Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/F – WikipediaZum Inhalt springen
„Mach es ähnlich!“ – Als Faksimile bezeichnet man eine originalgetreue Kopie beziehungsweise Reproduktion einer Vorlage. Das Wort Fax ist eine Verkürzung von Telefax, welches wiederum eine Verkürzung ist von Telefaksimile, also eine Fernbildabschrift.
„Mach alles!“ – Faktotum ist eine im 17. Jahrhundert aufgekommene Bezeichnung für eine Person, die in einem Haushalt oder auch einer Schule eine Vielzahl von Aufgaben wahrnimmt. Eine solche Person wird heute auch „Mädchen für alles“ genannt.
Faciam
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Faciam eos in gentem unum.
„Ich werde sie zu einem Volk machen.“ – Spruch auf britischen Münzen nach der Vereinigung der Kronen im Jahr 1603
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Faciam ut mei memineris.
„Ich werde machen, dass du dich meiner erinnerst.“ – Plautus, Persa IV.3–24
„Hippokratisches Gesicht“ – Gesicht eines Sterbenden mit spitzer Nase, eingesunkenen Augen, blasser Haut und kaltem Schweiß auf der Stirn, das von Hippokrates von Kos, dem berühmtesten Arzt des Altertums, ausführlich beschrieben wurde.
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}}}} – Nach Vergil, Aeneis 6,126-127.<ref>Vergil: Aeneis, 6. Buch (lateinischer Originaltext und deutsche Übersetzung von W.A.B. Hertzberg, bearbeitet von E. Gottwein), Navicula Bacchi (Egon Gottwein). Zur deutschen Übersetzung vergleiche Des P. Virgilius Maro Aeneis, im Versmaß der Urschrift übersetzt […] von Dr. W.A.B. Hertzberg, Stuttgart 1859, S. 133 ({{#if:diegedichteimver01virguoft
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noctes atque dies patet atri ianua Ditis;
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
[…] leicht steigst du hinab zum Avernus;<templatestyles src="FN/styles.css" /> <{{#ifeq: | 0 | span | sup}} class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="{{#invoke:URLutil|anchorencode|1=(∗)|2=1}}">{{#invoke:TemplUtl|nowiki1|(∗)}}</{{#ifeq: | 0 | span | sup}}>{{#switch:0|10|11=|#default={{#invoke:TemplatePar|match
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Tag und Nacht steht offen das Tor zum finsteren Pluto.
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Facio
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Facio liberos ex liberis libris libraque.
„Ich mache Freie aus Kindern durch Bücher und eine Waage.“ – Motto des St. John’s College in Annapolis (Maryland) und Santa Fe (New Mexico)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Facio ut des.
„Ich mache, damit du (etwas) gibst.“ – Kontraktsform des römischen Rechts.
„Die Entrüstung schmiedet den Vers.“ – Juvenal, Saturae 1,79.
Gemeint ist: Die Zustände, die man beobachten kann, sind so empörend, dass sich die Verse der satirischen Dichtung, „auch wenn die Natur es verweigert“ („si natura negat“), wie von selbst einstellen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Facit omnia voluntas.
„Der Wille vollbringt alles.“
Ähnlich dem deutschen Sprichwort „Der Glaube versetzt Berge.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Falsa demonstratio non nocet.
„Falsche Bezeichnung schadet nicht.“ – Die unzutreffende Bezeichnung in einer Vereinbarung bleibt folgenlos, wenn die Parteien sich über das Bezeichnungsobjekt tatsächlich einig sind. Es gilt das Gemeinte.
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Extemplo Libyae magnas it Fama per urbes,
Fama, malum qua non aliud velocius ullum;
mobilitate viget, viresque adquirit eundo,
</poem>
<poem style="display:inline-block; margin-left:1.6em; font-style:italic;">
Fama schreitet sofort durch Libyens mächtige Städte,
Fama, ein Übel, das nie von andern im Laufe besiegt ward,
Sich der Beweglichkeit freut und an Kraft zunimmt, wie es forteilt.
</poem>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fama nihil est celerius.
„Nichts ist schneller als ein Gerücht.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fama post cineres maior venit.
„Der Ruhm wird nach der Asche größer“ oder<ref>Wilhelm Willige (Übersetzer), Niklas Holzberg (Hrsg.): Publius Ovidius Naso – Briefe aus der Verbannung. Artemis Verlag München und Zürich, 1990, ISBN 978-3-05-005426-1.</ref> „Wächst doch der Ruhm, wenn wir Asche geworden.“ (Ovid, Epistulae ex Ponto 4,16,3)
Familia
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Familia supra omnia
„Die Familie über alles“ – oft gebrauchtes Familienmotto
Fas
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fas est et ab hoste doceri.
„Auch sich vom Feind belehren zu lassen ist richtig.“ – Ovid, Metamorphosen 4,428
„Sei glücklicher als Augustus und besser als Trajan.“ – rituelle Akklamation der spätrömischen Kaiser
Felix
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Felix Austria
„Glückliches Österreich“ – Die Wendung wird heute verwendet, um auszudrücken, dass Österreicher eine Neigung zu heiterer Lebensart haben. Sie stammt aus einem Hexameter, mit dem man seit dem 17. Jahrhundert die Heiratspolitik der Habsburger charakterisiert: „Bella gerant alii, tu felix Austria nube.“ („Kriege führen mögen andere, du, glückliches Österreich, heirate.“)
„Glückliche Schuld“ – Gedanke, wonach der Sünder sich durch den Tod Jesu und damit durch die Erlösung in einem glücklicheren Zustand befindet als vor der Sünde. Der ganze Satz lautet:
„Felix culpa, quae talem ac tantum meruit habere Redemptorem.“ („Glückliche Schuld, die einen solchen und so großen Erlöser verdient hat.“)
Der Satz stammt aus dem Exsultet, einem Lobgesang in der Osternacht der Kirchen des römischen Ritus.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Felix et faustum sit lumen.
„Glücklich, ach überglücklich!“ – Mit diesen Worten beklagt sich Dido in der Aeneis (4,657),<ref name="Aeneis4" /> sie wäre glücklich gewesen, wäre sie Aeneas nie begegnet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Felix, qui potuit rerum cognoscere causas.
„Glücklich, wer den Dingen auf den Grund sehen konnte.“ – Vergil, Georgica 2,490, dort möglicherweise bezogen auf Lukrez und dessen Werk „De rerum natura“.
Felo
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Felo de se
„Es sagt der Philosoph in der Schrift de generatione animalium, dass die Frau ein missglückter Mann sei. Aber bei der ersten Einrichtung der Welt durfte es nichts Missglücktes und Defizitäres geben. Also durfte bei jener ersten Einrichtung der Welt die Frau nicht erschaffen werden.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ferrum tuum in igne est.
„Dein Eisen ist im Feuer.“
Fertilior
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fertilior seges est alienis semper in agris / vicinumque pecus grandius uber habet.
„Ertragreicher steht die Saat stets auf den fremden Äckern / und Nachbars Vieh hat das größere Euter.“ – Ein Distichon aus Ovid, Ars amatoria (1,349 f.)
„Eile mit Weile.“ – Gemäß Sueton Lieblingsausspruch des Kaisers Augustus, der diesen Satz aber vorzugsweise griechisch zitierte: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}})
Der ganze Satz lautet folgendermaßen: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) – „Eile langsam! Ein vorsichtiger ist besser als ein waghalsiger Heerführer.“
Festinare
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Festinare nocet, nocet et cunctatio saepe; / tempore quaeque suo qui facit, ille sapit.
„Eile schadet, auch Zögern schadet oft; weise ist, wer alles zu seiner Zeit tut.“<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Festinare opus est.
„Eile tut not.“ – Wörtlich: „Eilen ist notwendig.“
„Es soll Gerechtigkeit geschehen, und gehe die Welt darüber zugrunde.“
Erster Nachweis aus dem 16. Jahrhundert, Hadrian VI. zugeschrieben, der mit dieser Maxime das Verfahren gegen einen adeligen Mörder weiterzuführen befahl. Die ursprüngliche Bedeutung ist also: Gerechtigkeit muss verwirklicht werden, auch wenn die Welt (im Sinn von: „Große Welt, Hochmut, Überheblichkeit“) zugrunde geht. Das heute übliche Missverständnis des Satzes geht zurück auf die Übersetzung Luthers: „Es geschehe, was recht ist, und sollt die Welt drob vergehen.“<ref>Luthers Werke, Weimarer Ausgabe Band 40, S. 138, Zeile 7f.</ref><ref>Ähnliche Wiedergabe Ferdinand I. zugeschrieben bei Johann Christoph Beer: Der Durchleuchtigsten Erz-Herzogen zu Oesterreich Leben, Regierung und Groß-Thaten, Nürnberg 1695.</ref>Datei:Drew family crest.jpgWappen der englischen Familie Drew (mit der Variante coelum – mit Ligatur œ – statt caelum)
„Der Gerechtigkeit soll Genüge geleistet werden und wenn der Himmel einstürzt.“
Die genaue Herkunft des Spruchs ist unklar und wird häufig im englischen Sprachraum mit einem Piso’s justice (Pisos Gerechtigkeit) genannten Ereignis aus SenecasDe Ira<ref> Seneca, De Ira 1,18.</ref> über einen Konsul Piso (üblicherweise Gnaeus Calpurnius Piso, aber auch Lucius Calpurnius Piso Caesoninus) gleichgesetzt, in dem diese Phrase jedoch nicht auftaucht. Fiat iustitia, ruat caelum beschreibt in diesem Kontext eine den Worten nach gerechte, jedoch moralisch verwerfliche Tat:
Piso verurteilte einen Mann in einem Indizienprozess wegen Mordes zum Tode. Kurz vor seiner Hinrichtung tauchte das vermeintliche Opfer jedoch auf und der das Urteil vollstreckende Zenturio brachte beide zur Klärung erneut vor Piso. Dieser verurteilte daraufhin alle drei zum Tode: den vermeintlichen Mörder, weil er ein rechtsgültiges Todesurteil erhielt, den Zenturio, weil dieser nicht seiner Pflicht nachkam, und das vermeintliche Opfer, weil es für den Tod von zwei Unschuldigen verantwortlich war.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fiat lux (et facta est lux)
„Es werde Licht! (Und es ward Licht.)“ – Aus dem 1. Buch Mose (Genesis), wird auch als Motto an der UC Berkeley verwendet.Datei:FAO logo.svgLogo der FAO: Fiat panis
„Verteidiger des Glaubens“ – Heinrich VIII. von England von PapstLeo X. am 17. Oktober 1521 gegebener Titel, als dieser noch Rom treu war. Bis heute Bestandteil der britischen Königstitulatur. Aufschrift aller britischen Münzen, in der Regel abgekürzt „Fid Def“, „F. D.“ oder „fd“.
„Mantelkind“ – Durch spätere Eheschließung legitimiertes Kind.
Finem
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Finem vitae specta.
„Schau auf das Ende des Lebens!“ – Diese Maxime leitet sich vom griechischen Ausspruch „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) des Weisen Solon her. Eine andere lateinische Version ist:
„Specta finem longae vitae.“ – „Achte auf das Ende bei einem langen Leben.“
„Das Ende krönt das Werk.“ – Dieses Zitat aus den Heroides (2, 85) des Dichters Ovid ist heute das Motto vieler US-amerikanischen Schulen und des Inselstaates der Seychellen.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Finis Germaniae
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Finis Poloniae
„Das Ende Polens“ – Dieser Ausspruch wurde dem polnischen Feldherrn Tadeusz Kościuszko in den Mund gelegt, der 1794 auf der Flucht in einem Sandhügel stecken blieb; dort hätten ihm die Kosaken das Pferd unter dem Leibe erschossen und ihn am Hinterkopf verwundet. Als er ins Lager gebracht worden war, habe er seinen Säbel abgeliefert und dabei gerufen:
„Finis regni Poloniae.“ – „Ende des Königreichs Polen.“
Später leugnete Kościuszko dies allerdings.
Fiscus
(Fiscus bedeutete ursprünglich „geflochtener Korb“.)
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fiscus non erubescit.
„Der Fiskus errötet nicht.“ – Der Fiskus treibt nämlich überall seine Steuern ein. Steuern aus anrüchigen Einnahmen sind ihm laut Cicero nicht weniger willkommen. Auch die sittenwidrige Prostitution und strafbare Einkünfte werden besteuert.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fiscus semper solvendo est.
„Der Fiskus ist immer zahlungsfähig“ – Dieser Satz ist eine Maxime des Römischen Rechts. Bedeutung: Der Staat muss keine Sicherheit leisten, er kann keinem Konkurs anheimfallen.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Flagellum dei
„Geißel Gottes“ – Bezeichnung für Attila den Hunnen
Flagror
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Flagror, non consumor.
„Ich werde gebrannt, aber ich verbrenne nicht.“ – Devise der Hugenotten
Flectere
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Flectere si nequeo superos, Acheronta movebo.
„Wenn ich die Oberen (die Götter des Himmels) nicht beugen kann, werde ich die (der) Unterwelt bewegen.“ – Zitat aus der Aeneis des Dichters Vergil (7,312).
„Wenn ich die Himmlischen nicht bewegen kann, dann versetze ich die Unterwelt in Aufruhr!“ (Gerhard Fink, 2005)
Bei Vergil sucht die Göttin Juno, ebenso rachsüchtige wie ohnmächtige Widersacherin des Aeneas, in ihrer Klagerede Beistand bei den Mächten der Unterwelt und ruft die Furie Allecto an. Acheron ist eigentlich der Name eines Flusses in der Unterwelt und steht metonymisch für diese.
Sigmund Freud setzte dieses Zitat als Motto vor seine 1899 erschienene Traumdeutung. Der Acheron steht in Freuds Zitierung für das Unbewusstsein, das sozusagen unter dem Ich „liegt“.
Flectus
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Flectus, non fractus
„Gebeugt, nicht gebrochen“ – häufig als Grabinschrift verwendeter Spruch
Flet
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Flet victus, victor interiit.
„Der Besiegte weint, (aber) der Sieger ist zu Grunde gegangen.“
Ein in diesem Wortlaut von Erasmus von Rotterdam ins Lateinische übersetzter griechischer Vers.
„Feigenblatt“ – Das Blatt des Feigenbaums dient in der Vorstellungswelt des Alten Testaments der Überwindung des Schamgefühls, indem es die eigene Blöße bedeckt.<ref>Vorlage:Bibel/Link</ref>
„Auf dem Blatt“ – Abkürzung „f.“, bei alten Texten noch heute üblich anstelle einer Seitenangabe: f. 26r (sprich: folio 26 recto) meint „Blatt 26, Vorderseite“, f. 26v (folio 26 verso) meint „Blatt 26, Rückseite“.
„Selbst die Quellen dürsten.“: Bei einer großen Dürre. In diesem Fall aber schreibt Cicero an seinen Bruder (Ad Quintum fratrem. 3,1,11), dass gerade auch seine eigene schriftstellerische Ader vertrocknet sei.
„Den Tüchtigen hilft das Glück.“ – „Das Glück ist mit den Tüchtigen.“
Dieses lateinische Sprichwort wird der altlateinischen Form „Fortis fortuna adiuvat“ von Terenz in der Komödie Phormio (1,4,203) verwendet, später ebenso zweimal von Livius, und von Cicero in Tusculanae disputationes (2,4,11) als altes Sprichwort bezeichnet.
Zurückgehen soll es auf den griechischen Dichter Simonides von Keos, wie Claudianus in seiner Epistola ad Probinum (Ep. 4,9) anführt.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fuimus Troes, fuit Ilium et ingens / gloria Teucrorum.
„Wir sind Trojaner gewesen, gewesen ist Troja und der gewaltige Ruhm der Teukrer.“: Zitat aus der Aeneis des Dichters Vergil. Auch zitiert mit „Fuit Ilium, fuimus Troiani.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fullones ululamque cano, non arma virumque
„Wäscher besing’ und die Eul’ ich, nicht Waffen und nicht den Helden.“ – Inschrift in Pompeji.
Dies ist eine Parodie auf den ersten Vers von Vergils Epos Aeneis („Arma virumque cano“). Sie ist an der Außenwand des Hauses des M. Fabius Ululitremulus<ref>Hausnummer IX 13,5. Text: CIL IV 9131</ref> an der Via dell’Abbondanza zu lesen. Die Illustrationen beim Eingang passen aber besser zum Aeneisvers. Auf der einen Seite neben der Tür zeigt ein Fresko die Flucht des Aeneas aus dem brennenden Troja, der seinen Vater auf den Schultern trägt und den Sohn Ascanius an der Hand führt – ein zeitloses Flüchtlingsschicksal -; auf der anderen Seite ist Romulus mit Spolienbeute abgebildet. Beide Bilder bilden miteinander eine Zusammenfassung der Aeneis.
Es sieht allerdings nicht so aus, als sei der Fullones-Vers ein im Vorbeigehen hingekritzelter Graffito. Fabius Ululitremulus war Eigner einer Wäscherei und gehörte damit einem angesehenen und wohlhabenden Berufsstand an. Es kann sich also, genauso gut wie um einen spöttischen Kommentar, um Werbung und Propaganda handeln. Und die Eule (lateinisch „ulula“)? Sie ist der Vogel der Minerva und diese Göttin ist auch Patronin der Wäscher und Tuchwalker. Dann ist der Fullones-Hexameter der Hinweis eines sich seiner Bedeutung und sozialen Stellung bewussten Unternehmers und, um die Spekulation weiterzutreiben, vielleicht sogar eine Anspielung auf den Gleichklang des Namens Ululitremulus mit dem des Minervavogels ulula. Dann wird man besser nicht von einer Parodie, sondern von einer Palinodie sprechen können.
Fulmen
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fulmen est, ubi cum potestate habitat iracundia.
„Ein Blitz entsteht, wo Macht im Jähzorn wohnt.“: Zitat aus den Werken des Dichters Publilius Syrus.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fulmen in clausula
„Blitz am Schluss“: Am Ende einer Rede.
Furor
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Furor fit laesa saepius patientia.
Der Ausdruck wird meist dem römischen Dichter Lucan zugerechnet, in dessen Werk Bellum civile/Pharsalia er erstmals auftaucht. Er nahm damit Bezug auf einen vermeintlich Charakterzug des germanischen Volkstammes der Teutonen.
Fur
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Fur enim semper moram facere videtur.
„Ein Dieb ist offenbar immer im Verzug.“ – Ein Dieb muss nicht erst gemahnt werden, um zur Rückgabe verpflichtet zu sein. Er haftet vom Augenblick des Diebstahls für die an sich genommenen Dinge.