Flutkatastrophe im Jemen 2008
Die Flutkatastrophe im Jemen 2008 war ein Überschwemmungsereignis, das mit Starkregenfällen während der Zyklonsaison im Nordindik 2008 am 23. Oktober seinen Anfang nahm. Die auf ein tropisches Tiefdruckgebiet folgenden Unwetter verursachten schwere Überschwemmungen, in deren Verlauf mindestens 180 Personen den Tod fanden,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dozens killed by floods in Yemen.] Weltgesundheitsorganisation via Reliefweb.int, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 28. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref name="Reuters2810" /><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig UN rushing aid to Yemen after severe flooding displaces 10,000.] Vereinte Nationen, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> und die mehr als 20.000 Menschen zur Flucht veranlassten.
Die Gouvernements Hadramaut, Lahidsch, al-Mahra und Taʿizz waren die am stärksten betroffenen Regionen des Jemen und die meisten der Opfer entfielen auf Hadramaut.<ref name="Xin">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Xinhua, 26. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Einzelheiten
Dem Hochwasser waren mehrere Tage andauernde Starkregenfälle vorausgegangen, die am 23. Oktober eingesetzt haben,<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Herald Sun, 26. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> als das Resttief der Deep Depression ARB 02 im Osten des Jemen über Land gelangte.
Das tropische System ARB 02/2008 (vom Joint Typhoon Warning Center als Cyclone 03B bezeichnet) hatte sich am 19. Oktober südöstlich von Salala, Oman zu einer tropischen Depression intensiviert.<ref name="IMD Cwind Advisory 19-10-08 12z">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IMD CWind Advisory 01.] India Meteorological Department, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 19. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Am 21. Oktober stufte das Regional Specialized Meteorological Centre das System zu einer Deep Depression hoch.<ref name="IMD Special Tropical Weather Outlook 21-10-08 06z">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig IMD Special Tropical Weather Outlook 21-10-08 06z.] IMD, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Über dem Golf von Aden verlor das System aufgrund trockener Luft und des Einflusses durch das Festland bei der Passage an der nordöstlichen Küste Somalias entlang seine Kraft und wurde zu einer Depression herabgestuft.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig DEMS-RSMC TROPICAL CYCLONES NEW DELHI 22-10-2008.] India Meteorological Department, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2008 (englisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Das System schlug einige Haken östlich des Horns von Afrika und nahm dann Kurs auf den Golf von Aden. Es gelangte dann im Osten des Jemen über Land. Das Resttief brachte starke Ansammlungen von Niederschlag über die Küstenregion. Normalerweise fallen hier weniger als 50 mm Regen jährlich. Weitere Regenbänder zogen von Saudi-Arabien und dem südlichen Somalia heran.<ref name="alj2169">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, al-Dschasira, 26. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Durch das Unwetter wurden etwa 180 Personen getötet, mehr als 20.000 Menschen mussten ihre Dörfer verlassen.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Local and international support continue to pour into Hadramout.] Yemen Times via Reliefweb.int, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Mindestens neun der Opfer in den Gouvernements al-Mahra, Taʿizz und Lahidsch Gewittern starben durch Blitzschlag.<ref name="AFP">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, Agence France-Presse, 8. Oktober 25. Abgerufen am 25. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>
Tausende von Familien flohen aus ihren Häusern alleine im Gouvernement Hadramaut; viele Schulen wurden als Notunterkünfte benutzt, in diesen konnten jedoch nur zehn Prozent der Binnenflüchtlinge untergebracht werden.<ref name="Xin" /> Nach den Angaben eines jemenitischen Offiziellen wurden mindestens 7000 Personen obdachlos.<ref name="Aljazeera">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Scores feared dead in Yemen floods.] al-Dschasira, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Sachschäden
Die Wassermassen führten zu Schäden an Häusern und Infrastruktur. Landwirtschaftliche Nutzfläche wurden überschwemmt, sodass Nutzpflanzen und eine große Zahl an Vieh und Geflügel als Verluste zu beklagen waren.<ref name="alj2169" /> Elektrizitätsversorgung und Telefonverbindungen wurden unterbrochen und viele Häuser wurden durch die Überschwemmungen beschädigt.<ref name="Xin" /> In der als UNESCO-Welterbe eingestuften Stadt Schibam weichte das Wasser einige der mittelalterlichen aus Lehm gebauten Häuser so stark auf, dass sie einstürzten.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Menschen sterben – Welterbe bedroht.] Der Spiegel, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Oktober 2008.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Nach jemenitischen Regierungsangaben wurden insgesamt 3264 Häuser in den am stärksten betroffenen Gouvernements al-Mahra und Hadramaut durch das Flutwasser zerstört oder schwer beschädigt.<ref name="SZ315499"> Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Dutzende Tote bei Flut-Drama im Jemen.] Süddeutsche Zeitung, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. Oktober 2008.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung </ref>
Reaktion
Die Organisation der Islamischen Konferenz erklärte die Situation zu einer „nationalen Katastrophe“ für den Jemen und leitete die Sammlung von Geldmitteln für die Flutopfer ein.<ref name="AFP" /> Die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten die Absicht, Unterstützung zu gewähren. Die Regierung des Jemen kündigte an, Zelte und andere Materialien zur Nothilfe zur Verfügung zu stellen, die mit Transportflugzeugen von Sanaa aus vor Ort gebracht wurden. Staatspräsident Ali Abdullah Salih ordnete die Bildung einer Kommission an, durch die Hilfsmaßnahmen koordiniert werden sollen. Verschiedene Einwohner der Stadt Schibam erklärten allerdings, dass die Regierung wenig Unterstützung und Hilfen gewähre.<ref>Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name Vorlage:Cite book/URL, CBS 13, 26. Oktober 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URL Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref> „Sie sind weg, und sie werden weder heute noch in 100 Jahren hier auftauchen“, urteilte einer der Betroffenen.<ref name="SZ315499" /> Der Nachbarstaat Saudi-Arabien stellte 100 Millionen US-Dollar Katastrophenhilfe zur Verfügung.<ref name="Reuters2810">Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig About 180 dead or missing after floods in Yemen.] Reuters, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. November 2008 (englisch).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>
Einzelnachweise
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