 Jahre Eröffnung der Universitätssternwarte, 29. September bis 1. Oktober 2006), In: Maria G. Firneis, Franz Kerschbaum (Hrsg.): 250 Jahre Universitätssternwarte Wien. Wien, S. 100.</ref> Bis zum Jahre 1930 blieb er Vorsitzender der Urania.

Sonstiges

Goerke nahm in der Museumskommission des Völkerkundemuseums – geleitet von Rudolf Virchow – teil und wurde schließlich Gründungsmitglied des Bund Heimatschutz.<ref>Christian Joschke: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation, Paris/Mannheim 2005, S. 206.</ref> Dort wurde der Freund und Förderer von Heimatkunde und Heimatliebe zum Kassenwart ernannt.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Franz Goerke war zeitweise Mitglied des Vereins für die Geschichte Berlins, erstmals 1892–1894, dann wieder ab 1898. Ein dritter Eintritt ist für das Jahr 1911 nachgewiesen.

Ausstellungen

Goerke war zunächst für die internationale Ausstellung der Amateurfotografie im Reichstagsgebäude 1896 mitverantwortlich. Rückblickend stellte er fest, dass „wenig von einer künstlerischen Richtung in der eigenen Arbeiten zu merken [sei] und auch später fehlte es an Anregung […].“<ref>Franz Goerke: Ausstellungen, insbesondere die kunstphotographischen. In: Franz Goerke: Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 38.</ref> Es ist zum größten Teil Goerke zu verdanken, dass die Vereinigung sich innerhalb von neun Jahren einen ausgezeichneten Ruf erarbeitete, so dass nach weiteren Ausstellungen 1905 eine Ausstellung in der Königlichen Akademie der Künste in Berlin stattfand. Wichtige Personen aus Kunst und Wissenschaft – unter ihnen die Landschaftsmaler Walter Leistikow und Max Liebermann, der Direktor der Nationalgalerie von Tschudi und der Professor der Kunstgeschichte Wölfflin – übernahmen ein Amt in der Aufnahmejury.<ref name="Ausstellungen.40" /> Das Vorwort im Katalog der langersehnten Ausstellung übernahm Matthies-Masuren, der wiederum betonte, dass die Ausstellung den Zweck der Aufklärung und Anregung habe.<ref>Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 14.</ref> Nachdem sich die bisherigen Ausstellungen – mit Ausnahme der Ausstellung im Reichstagsgebäude – auf die Kunstfotografie beschränkten, sollte 1906 eine umfassende Ausstellung in den Räumen des neuen Abgeordnetenhauses veranstaltet werden. Hier wollte Goerke aufzeigen, wie die Fotografie zur Bereicherung auf allen wissenschaftlichen und technischen Gebieten geworden ist.<ref name="Ausstellungen.40">Franz Goerke: Ausstellungen, insbesondere die kunstphotographischen. In: Franz Goerke: Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 40.</ref> Den Höhepunkt der 20-jährigen Vereinsgeschichte sieht Goerke in der Dresdner Ausstellung 1909. Hierzu schlossen sich die vier Berliner Vereine Freie Photographische Vereinigung, Deutsche Gesellschaft von Freunden der Photographie, Märkische Gesellschaft von Freunden der Photographie und Verein zur Förderung der Photographie zusammen, um gemeinsam künstlerische und wissenschaftliche Fotografie auszustellen.<ref>Franz Goerke: Ausstellungen, insbesondere die kunstphotographischen. In: Franz Goerke: Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 41.</ref> Neben seiner Tätigkeit als Organisator, wurde Goerke auch bei internationalen Ausstellungen unter anderem in Wien, Rom, Paris, Brüssel und London als Jurymitglied geschätzt und war zumeist Leiter der deutschen Abteilung.<ref name="Brief.1913-02-09" /> Nachdem der Verband der deutschen Amateurphotographenvereine gegründet worden war, wurde Goerke zum ständigen Leiter der fotografischen Ausstellungen in Deutschland gewählt.<ref name="Brief.1913-02-09" />

Arbeiten als Herausgeber

„Nach der Natur“

Goerke publizierte gemeinsam mit Richard Stettiner in „Nach der Natur“ Photogravüren nach Originalaufnahmen von Amateurphotographen, im stolzen piktorialistischen Stil. Dieses hatte er „[…] im Auftrage der Deutschen Gesellschaft von Freunden der Photographie und der Freien Photographischen Vereinigung zum Andenken an die internationale Ausstellung für Amateur-Photographie, Berlin 1896, herausgegeben […]“<ref name="Vereinsnachrichten">Vereinsnachrichten, 1. Teil, 1902 – Vereinsnachrichten der Freien Photographischen Vereinigung, Ordentliche Sitzung am Freitag, den 13. Dezember 1901. In: Photographische Rundschau, Band 16.</ref> Sie wurde mit einem hohen Kostenaufwand durch die Photographische Gesellschaft zu Berlin veröffentlicht.<ref name="Vereinsnachrichten" /> In einem beigefügten Text schrieb Richard Stettiner über die Ästhetik der Fotografie. Für Stettiner ist die Fotografie – genauso wie für Goerke – kein Werkzeug für einen einsamen Maler, sondern im Begriff sich als Kunstobjekt zu etablieren.<ref name="Joschke.213">Christian Joschke: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation, Paris/Mannheim 2005, S. 213.</ref> Auf diese Weise sei sie nicht nur ein exaktes Abbild der Natur, sondern ein persönliches Ausdrucksmittel, das besser als jede andere Kunst einen persönlichen Blick auf die Natur werfen kann.<ref name="Joschke.213" />

„Deutschland in Farbenphotographie“

Ab 1913 veröffentlichte Goerke als Herausgeber mit der „Verlagsanstalt für Farbenphotographie Weller und Hüttich“ eine Serie von großformatigen (280 × 360 mm) Themenbänden unter dem gemeinsamen Titel Deutschland in Farbenphotographie. Die Publikationen bestanden aus jeweils 40 Fotodrucken im Format ca. 200 × 160 mm, die einzeln auf schwarze Pappen geklebt und durch ein Fotopergament geschützt wurden. Ergänzt wurden diese ungebundenen Fototafeln durch ein knapp 100-seitiges, gebundenes Textwerk mit den Beiträgen unterschiedlicher Autoren, in dem weitere rund 40, jedoch kleinformatigere Fotografien eingestreut waren. Das jeweilige Gesamtwerk – Großfotografien und Textwerk – wurde in einem aufwändigen Leinenfolder angeboten. Die anfänglich hohe Materialqualität – Goerke startete 1913 mit den Band Die Mark Brandenburg in Farbenphotographie – ließ durch Krieg und Nachkriegsmangel deutlich nach. Als Zeitdokumente sind insbesondere die Fotografien, die Landschaften, Gebäude und Menschen präsentieren, von besonderem Wert, da zahlreiche der abgebildeten Gebäude seitdem Krieg und Modernisierung zum Opfer gefallen sind. Bereits auf der Platte in Farbe aufgenommen, weichen sie deutlich von dem bis in die 1950er Jahre üblichen Verfahren der Nachcolourierung von Schwarzweißaufnahmen ab und zeigen so die tatsächliche Farbgebung der Architektur und der Trachten zwischen 1910 und 1925.

„Die Kunst in der Photographie“

Zwischen 1897 und 1908 brachte Goerke 66 eigenständige Kunstblätter mit dem Namen „Die Kunst in der Photographie“ heraus, in welchen Bilder von Amateurfotografen wie Hugo Henneberg oder Alfred Stieglitz veröffentlicht wurden. Rolf H. Krauss schreibt rückblickend über diese Kunstblätter: “This publication may well be the most important and valuable documentation of art photography in the German language but, because of its rarity, has remained virtually unknown.”<ref>Rolf H. Krauss: Die Kunst in der Photographie, the German Camera Work. Teil 1: The Publication and its Images. In: History of Photography, Volume 10, Nummer 4, Oktober–Dezember 1986, S. 265.</ref> („Diese Publikation mag wohl die wichtigste und wertvollste Dokumentation der Kunstfotografie in deutscher Sprache sein, aber aufgrund ihrer Seltenheit blieb sie nahezu unbekannt.“) Von 1897 bis 1903 wurden sechs Ausgaben im Jahr veröffentlicht. Ab 1904 bis 1907 wurden die Kunstblätter vierteljährlich herausgebracht. Das letzte Jahr umfassten acht selbstständige Ausgaben.<ref name="Spencer.Introduction">David Spencer: Introduction. In: Kunst in der Photographie</ref> Die Publikationen waren nicht gebunden, sondern wurden mit dünnem Karton zusammengehalten.<ref name="Spencer.Introduction" /> Die Kunstblätter beinhalteten im vorderen Teil eine Gegenüberstellung von Text und Bildern. Im hinteren Teil befinden sich nur noch die für die kunstfotografische Bewegung charakteristischen großformatigen Heliogravüren, doppelchromatischen Gummidrucke und Öldrucke.<ref name="Spencer.Introduction" /> Goerkes Vorwort lässt sich entnehmen, dass der Inhalt des ersten Jahrganges dem Camera-Club in Wien, den Berliner Vereinen, dem Photoclub in Paris, der Association de Belge de Photographie und dem Linked Ring gewidmet wurde.<ref name="Vorwort.1897">Franz Goerke: Vorwort. In: Franz Goerke (Hrsg.): Die Kunst in der Photographie, Bd. 1, 1897.</ref> Ein reger Austausch zwischen den Vereinen war Goerke wichtig.

„Leuchtende Stunden – Eine Reihe schöner Bücher“

Zweck von „Leuchtende Stunden – Reihe schöner Bücher“ ist, sich von Sorgen und Unzufriedenheit zu entfernen und sich eine Anregung zu holen, aus der Genuss geschöpft werden kann.<ref name="Umschlag">Umschlag-Rückseite der „Leuchtenden Stunden – eine Reihe schöner Bücher“.</ref> Goerke möchte damit in alle Schichten des Volkes dringen.<ref name="Umschlag" /> Auf dem Umschlag seiner „Reihe schöner Bücher“ mahnt er zur Pflege von Bau- und Kunstdenkmälern – Zeugen einer hochentwickelten Kultur.<ref name="Umschlag" /> Das Schöne und Unvergängliche, das er in dieser Reihe festhalten will, solle dem Betrachter das Leben verschönern, und die Liebe zur Natur und Kultur bestärken.<ref name="Umschlag" />

  • Johannes Trojan: Unsere deutschen Wälder. In: Leuchtende Stunden, Bd. 1, 1911.
  • Georg Hermann: Aus guter alter Zeit. In: Leuchtende Stunden, Bd. 2, 1911.
  • Artur Fürst: Das Reich der Kraft. In: Leuchtende Stunden, Bd. 3, 1912.
  • Walter Bloem: An heimischen Ufern. In: Leuchtende Stunden, Bd. 4, 1912.
  • Georg Engel: Auf hoher See. In: Leuchtende Stunden, Bd. 5, 1913.
  • Ernst Haeckel: Die Natur als Künstlerin. In: Leuchtende Stunden, Bd. 6, 1913.
  • Rudolf Presber: Geweihte Stätten. In: Leuchtende Stunden, Bd. 7, 1914.
  • Wilhelm Bölsche: Die deutsche Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart. In: Leuchtende Stunden, Bd. 8, 1915.

Arbeiten als Fotograf (Auswahl)

  • 1899: Das Schloss am Meer, Photogravüre, 16,2 × 21,5 cm, Spencer Photographic Archive.
  • 1902: Sandunes, out of sight, Photogravure 23,0 × 17,0 cm, Antiq-Photo.
  • 1902: Under Storm Clouds, Warnemunde, Photogravure 16,0 × 22,2 cm, Antiq-Photo.
  • 1902: Villa Piuma, Sestri Levante, Photogravure, 16,0 × 21,5 cm, Antiq-Photo.

Erfindung: Panorama-Projektor

Goerke entwickelte zur Vorführung von Landschaftsbildern einen Panorama-Projektor. Mit einem Panorama-Apparat, der einen Bildwinkel von ca. 180 Grad umfasst wird die Landschaft auf einen Film mit dem Format 9 × 31 cm aufgenommen.<ref name="Panorama-Projektion">Kleine Mitteilungen: Panorama-Projektion. In: Photographische Rundschau, Band 16, S. 22.</ref> Das langgestreckte Negativ wird auf eine ebenso große Diapositivplatte kopiert.<ref name="Panorama-Projektion" /> Bei der Projektion wird das Diapositiv langsam – und vor allem gleichmäßig – mechanisch vor einem Kondensor vorübergeführt. „Man kann bei dieser Art der Projektion recht ansprechende Wirkungen erzielen, besonders wenn sich die Schönheit der Landschaft gegen das Ende der Aufnahme hin steigert.“<ref name="Panorama-Projektion" />

Zitate

„Mögen in dem Wesen der Künstlerischen Photographie auch Grenzen sein, die sich nicht überschreiten lassen, so sollte doch wenigstens das erfolgreiche Streben anerkannt werden, künstlerische Leistungen hervorzubringen und somit die Photographie zu dem zu erheben, was sie sein will – zu einer Kunst.“<ref name="Vorwort.1897" />
„Wir wollten unter dem Schutze der hohen Behörden eine Stätte schaffen, an der wir nicht nur selbst die Projektionskunst fordern und pflegen konnten, sondern an der wir auch anderen wissenschaftlichen Gesellschaften und einzelnen Gelehrten durch diese Pflege von Nutzen zu sein imstande wären.“<ref>Franz Goerke: Die Projektionsabende. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910, S. 24.</ref>

Literatur

  • Christian Joschke: Datei: Les yeux de la nation. Photographie amateur et société dans l’Allemagne de Guillaume II. Dissertation. Paris/Mannheim 2005.
  • Gudrun Wolfschmidt: Die Entwicklung und Verbreitung der Urania zur Popularisierung der Astronomie. (Proceedings der Tagung „Astronomie in Wien“ – 250 Jahre Eröffnung der Universitätssternwarte, 29. September bis 1. Oktober 2006), In: Maria G. Firneis, Franz Kerschbaum (Hrsg.): 250 Jahre Universitätssternwarte Wien. LinkAustrian Acad. of Sciences Press, Wien 2008, ISBN 978-3-7001-3915-7, S. 100.
  • Hella Zettler: Photographien als Sammlungsgegenstand – Beispiele aus dem Märkischen Museum. In: Georg Barthels; Märkisches Museum (Hrsg.): Das Berlin der Jahrhundertwende. Nishen, Berlin 1990, ISBN 3-88940-056-6.
  • Rolf H. Krauss: Die Kunst in der Photographie, the German Camera Work. Teil 1: The Publication and its Images. In: History of Photography. Volume 10, Nummer 4, Oktober–Dezember 1986.
  • Brief Hugo Conwentz an den Kultusminister am 9. Februar 1913: I HA. Rep 76 Vc Sekt. I., Tit. XI, Teil IV, 10, Bd. 2 (1905–1918). Die Veröffentlichungen der Gesellschaft Urania (auch die Baulichkeiten).
  • Karl Wilhelm Wolf-Czapek: Die Ziele und Leistungen der Freien photographischen Vereinigung. In: Franz Goerke (Hrsg.): Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale 1910.
  • Franz Goerke: Denkschrift anlässlich des zwanzigjährigen Bestehens der Freien photographischen Vereinigung zu Berlin. Wilhelm Knapp, Halle an der Saale, 1910.
  • Die Mark Brandenburg in Farbenphotographie. Hrsg. von Franz Goerke. Weller & Hüttich, Berlin, 1913. - Online-Ausgabe: Paderborn: Universitätsbibliothek Paderborn, 2020: https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:466:1-54012.
  • Brandenburgia. 12. Jahrgang 1903/04, S. 378ff.
  • F. I.: Zu den Bildern von Franz Goerke. In: P. Hanneke (Hrsg.): Photographische Mitteilungen, 40. Jg., Gustav Schmidt, Berlin, 1903, S. 37–39
  • Kleine Mitteilungen: Panorama-Projektion. In: Photographische Rundschau, Band 16. (1902?)
  • Vereinsnachrichten, 1. Teil, 1902 – Vereinsnachrichten der Freien Photographischen Vereinigung, Ordentliche Sitzung am Freitag, den 13. Dezember 1901. In: Photographische Rundschau, Band 16.
  • Franz Goerke: Die Kunst in der Photographie. Bd. 1, 1897.

Weblinks

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Einzelnachweise

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