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Forum Wissenschaft & Umwelt

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Forum Wissenschaft & Umwelt
(FWU)
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Gründung 1985
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Gründer Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Sitz Wien und Innsbruck
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Zweck Umweltschutz
Vorsitz Reinhold Christian, Helga Kromp-Kolb, Peter Weish
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Umsatz Vorlage:Str replace Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.)
Stiftungskapital Vorlage:Str replace Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden. (Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.)
Beschäftigte Vorlage:Str replace (Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.)
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Website www.fwu.at

Das Forum Wissenschaft & Umwelt (früher Forum österreichischer Wissenschaftler für Umweltschutz, auch Umweltforum<ref name="BUM">Maria Tiefenbach: Naturschutz in Österreich, Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie, Monografien Band 91, Wien 1998, S. 93.</ref>) ist eine Vereinigung von Wissenschaftlern in Österreich mit dem Ziel, fachübergreifende Beiträge für eine zukunftsverträgliche Entwicklung von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu leisten. Der Verein hat einen Sitz in Wien und Innsbruck.<ref>Unser Team auf fwu.at, zuletzt abgerufen am 12. Juni 2021.</ref> Das Forum ist vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie als Umweltorganisation nach § 19 Abs. 7 UVP-G 2000 für ganz Österreich seit dem Jahr 2005 zugelassen.<ref>Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie: Liste der anerkannten Umweltorganisationen mit Stand vom 5. Mai 2021, S. 5 (Überprüfung mit positivem Bescheid 2019).</ref>

Geschichte

1985 wurde das Forum österreichischer Wissenschaftler für Umweltschutz gegründet, die Bezeichnung wurde später geändert. Gründungspräsident und langjähriger Präsident des Vereins war Rupert Riedl. Der entscheidende Impuls für die Gründung kam von den für die österreichische Umweltgeschichte so bedeutsamen Ereignissen in der Hainburger Au an der Wende der Jahre 1984/1985, als Umweltaktivisten durch die gewaltlose Besetzung des Donau-Auwaldes östlich von Wien einen geplanten Kraftwerksbau an dieser Stelle verhinderten und damit die Voraussetzung für den Nationalpark Donau-Auen schufen. Der Schutz der Donau-Auen blieb eine Aufgabe des Forums<ref>Entscheidung des Umweltsenats vom 29. Februar 2012 – US 7A/2011/26-8 zum Donau Pilotprojekt Bad Deutsch Altenburg, Rechtsinformationssystem des Bundes, zuletzt abgerufen am 12. Juni 2021.</ref><ref>Umweltorganisationen erheben Einspruch: Geplante Eintiefung der Donau gefährdet wertvollen Naturraum!, OTS0028 vom 20. Oktober 2008.</ref> und wurde 2021 im Rahmen des Bauprojekts „Lobau-Tunnel“ erneut ein öffentlichkeitswirksames Arbeitsfeld.<ref name="NÖN" />

Die Hauptziele und -arbeitsschwerpunkte fanden sich dort, wo die beiden Systeme Wissenschaft und Politik aneinander stießen: Es ging darum, wissenschaftlichen Erkenntnissen über ökologische Zusammenhänge Eingang in politisches Handeln zu verschaffen (Politikberatung, Umweltgesetzgebung) und selektiven, parteiischen Gebrauch von wissenschaftlichem Wissen im Umweltbereich zu verhindern. Unter anderem erarbeitete es Zielvorstellungen für die Errichtung von Nationalparks.<ref name="BUM" /> So war das Forum beispielsweise 1986 Mitglied des Vereins zur Förderung und Planung des Nationalpark Donau-Auen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 12. Juni 2021 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. auf donauauen.at, zuletzt abgerufen am 12. Juni 2021.</ref>

Organisation und Vernetzung

Derzeit etwa 200 ordentliche Mitglieder<ref>Tätigkeitsbericht 2020, abgerufen am 12. Juni 2021.</ref> (1998: etwa 400 Mitglieder<ref name="BUM" />) bringen ihre Erkenntnisse und Beiträge in das Forum ein. Das Wiener Büro dient dabei als Kommunikationszentrum und Drehscheibe und beschafft die für die Vereinsarbeit notwendigen Mittel über Beiträge und Förderungen.

Das Forum ist Mitgliedsorganisation im österreichischen Umweltdachverband.<ref>Umweltdachverband.at: Mitgliedsorganisationen, abgerufen am 8. Juni 2021.</ref> Weiter zählt es zu den 19 Mitgliedern des Ökobüro – Allianz der Umweltbewegung.<ref>ÖKOBÜRO Allianz der Umweltbewegung: Mitglieder, abgerufen am 8. Juni 2021.</ref> Es ist Partner der Plattform: „Flüsse voller Leben“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, intakte Fließgewässer in Österreich zu schützen<ref>Flüsse voller Leben: Partner, abgerufen am 8. Juni 2021.</ref> und Bündnisorganisation des österreichischen Aktionsbündnis AbFaNG (Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität & Gewaltfreiheit).<ref>Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität & Gewaltfreiheit: Bündnisorganisationen, abgerufen am 12. Juni 2021 </ref>

Das Forum unterhält mit Stand 2021 zwei Arbeitsgruppen: die AG Wildtiere und die AG Pestizide.<ref>FWU: Arbeitsgruppen und Initiativen</ref> Der Sprecher der AG Wildtiere Kurt Kotrschal publiziert regelmäßig zu diesbezüglicher Thematik in der Reihe Mit Federn, Haut und Haar in Die Presse.<ref>FWU: AG Wildtiere</ref><ref>Kurt Kotrschal: Wölfe offenbaren die kognitive Dissonanz von Bauernbündlern und Politikern in die Presse vom 27. Juli 2020, abgerufen am 12. Juni 2021.</ref><ref>Kurt Kotrschal: Ein Rechtsstaat, der seine Natur mit Füßen tritt in Die Presse vom 24. Februar 2020, abgerufen am 12. Juni 2021.</ref> Laut Kotschral ist es Ziel der AG, Medien und Politik gesichertes Wissen zu Wildtieren, wie Fischotter, Bär, Wolf oder Luchs an die Hand zu geben, da diese oftmals „im Kreuzfeuer der öffentlichen Berichterstattung“ stehen. Seine Rolle als Sprecher der Arbeitsgruppe sieht er darin, beizutragen, den oftmals irrationalen Diskurs in dieser Angelegenheit zu versachlichen.<ref>Wabel: Wolf, Fischotter, Greifvögel – einmal nüchtern betrachtet in oekonews vom 4. Dezember 2018, abgerufen am 13. Juni 2021</ref><ref>Gerhard Pirkner: Wie kann man in Osttirol mit Wölfen leben? in Dolomitenstadt.at vom 25. Juni 2020, abgerufen am 13. Juni 2021</ref>

Präsidium

Das Präsidium besteht aus

Daneben gibt es noch vier Vizepräsidenten, darunter Hermann Knoflacher und Ferdinand Kerschner.<ref>Präsidium auf fwu.at, zuletzt abgerufen am 12. Juni 2021.</ref>

Arbeitsschwerpunkte

Publikationen (Auswahl)

  • André Gazsó, Sabine Greßler, Fritz Schiemer: nano. Chancen und Risiken aktueller Technologien. Springer, Wien, New York 2007, ISBN 978-3-211-48644-3.
  • Uncertainty. Vorsorgeorientierte Risikoabschätzung von GVO. Wissenschaft & Umwelt spezial, 2001.
  • Gentechnik in der Landwirtschaft. Vorarbeiten für eine umfassende Technikfolgeabschätzung. Wissenschaft & Umwelt spezial, 1999.
  • Gentechnik. Kritische Überlegungen zu einer Anwendung von Gentechnik in der Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Reihe Umweltforum, 1997.
  • Naturschutz. Der steirische Brauch. Reihe Umweltforum, 1996.

Weblinks

Einzelnachweise

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