Fischingerbach
Vorlage:Infobox Fluss Der Fischingerbach ist ein 5,5 km (mit Haslibach und Silstenbach 7,2 km) langer Bach im Schweizer Kanton Aargau. Er ist ein linker Zufluss des Rheins und entwässert das Fischingertal im westlichen Teil der Region Fricktal. An seinem Bachlauf befinden sich die Orte Schupfart, Obermumpf und Mumpf.
Namen
Seinen Namen erhielt der Bach (und das Tal) in Erinnerung an den Mumpfer Bürger Johann Baptist Ignaz Fischinger (1768–1844), Bezirksamtmann im neu gebildeten Bezirk Rheinfelden.
Geographie
Verlauf
Der Bach entsteht in Schupfart durch den Zusammenfluss der Bergbäche Haslibach, Moosbächli und Bühlmattbächli auf etwa Vorlage:Höhe Der Haslibach entwässert das Tal Hasli südlich von Schupfart. Sein längster Quellbach ist der Silstenbach, der auf etwa Vorlage:Höhe am sehr steilen Nordhang des Tiersteinbergs entspringt. Der Haslibach nimmt noch weitere Quellbäche vom Tiersteinberg auf, so den Wüstebach, und vereinigt sich im Dorf Schupfart mit dem Eibach und dem Moosbächli, die ebenfalls vom Tiersteinberg herunterfliessen. Die Quelle des Moosbächli liegt im Tälchen westlich des Wolbergs, eines Ausläufers des Tiersteinbergs, auf etwa Vorlage:Höhe Im Ortszentrum von Schupfart trifft noch das Bühlmattbächli auf den Haslibach, und von dort an wird das Gewässer Fischingerbach genannt.
Das Quellgebiet der Bergbäche befindet sich im Landschaftsschutzgebiet «Baselbieter und Fricktaler Tafeljura», das im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung ausgewiesen ist,<ref>Objektblatt «Baselbieter und Fricktaler Tafeljura» im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung.</ref> und im Jurapark Aargau.
Der Bach fliesst von Schupfart in nordwestlicher Richtung und durchfliesst dabei die Ortschaft Obermumpf. In Mumpf unterquert der Fischingerbach nach der Enge in der Bachtale zuerst die Obermumpferstrasse und dann die Bözbergbahn, die A3 sowie die Hauptstrasse 3, die sich hier ein Trassee mit der Hauptstrasse 7 teilt.
Am linken Rheinufer führt ein Steg des Uferwegs über den Fischingerbach, der unmittelbar danach, in der Nähe der Rheinfähre von Mumpf, auf einer Höhe von Vorlage:Höhe in den Hochrhein mündet.
Hochwasser
Der Talbach war gefürchtet durch seine Hochwasser. Der Schweizerbote vom 20. Juni 1816 (S. 194 und 195) und die Lemberger Zeitung vom 29. Juli 1816 berichten dazu.
Auch der Chronist und Redaktor Franz August Stocker beschreibt ein Hochwasser des Fischingerbachs in seiner Erzählung Die Nonne von Säckingen.
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Der Bericht im Schweizer Boten vom 20. Juni 1816 zur Überschwemmung vom 14. Brachmonat
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Ausschnitt zum Hochwasser in Mumpf aus der Erzählung «Die Nonne von Säckingen»
Literatur
- Die Nonne von Säckingen. Familienbibliothek, Verlag Gebr. Karl und Nikolaus Benziger Einsiedeln, New York und Cincinnati 1871.
Weblinks
- Verlauf des Fischingerbachs auf dem Geoportal des Kantons Aargau
- Der aufrichtige und wohlerfahrene Schweizer-Bote. 20. Juni 1816 auf digitale-sammlungen.de
- Vorlage:ANNO
Einzelnachweise
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