Flexirubin
| Strukturformel | |||||||||||||
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| Struktur von Flexirubin | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Flexirubin | ||||||||||||
| Summenformel | C43H54O4 | ||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
violettrote Nadeln<ref name="Römpp">Eintrag zu Flexirubin. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref> | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 634,89 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||
| Schmelzpunkt |
174–176 °C<ref name="Römpp" /> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Flexirubin ist das Hauptpigment, das innerhalb von vielen Bakteriengattungen der Bacteroidetes, wie z. B. Flexibacter, Flavobacterium, Chryseobacterium und Cytophaga, vorkommt.<ref name="Reichenbach">Reichenbach, H., W. Kohl et al. (1980). FLEXIRUBIN-TYPE PIGMENTS IN FLAVOBACTERIUM. Archives of Microbiology 126(3): 291–293.</ref> Erstmals isoliert wurde es aus Flexibacter elegans. Neben Flexirubin liegen bei diesen Gattungen außerdem Carotinoide vor. Das Pigmentgemisch aus Flexirubin und Carotinoiden verleiht den Kolonien eine intensive gelborange Farbe.<ref name="Achenbach1"> Achenbach, H., W. Kohl et al. (1976). INVESTIGATIONS ON METABOLITES OF MICROORGANISMS .11. FLEXIRUBIN, A NOVEL PIGMENT FROM FLEXIBACTER-ELEGANS. Chemische Berichte-Recueil 109(7): 2490–2502.</ref> Strukturell handelt es sich bei diesem Bakterienpigment um ein Polyencarbonsäure-Chromophor, das über eine Esterbindung mit einem Phenol verknüpft ist, das eine lange Alkylseitenkette trägt.<ref>Achenbach, H., W. Kohl et al. (1974). STRUCTURE OF FLEXIRUBIN. Tetrahedron Letters(30): 2555–2556.</ref><ref name="Achenbach1"/> Die Totalsynthese von Flexirubin wurde 1977 beschrieben.<ref>Achenbach, H. and J. Witzke (1977). TOTAL SYNTHESIS OF FLEXIRUBIN DIMETHYL ETHER. Angewandte Chemie-International Edition in English 16(3): 191–192.</ref>
Zum Nachweis von Flexirubin wird 20%ige Kalilauge auf die angewachsenen Kulturstämme gegeben. Ein Farbumschlag von Gelb nach Rotbraun zeigt das Vorhandensein von Flexirubin an.<ref name="Reichenbach"/> Optional können die Pigmente auch mit Aceton extrahiert werden und über chromatographische Verfahren bestimmt werden.<ref name="Reichenbach"/>
Einzelnachweise
<references />
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- Polyen
- Alkensäureester
- Alkylphenol
- Alkylsubstituiertes Benzol
- Phenylester