Fina-Raffinerie Duisburg
Vorlage:Infobox Erdölraffinerie Die Fina-Raffinerie Duisburg war eine große von der Fina betriebene Raffinerie in Duisburg-Neuenkamp.
Die Versorgung der Raffinerie mit Erdöl stellte die Nord-West Oelleitung aus Wilhelmshaven sicher<ref>D. Z.: Bald auch Purfina-Raffinerie. In: zeit.de. 29. August 1958, abgerufen am 27. Januar 2024.</ref>. Vorrangig wurde die Raffinerie errichtet, um Rohöle aus dem Mittleren Osten zu verarbeiten. Die Kapazität der Raffinerie Betrug 1960 1,3 Mio. t und stieg bis 1972 auf 2,5 Mio. t.
Zu ihr gehörte ein 250 Meter hoher Kamin, welcher 1981 errichtet wurde und der höchste Schornstein einer Erdölraffinerie in Deutschland war. Dieser als Zentralschornstein angelegte Schornstein fasste alle Abgasströme von Prozessöfen zusammen.<ref>verlagbt.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref>
Im Dezember 1988<ref>http://www.mwv.de/index.php/daten/statistikeninfoportal Mineralölzahlen 2012 – Bemerkung zur ERD</ref> wurde die Raffinerie stillgelegt und zu einem Großtanklager umgebaut. Es gab seinerzeit Planungen, den Kamin, der auch als ERD-Kamin (ERD = Erdölraffinerie Duisburg) bezeichnet wurde, zu einem Aussichtsturm mit einer Aussichtsplattform umzubauen. Allerdings wurde keine dieser Planungen verwirklicht und so wurde er 1997 stückweise abgetragen. Ein Abriss durch Sprengung wäre wegen der dichten Bebauung zu gefährlich gewesen.
Literatur
- Artikel aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 31. Oktober 1989
- Artikel aus der Neuen Ruhr Zeitung vom 3. Juni 1997
Einzelnachweise
<references />