Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338
Focke-Wulf S 1 – Wikipedia Zum Inhalt springen

Focke-Wulf S 1

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Focke Wulf S 1)
Focke-Wulf S 1
Typ Schulflugzeug
Entwurfsland
Hersteller Focke-Wulf
Erstflug 1925
Stückzahl 7

Die Focke-Wulf S 1 war ein Schulflugzeug des deutschen Herstellers Focke-Wulf.

Geschichte

Die Focke-Wulf S 1 entstand im Jahr 1925 als direktes Nachfolgemodell der Focke-Wulf A 7. 1926 wurde sie zur S 1a, von der fünf Stück gebaut wurden, und später zur Focke-Wulf S 2 weiterentwickelt, die identische Abmessungen aufwiesen, wobei jedoch bei der S 2 die Tragfläche nun an Streben über den Köpfen der Piloten angeordnet war. Die S 2 hatte am 30. November 1927 mit Pilot Edzard an Bord ihren Erstflug. Wirtschaftlicher Erfolg war den Maschinen nicht beschieden, was auf die schlechte Bodensicht aus dem Cockpit und die starke Konkurrenz von Klemm und Raab-Katzenstein zurückzuführen war.<ref name="FR02/10">Fliegerrevue Februar 2010; S. 56–58; Focke-Wulfs Vögel.</ref>

Am 6. Februar 1927 landete Willi Steinkrauß mit der S 1 mit dem Kennzeichen D–790 als Erster im Winter auf dem tief verschneiten Brocken.<ref>Gerd Kley: In zwei Weltkriegen. Das bewegte Leben des Willy Steinkrauß. In: Fliegerrevue X. Nr. 73. PPV Medien, 2018, ISSN 2195-1233, S. 10 ff.</ref>

Konstruktion

Die S 1 war ein Schulterdecker in Holzbauweise ohne Streben und Spannturm mit Zanonia-Tragfläche. Die Sitze waren im Schwerpunkt nebeneinander angeordnet. Als Antrieb kam bei der S 1a ein 63 kW starker Sternmotor Siemens & Halske Sh 5 zum Einsatz, ein als S 1b bezeichnetes Exemplar erhielt einen Junkers L 1a mit ebenfalls 63 kW. Bei der S 2 wurde ein Sh 11 mit 60 kW Leistung verwendet, was die Reisegeschwindigkeit der S 2 auf 135 km/h erhöhte.

Technische Daten

Kenngröße Daten (S 1)<ref name="Stützer, Militärflugzeuge">Helmut Stützer: Die deutschen Militärflugzeuge 1919–1934. E. S. Mittler & Sohn, Herford 1984, ISBN 3-8132-0184-8, S. 182.</ref> Daten (S 1a)<ref name="Stützer, Militärflugzeuge" /> Daten (S 1b)<ref name="Stützer, Militärflugzeuge" />
Besatzung 1
Passagiere 1
Länge 8,10 m
Spannweite 12,0 m
Höhe 2,30 m
Flügelfläche 22 m²
Flügelstreckung 6,5
Flächenbelastung 30 kg/m²<ref name="Typentafel DMZ 16/1925">K. Grasmann (Hrsg.): Flugzeug Typentafeln. DMZ 1925–1927. 1977 (Faksimile-Nachdruck Deutsche Motor-Zeitschrift, Heft 16/1925).</ref> 32 kg/m²<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" />
Leistungsbelastung 12 kg/PS<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" /> 9 kg/PS<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" />
Rüstmasse 470 kg 510 kg
Startmasse 670 kg 740 kg
Kraftstoffmasse 50 kg<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" /> 70 kg<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" />
Triebwerk Siemens & Halske Sh 10 mit 70 PS (51 kW), später Sh 4 Siemens & Halske Sh 5 mit 85 PS (63 kW) Junkers L 1a mit 85 PS (63 kW)
Höchstgeschwindigkeit 130 km/h 140 km/h
Reisegeschwindigkeit 120 km/h 135 km/h<ref name="Typentafel DMZ 16/1925" />
Landegeschwindigkeit 50 km/h 55 km/h
Steigzeit auf 1000 m Höhe 12 min 10 min
Dienstgipfelhöhe 3000 m 3500 m 3600 m
Reichweite 350 km
Startrollstrecke 125 m

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Zivile Baureihen: A 7 | A 16 | A 17 | A 19 | A 20 | A 26 | A 28 | A 29 | A 32 | A 33 | A 36 | A 38 | A 40 | A 43 | A 47 | F 19 | Fw 44 | Fw 47 | Fw P149 | Fw 200 | Fw 206 | Fw 300 | GL 18 | GL 22 | S 1 | S 2 | S 24 | S 39

Militärische Baureihen: Fw 42 | Fw 55 | Fw 56 | Fw 57 | Fw 58 | Fw 62 | Ta 152 | Ta 154 | Fw 159 | Ta 183 | Fw 187 | Fw 189 | Fw 190 | Fw 191 | Fw 200 | Fw 300 | Ta 400 | W 4 | W 7

Hubschrauber: Fw 61

Tragschrauber: C.20 | Fw 30 | Fw 186

Projekte ohne RLM-Nr.: P VII | P 195 | Nr. 238 | Nr. 261 | Nr. 281 | Rochen | Triebflügel

Vorlage:Klappleiste/Ende