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Feldaist

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Vorlage:Infobox Fluss Die Feldaist ist ein 52 km langer Fluss im oberösterreichischen Mühlviertel.

Lauf

Sie entspringt in der Nähe der Kirche St. Michael in Oberrauchenödt (Gemeinde Grünbach) in einer Seehöhe von 880 Metern, östlich der Bezirkshauptstadt Freistadt, und fließt in einem nordwestlichen Bogen nach Rainbach. Im Gegensatz zur etwas längeren östlich gelegenen Waldaist (56 km) hat die westlich gelegene Feldaist keine Quellflüsse.

Der anschließende Abschnitt bis Freistadt nennt sich Thurytal, verläuft dann weiter in südlicher Richtung, vorbei an Kefermarkt und Pregarten, und vereinigt sich bei Hohensteg in der Gemeinde Schwertberg mit der von links kommenden Waldaist zur Aist, welche schließlich in die Donau mündet. Die Feldaist entwässert ein Gebiet von 265,5 km².

Zuflüsse

Die bedeutendsten Zuflüsse sind wohl der Edlbach, die Jaunitz, die Feistritz, der Lester Bach und die Flanitz.

Umfassendere Auswahl der Zuflüsse von der Quelle zur Mündung:

Orte an der Feldaist

Flora und Fauna, Landschaftsschutzgebiet Feldaisttal

1986 wurde der Abschnitt des Feldaisttales zwischen den Gemeinden Wartberg ob der Aist und Pregarten zum ersten Landschaftsschutzgebiet Oberösterreichs erklärt (Feldaisttal lsg01), mit 45 Hektar.<ref>Verordnung des Landes Oberösterreich zum Vorlage:Webarchiv auf utanet.at/fkronsch (private Linksammlung)</ref>

In der Feldaist hauptsächlich vorkommende Fischarten sind: Bachforelle, Bachsaibling, Äsche und Döbel.<ref>Feldaist II (Wentzel’sche Gutsverwaltung Weinberg). Oberösterreichischer Landesfischereiverband</ref>

Verkehr und Wanderwege

Die Feldaistsenke war bereits in vorhistorischer Zeit eine natürliche Verkehrsfurche zwischen Donau und Moldau, wie jungsteinzeitliche, bronzezeitliche und hallstättische Funde bezeugen.<ref>Lorenz Hirsch: Die Anfänge und die Entwicklung des Marktes Pregarten. Ein Beitrag zur Siedlungs- und Verkehrsgeschichte der Feldaistsenke. In: Oberösterreichische Heimatblätter. Jahrgang 8, Linz 1954, S. 129–147 (Vorlage:OoeGeschichte).</ref>

Durch das Feldaisttal im Bereich zwischen Pregarten und Kefermarkt führt auch die Trasse der Summerauer Bahn.

Zwischen Kefermarkt und der Kriehmühle bei Wartberg verläuft ein Wanderweg entlang der Feldaist.

Film

  • Herbert Hanz: Das Feldaisttal – Vom Ursprung der Feldaist bis zur Mündung in die Donau – Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten. 107 min, DVD erhältlich beim Gemeindeamt Grünbach (Oberösterreich).

Literatur

  • Michael Hofer: Das Hochwasser 2002 an Feldaist und Aist. Schadens- und Sofortmaßnahmenmonitoring. Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur, Wien 2004.
  • Klaus Berg, Clemens Gumpinger, Simonetta Siligato: Wehrkataster der Aist und ihrer Zuflüsse. Gewässerschutz-Bericht 41. Amt der Oberösterreichischen Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Oberflächengewässerwirtschaft, Linz 2009, S. 56–58 (land-oberoesterreich.gv.at [PDF; 5.844 kB]).

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />